LG enthüllt K8 (2018) und K10 (2018): Neue Handys mit alter Software

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LG K8 und K10
Bildquelle: LG
Überraschung aus Südkorea: Hersteller LG hat wenige Tage vor dem Mobile World Congress (MWC) seine neuen Einsteiger-Modelle, das LG K8 (2018) und das LG K10 (2018), vorgestellt. Die neuen Smartphones richten sich, wie schon ihre Vorgänger, an preisbewusste Käufer. LG legt bei den aktuellen Modellen besonders viel Wert auf die Kamera-Ausstattung. Sie soll bei beiden Geräten teilweise mit Flaggschiff-Funktionen ausgestattet sein.

Smartphone-Neuvorstellung zum MWC 2018: LG hat bekannt gegeben, seine Einsteiger-Klasse im Jahr 2018 zu aktualisieren. Das Ergebnis sind die Handys LG K8 (2018) und LG K10 (2018). Beide Modelle unterscheiden sich in der Größe und ihrer Ausstattung. Wie neuerdings bei LG üblich, kommt das LG K10 (2018) in unterschiedlichen Ausführungen. Auf dem deutschen Markt könnten jedoch nur zwei der möglichen drei Versionen des Handys erscheinen. Eine gänzliche Klarheit gibt es jedoch noch nicht, wie LG auf Nachfrage von inside-handy.de bekannt gab. Ähnliches gilt auch für Veröffentlichungstermin und Preis: Beide stehen aktuell noch nicht fest und werden zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt, so das Unternehmen.

LG K10 (2018) und LG K10+ (2018)

Das größere Modell der neuen Einsteiger-Klasse könnte in zwei möglichen Ausgaben auf dem deutschen Markt erscheinen: Die Unterschiede zwischen dem LG K10 (2018) und LG K10+ (2018) sind beim Speicher und den Farben zu suchen. Bei der restlichen Hardware herrscht hingegen Einigkeit. So sind der Bildschirm, der Prozessor, der Akku und die Kameras beider Geräte identisch. Insgesamt handelt es sich bei den Handys um leicht aufgebohrte Einsteiger-Smartphones, die besonders viel Fokus auf die Kamera legen. So soll ähnliche Technologie in den Modulen zum Einsatz kommen, wie sie schon beim ehemaligen Flaggschiff LG G6 verbaut wurde.

Die technischen Daten des LG K10 (2018) und LG K10+ (2018) im Überblick:

  • Display: 5,3 Zoll, IPS, HD (720 x 1.280), 277 ppi
  • Prozessor: Octa-Core, bis zu 1,5 GHz
  • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM (K10) / 3 GB RAM (K10+)
  • Interner Speicher: 16 GB (K10) / 32 GB (K10+), beide erweiterbar um bis zu 2 TB
  • Akku: 3.000 mAh
  • Kamera: 13 Megapixel / 8 Megapixel
  • Android 7.1.2 Nougat
  • Fingerabdruck-Sensor
  • Farben: Schwarz und Gold (K10), Blau (K10+)

LG K8 (2018)

Während es beim größeren Bruder verschiedene Versionen gibt, präsentiert sich das kleinere Einsteiger-Gerät LG K8 (2018) in nur einer Ausgabe. Die ist im Vergleich jedoch abgespeckter als die unterschiedlichen Versionen des LG K10 (2018). So hat das Handy einen kleineren Bildschirm, einen schwächeren Prozessor und Akku sowie andere Kamera-Sensoren verbaut. Auch die Erweiterbarkeit des internen Speichers ist beim LG K8 (2018) reduziert. Anstatt theoretisch 2 TB wie beim K10 (2018) und K10+ (2018) lässt sich das Datendepot nur um 32 GB ausbauen.

Die technischen Daten des LG K8 (2018) im Überblick:

  • Display: 5 Zoll, IPS, HD (720 x 1.280), 294 ppi
  • Prozessor: Quad-Core, bis zu 1,3 GHz
  • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
  • Interner Speicher: 16 GB, erweiterbar um bis zu 32 GB
  • Akku: 3.000 mAh
  • Kamera: 13 Megapixel / 8 Megapixel
  • Android 7.1.2 Nougat
  • Farben: Schwarz und Blau

Das LG K8 (2017) und das LG K10 (2017) im Test

Maximal Durchschnitt: Das war der Urteilsspruch, den die Redaktion von inside-handy.de gegenüber den Vorjahresmodellen des LG K8 (2018) und des LG K10 (2018) fällte. Beide Handys konnten nur bedingt überzeugen. So attestierte man dem LG K8 (2017) im Test durchaus einen langen Atem, der dank seines starken Akkus zustande kam. Jedoch reichte das aufgrund der unterdurchschnittlichen Leistung, der schlechten Gesprächsqualität und weiteren Problemen nicht aus. Trotzdem, so das Urteil, werden Nutzer, die ein Alltagshandy ausschließlich für einfache Anwendungen suchen, zufrieden sein – auch wenn dabei einige Kompromisse geschluckt werden müssen.

Beim Vorgänger des LG K10 (2018) bot sich ein ähnliches Bild: Im Test des LG K10 (2017) verwehrte die Redaktion dem Handy die Klassifizierung eines Mittelklasse-Smartphones. Das „Einsteiger-Flaggschiff“ hatte dafür eine zu schlechte Performance, eine zu schwache Kamera und miese Multimedia-Leistung. Das mutige und extravagante Design, der starke und wechselbare Akku sowie das alltagstaugliche Gesamtbild überzeugten jedoch. Am Ende stand die Gesamtwertung 3 von 5 Sternen auf dem Zettel.

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