Wiko bringt neue Günstig-Smartphones Jerry, Tommy und Lenny

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Wiko-Neulinge Jerry, Tommy und Lenny
Bildquelle: Wiko / inside-handy.de
Freddy, Robby und Sunny bekommen Familienzuwachs – zum Mobile World Congress schickt der ehemals französische Smartphone-Hersteller Wiko drei neue Vertreter seiner Y-Serie ins Rennen: Jerry, Tommy und Lenny. Letzterer ist bereits in seiner fünften Modellgeneration angelangt, Jerry und Tommy gibt es jeweils zum dritten Mal. Neu ist das Bildschirmformat, geblieben der Fokus auf das Einstiegssegment. Die Unterschiede der drei Modelle muss man suchen.

Wiko scheint sich in diesem Jahr voll und ganz auf das 18:9-Bildschirmformat eingeschossen zu haben, denn nachdem dieses im vergangenen Jahr seine Premiere in der View-Serie feierte, bringt man das Feature nun selbstbewusst in den Einsteiger-Bereich. Mit dem Jerry 3, dem Tommy 3 und dem Lenny 5 kommt gleich ein ganzes Trio neuer Einsteiger-Modelle, die allesamt mit der Go-Version von Android Oreo aufwarten.

Wiko Jerry 3

Am unteren Ende ordnet sich das Wiko Jerry 3 ein. Es verfügt über einen 5,45 Zoll großen IPS-Bildschirm, der in einer FWVGA+-Auflösung (480 x 960 Pixel) darstellt. Die Pixeldichte liegt damit bei 197 ppi. Angetrieben wird das Handy von einem nicht näher benannten Quad-Core-Prozessor, der mit maximal 1,3 GHz taktet. Für die Grafikdarstellung zeichnet sich der ARM Mali 400 MP2 verantwortlich. Mit 1 GB RAM gönnt Wiko dem Prozessor nur das Nötigste, 16 GB interner Speicher stehen für die Go-Version von Android Oreo sowie die persönlichen Daten des Nutzers zur Verfügung, ein Micro-SD-Slot kann Speicherkarten von bis zu 64 GB Kapazität verarbeiten. Das Dual-SIM-Gerät kommt ohne LTE daher, unterstützt über HSPA+ einen Daten-Download von bis zu 21 MBit/s aus dem Mobilfunknetz. Ein Klinkenanschluss für ein Headset ist ebenso an Bord wie Bluetooth-Konnektivität mittels Version 4 des Standards. Auch in WLAN-Netzen ist das Wiko Jerry 3 natürlich zuhause. Die Kameras sind mit 5 Megapixel auf der Vorder- und Rückseite nicht besonders erwähnenswert, allenfalls der Selfie-Blitz auf der Vorderseite bildet hier ein Alleinstellungsmerkmal. Ein 2.500-mAh-Akku soll den Betrieb über den Tag sichern. Das Wiko Jerry 3 kommt in vier teilweise bunten Farben: Anthrazit, Gold, Blaugrün und Rot.

Wiko Jerry 3

Wiko Tommy 3

Jerrys „großer Bruder“ ist auf den ersten Blick gar nicht größer, denn auch hier steckt ein 5,45 Zoll großer 18:9-Touchscreen im bunten Plastikgehäuse. Auch die übrigen Werte des Bildschirms entsprechen denen des Jerry 3. Tommy hat ebenfalls einen Quad-Core-Chip im Einsatz, der einen Takt von maximal 1,3 GHz vorgibt. Als Grafikrecheneinheit kommt hier ein PowerVR GE8100 von Imagination Technologies zum Einsatz. Die Speicherausstattung ist dafür genau so karg wie beim Jerry 3, mit dem Unterschied, dass sich Tommy auch um bis zu 128 GB erweitern lässt. Auch Tommy setzt auf die speziell auf schwächere Hardware ausgerichtete Go-Version von Android Oreo. Im Gegensatz zu Jerry versteht sich Tommy auch auf die Kommunikation in LTE-Mobilfunknetzen und erreicht dort Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s. Auch Tommy bietet Platz für einen Klinkenstecker, Bluetooth funkt hier nach Version 4.2 des Protokolls. Außerdem wird die kontaktlose Nahfeldkommunikation (NFC) unterstützt. Eine weitere Verbesserung gegenüber dem Smartphone-Brüderchen ist die Kamera. Während auf der Vorderseite ebenfalls ein 5-Megapixel-Modus, diesmal aber ohne Blitz, zum Einsatz kommt, ziert die Rückseite eine 8-Megapixel-Knipse. Auch hier verfügt die wiederaufladbare Batterie über eine Kapazität von 2.500 mAh. Anthrazit, Gold, Blaugrün und Rot werden bei Tommy durch eine zusätzliche blaue Farboption ergänzt.

Wiko Tommy 3

Wiko Lenny 5

Abgerundet wird der Einstiegs-Aufschlag von Wiko zum MWC 2018 vom Lenny 5. Hier kann man wirklich von einem „großen Bruder“ sprechen, denn der 18:9-Touchscreen misst 5,7 Zoll. Das Panel, das hinter einer 2,5D-Glasplatte liegt, verfügt außerdem über eine HD+-Auflösung von 720 x 1440 Pixeln, was das Gerät auf eine bessere Pixeldichte bringt als die beiden anderen Neuvorstellungen: 282 ppi sollten einzelne Pixel vor dem menschlichen Auge fast unsichtbar werden lassen. Auch hier kommt Wikos Allzweckwaffe zum Einsatz – der namenlose Quad-Core-Chip mit seinen 1,3 GHz. Über den Grafikchip konnte der Hersteller ebenfalls noch keine Angaben machen. An der Speicherfront gibt es wenig Aufregendes: 1 GB RAM und 16 GB interner Speicher, der um 64 GB erweitert werden kann und außerdem Android Oreo Go-Edition aufnehmen muss. Auf dem LTE-Ohr ist Lenny wie Jerry taub, maximal 21 MBit/s im HSPA+-Netz sind somit über Mobilfunk möglich. Bluetooth 4.0 ergänzt den 3,5-mm-Klinkenanschluss, außerdem versteht sich Lenny auf den USB-OTG-Standard. Die Frontkamera des Wiko Lenny 5 kommt mit einer Auflösung von 5 Megapixeln daher und bringt auch einen Selfie-Blitz mit. Auf der Rückseite stehen 8 Megapixel für kunstvolle Fotografien und spontane Schnappschüsse zur Verfügung. Ein Dual-Lautsprecher soll für guten Stereo-Klang sorgen. Damit Lenny und seinem größeren Display nicht die Puste ausgeht, verbaut Wiko einen Stromspeicher mit einer Nennladung von 2.800 mAh. Auch Lennys Lieblingsfarben sind Anthrazit, Gold, Blaugrün und Rot.

Wiko Lenny 5

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen Einsteiger-Modelle von Wiko sollen zeitnah in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden. Zumindest bei den Preisen ist sich der Hersteller bereits sicher. So steht auf dem Euro-Preisschild von Jerry die Zahl 79. Tommy und Lenny sollen jeweils 99 Euro kosten.

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