O2 HomeSpot: Huawei-Router und 50 GB für unter 30 Euro

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O2 Homespot
Bildquelle: O2
Nach Congstar und Vodafone hat nun auch O2 einen eigenen HomeSpot auf die Schiene gesetzt und verknüpft ihn mit einem neuen Tarif. Mit dem O2 HomeSpot können über die Hardware von Huawei 50 GB im Monat versurft werden ohne das beispielsweise ein DSL-Anschluss nötig ist.

Mit dem O2 HomeSpot und den dazugehörigen Tarifen O2 HomeSpot und O2 HomeSpot Flex können Kunden ab sofort schnell und unkompliziert einen Internetzugang über das LTE-Netz installieren. Ganz ohne das Smartphone mit Tethering zu belasten oder auf die gegebenenfalls langsame DSL-Leitung zurückgreifen zu müssen.

Ins Netz geht es mit dem LTE-Router mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream und mit bis zu 50 Mbit/s im Upload. Dafür braucht es eine extra SIM-Karte mit passendem Vertrag. Den Liefert O2 gleich mit und verlangt knapp 30 Euro bei 24 und knapp 35 Euro bei einem Monat Laufzeit. Die zweitere Variante nennt O2 „Flex“ und stattet diese mit den gleichen Optionen aus, wie die Grundvariante des Tarifs. Einzig die Laufzeit und der Kaufpreis der von Huawei gelieferten Hardware ist höher. So kostet sie beim Tarif O2 HomeSpot den obligatorischen Euro, bei der Flex-Variante 121 Euro.

Die Tarif-Eckdaten in der Übersicht:

  • Grundpreis: 29,99 oder 34,99 Euro (Flex)
  • Einrichtung: 29,99 Euro einmalig
  • Datenvolumen: 50 GB
  • Geschwindigkeit: 150 Mbit/s Down- und 50 Mbit /s Download
  • Geschwindigkeit gedrosselt: 32 / 32 Kbit/s
  • Kündigungsfrist: 3 Monate oder 30 Tage (Flex)
  • Roaming: Keine Nutzung im Ausland möglich

Falls das Datenvolumen von 50 Gbit/s vor Monatsfrist verbraucht ist reduziert sich die Geschwindigkeit auf langsame 32 Kbit/s. Somit wird die Geschwindigkeit nicht wie bei den Mobilfunktarifen O2 Free auf lediglich 1 Mbit/s gedrosselt. Die Drosselung kann jedoch mit einer Nachbuchung abgefangen werden. Mit dem O2 Data for Spot Upgrade gibt es frische 15 GB extra, die knapp 15 Euro kosten und einen Monat Vertragslaufzeit besitzen.

Konkurrenz für Congstar und Vodafone

Mit dem eigenen HomeSpot und dem neuen Tarif stellt man sich bei O2 der Konkurrenz von Vodafone mit dem GigaCube und Congstar mit dem Homespot. Congstar kann hier als Pionier angesehen werden. Die Telekom-Tochter konnte mit ihrer LTE-Router-Lösung auch auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen, obwohl der Discount-Anbieter das LTE-Netz des bonner Mutterkonzerns gewöhnlich nicht nutzen kann.

Beide Konkurrenten konnten schon im Test ihrer Lösungen unter Beweis stellen:

Beide Anbieter haben vor kurzem auch ihre Tarife angepasst. So verdoppelte Vodafone die Geschwindigkeit und Congstar staffelte seine Tarife auf drei Stufen. Damit bietet Congstar das flexibelste Tarifportfolio in diesem Bereich.

Quellen:

  • O2

Bildquellen:

  • O2 Homespot: O2
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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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