Fujitsu verkauft seine Smartphone-Sparte

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Bildquelle: Fujitsu
Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu verkauft seine Smartphone-Sparte. Grund dafür ist die Dominanz anderer namhafter Hersteller wie Samsung und Apple sein und der darus resultierende scharfe Wettbewerb. Käufer ist der Investmentfonds Polaris Capital Group, wie es in einer offiziellen Mitteilung heißt.

Wie viel Polaris genau für die Übernahme der mehrheitlichen Anteile an der Fujitsu-Smartphone-Sparte zahlen wird, wurde nicht mitgeteilt. Fujitsu selbst teilte nur mit, dass man durch den Verkauf einen einmaligen positiven Effekt in Höhe von 276 Millionen US-Dollar verzeichnen könne und einen Anteil in Höhe von 30 Prozent an der Einheit Fujitsu Connected Technologies behalte.

Fujitsu soll auch mit Huawei und Lenovo verhandelt haben

In den zurückliegenden Monaten hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, wonach Fujitsu auch mit den chinesischen Wettbewerbern Lenovo und Huawei über einen Verkauf seiner Handysparte verhandele. Einer der direkten Konkurrenten kam nun aber doch nicht zum Zug.

Warum die Verhandlungen mit Huawei und Lenovo am Ende scheiterten ist nicht bekannt. Der Verkauf an die Polaris Capital Group zeigt allerdings, dass es auf dem hart umkämpften Android-Smartphone-Markt schwierig geworden ist, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln – selbst für ein bekanntes und großes Unternehmen wie Fujitsu.

Japanische Hersteller setzten lange auf Klapphandys

Neben Fujitsu gibt es in Japan fortan nur noch drei weitere namhafte Smartphone-Hersteller. Neben Sony sind in diesem Zusammenhang noch Sharp und Kyocera zu nennen. Einst waren noch weit mehr heimische Hersteller in Japan aktiv. Sie stellten vor allem die einst beliebten Klapphandys her, verschliefen aber den Trend zu modernen Smartphones.

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