Fujitsu verkauft seine Smartphone-Sparte

2 Minuten
Fujitsu Logo
Bildquelle: Fujitsu
Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu verkauft seine Smartphone-Sparte. Grund dafür ist die Dominanz anderer namhafter Hersteller wie Samsung und Apple sein und der darus resultierende scharfe Wettbewerb. Käufer ist der Investmentfonds Polaris Capital Group, wie es in einer offiziellen Mitteilung heißt.

Wie viel Polaris genau für die Übernahme der mehrheitlichen Anteile an der Fujitsu-Smartphone-Sparte zahlen wird, wurde nicht mitgeteilt. Fujitsu selbst teilte nur mit, dass man durch den Verkauf einen einmaligen positiven Effekt in Höhe von 276 Millionen US-Dollar verzeichnen könne und einen Anteil in Höhe von 30 Prozent an der Einheit Fujitsu Connected Technologies behalte.

Fujitsu soll auch mit Huawei und Lenovo verhandelt haben

In den zurückliegenden Monaten hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, wonach Fujitsu auch mit den chinesischen Wettbewerbern Lenovo und Huawei über einen Verkauf seiner Handysparte verhandele. Einer der direkten Konkurrenten kam nun aber doch nicht zum Zug.

Warum die Verhandlungen mit Huawei und Lenovo am Ende scheiterten ist nicht bekannt. Der Verkauf an die Polaris Capital Group zeigt allerdings, dass es auf dem hart umkämpften Android-Smartphone-Markt schwierig geworden ist, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln – selbst für ein bekanntes und großes Unternehmen wie Fujitsu.

Japanische Hersteller setzten lange auf Klapphandys

Neben Fujitsu gibt es in Japan fortan nur noch drei weitere namhafte Smartphone-Hersteller. Neben Sony sind in diesem Zusammenhang noch Sharp und Kyocera zu nennen. Einst waren noch weit mehr heimische Hersteller in Japan aktiv. Sie stellten vor allem die einst beliebten Klapphandys her, verschliefen aber den Trend zu modernen Smartphones.

Quellen:

  • Fujitsu

Bildquellen:

  • Fujitsu Logo: Fujitsu
Ein Smartphone mit geöffnetem Instragram-Account wird von einer Hand gehalten

Instagram-Datenskandal: Millionen Nutzer betroffen

Im vergangenen Jahr fand sich das soziale Netzwerk Facebook unzählige Male in den Negativ-Schlagzeilen wieder. Nahezu monatlich musste sich die US-amerikanische Plattform mit unzähligen Datenskandalen herumschlagen und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht. Dieses Mal scheinen es zisch Millionen Nutzer das Tochterunternehmens Instagram gewesen zu sein, deren persönliche Daten ungeschützt im Internet veröffentlicht wurden.
Avatar
Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

Handy-Highlights

Samsung Galaxy A30

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL