Google Assistant paukt neue Vokabeln und holt das Megafon raus

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Google Assistant Sprachassistent
Bildquelle: Google
Wie nun auf dem offiziellen Google Blog bekannt gemacht wurde, wird der Google Assistant weiter ausgebaut. Unter anderem soll der Assistent bald auf weiteren Android-Smartphones Einzug halten und mit neuen Sprachen ausgestattet werden. An welchen Stellen Google ebenfalls an- beziehungsweise ausbaut, fasst die Redaktion von inside-handy.de zusammen.

Bei Google wird an der Assistenten-Schraube gedreht und der hauseigene Google Assistant künftig weiter ausgebaut. Unter dem Label Assistant-Mobile-OEM-Programm wollen die Kalifornier den mobilen Assistenten auf weitere Android-Smartphones bringen. Das Programm ermöglicht es OEMs gerätespezifische Befehle mit Google Assistant zu entwickeln und in Hardware-basierte KI-Chips zu integrieren. Zukünftig werden auch LG, Sony Mobile und Xiaomi daran teilnehmen.

Neben Smartphone-Herstellern bietet Google auch ein Programm für Mobilfunkbetreiber an. Das sogenannte Assistant-Center-Programm hilft Mobilfunkanbietern dabei, die Möglichkeiten des Google Assistants zu nutzen. So können Kunden beispielsweise zusätzliche Vertragsinformationen abrufen, auf neue Dienste zugreifen und Kundendienst-Support erhalten. Das soll die Antwortzeiten deutlich verkürzen. Um welche neuen Dienste es dabei allerdings im Detail geht, verrät Google an dieser Stelle nicht.

Die eigene Stimme im ganzen Haus

Ein neues Feature, das Nutzern des digitalen Helfers bald zur Verfügung steht, ist die sogenannte Megafon-Funktion. Hierüber ist es per einfachen Sprachbefehl möglich, die eigene Stimme an durch Google Home sprachgesteuerte Lautsprecher zu übertragen und Nachrichten so an alle im Assistenten aktivierten Lautsprecher zu versenden. Diese Möglichkeit besteht auch von Unterwegs aus. Mit Routinen kommt ein weiteres Feature hinzu, dass es – ebenfalls per Sprachbefehl – ermöglicht, etwa das Licht im Haus einzuschalten, Erinnerungen abzurufen und die eigene Musik abzuspielen – mit einem Befehl. Erinnerungen können in Zukunft auch auf sprachgesteuerten Lautsprechern erstellt werden. Diese Funktion war bisher nur ortsbasiert möglich. Welche Sprachbefehle die Sprachsteuerung unterstützt, verrät die Redaktion in einem separaten Artikel.

Sprachen für alle

Google-Assistant beherrscht aktuell das Vokabular von acht Sprachen. Bis Ende des Jahres sollen darüber hinaus weitere 22 dazu kommen. Darunter niederländisch, dänisch und schwedisch. Zudem wird die Sprachsteuerung bald multilingual. So soll sie Familien, die mehr als eine Sprache sprechen, bald ebenfalls fließend verstehen. Zunächst wird diese Funktion auf Englisch und Französisch beschränkt sein. Weiter Sprachen sollen im Laufe der Zeit hinzukommen.

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