Deshalb hat das iPhone X keine Touch-ID

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iPhone X Face-ID
Bildquelle: Apple
Apple setzt bei seinem aktuellen High-End-Modell, dem iPhone X, auf eine Gesichtserkennung. Aber auch Touch-ID war während der Entwicklungsphase eine Option, die geprüft wurde. Die Redaktion von inside-handy.de verrät weshalb das aktuelle Apple-Flaggschiff letztlich doch auf Face-ID setzt und einen Bogen um Touch-ID macht.

Im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Top-Modells der Kalifornier wurde viel spekuliert. Dabei ging es unter anderem auch um die bis Dato noch unbeantwortete Frage, ob das Jubliläums-iPhone einen im Display verbauten Fingerabdrucksensor besitzen wird. Natürlich bewahrheiten sich nicht alle Gerüchte und so hat das iPhone X keine Touch-ID-Funktion. Stattdessen setzte Apple auf die sogenannte Face-ID. Dieses Authentifizierungsschema funktioniert mittels biometrischer Gesichtserkennung. Zum Entsperren reicht es also, das eigene Gesicht in die Kamera des Smartphones zu halten um es zu entsperren.

Auch Touch-ID war eine Option

Ursprünglich liebäugelte das Unternehmen auch mit der Idee, besagte Touch-ID-Funktion per im Display verbauten Fingerabdruck-Sensor zu integrieren. Letztendlich entschieden sich die Verantwortlichen nach vorherigen Versuchen mit dieser Technologie aber dagegen. Technisch wäre Apple dazu in der Lage gewesen, wie UI-Designer und Blogger John Gruber in einem Gespräch mit Apple-Ingenieuren vor ein paar Monaten anmerkte. Das sich die Kalifornier aber doch dagegen entscheiden haben, hat einen einfachen Grund. Das Unternehmen glaubt, dass der Weg der Gesichtserkennung die überlegenere Technologie ist.

Mittlerweile gibt es erste Smartphones, wie das Vivo X20, mit In-Display-Sensor – also einen Fingerabdruck-Sensor, der unterhalb des Displays eingebettet ist. Ob sich diese Technologie letztlich durchsetzen wird oder irgendwann gänzlich von dem Gesichts-Scan abgelöst werden könnte, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass beide Systeme Vor- und Nachteile bieten. Ginge es rein um die Sicherheit, so ein Apple Support-Dokument zur Face-ID, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällige Person das iPhone X freischalten kann, bei etwa 1 zu einer Million. Im Vergleich dazu liegt das Verhältnis beim Touch-ID-Verfahren bei 1 zu 50.000. Apple selbst möchte auch in Zukunft an Face-ID festhalten und zu einem seiner Eckpfeiler bei der Nutzererfahrung machen. 

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