Das iPhone X ist seit Wochen das meistverkaufte iPhone

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Apple iPhone X
Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de
Apple hat das vierte Quartal des vergangenen Jahres mit einem erneut starken Ergebnis abgeschlossen. Wie der US-Konzern in der Nacht zu Freitag erklärte, machte der Umsatz gegenüber dem Weihnachtsquartal 2016 einen kräftigen Sprung auf fast 90 Milliarden US-Dollar und auch die Verkaufszahlen legten zu - allerdings nicht in allen Bereichen. Besonders hervorgehoben wurde der Erfolg des iPhone X.

Insgesamt setzte Apple zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres 88,29 Milliarden Dollar um. Das waren knapp 10 Milliarden Dollar mehr als ein Jahr zuvor. Den größten Sprung machte das Geschäft in Japan, das um 26 Prozent auf 7,24 Milliarden Dollar zulegte. In Europa kletterte der Umsatz um 14 Prozent auf 21,05 Milliarden Dollar, in Nord- und Südamerika um 10 Prozent auf 35,19 Milliarden Dollar. Auch in China, wo zuletzt ein Umsatzrückgang verkraftet werden musste, ist das Wachstum zurück: Der Umsatz legte hier um 11 Prozent auf 17,96 Milliarden Dollar zu. Im restlichen asiatisch-pazifischen Raum verbesserte Apple seinen Umsatz um 17 Prozent auf 6,85 Milliarden Dollar.

Apple verkauft weniger iPhones als vor einem Jahr – und darf trotzdem jubeln

Cash-Cow ist weiterhin das iPhone. Die aktuell erhältlichen Modelle der iPhone-Familie steuerten allein mehr als 61,5 Milliarden Dollar zum Apple-Umsatz bei. Verkauft wurden im Weihnachtsgeschäft rund 77.3 Millionen Einheiten, was zweifelsohne eine starke Performance darstellt. Allerdings: Gegenüber dem vierten Quartal 2016 bedeutet das einen Absatz-Rückgang um 1 Prozent. Denn zwischen Oktober und Dezember 2016 war Apple noch in der Lage knapp 78,3 Millionen iPhones zu verkaufen. Trotzdem: Abgesehen von Samsung können andere Hersteller von derartigen Absatzzahlen nur träumen.

Rückläufig entwickelte sich im Jahresvergleich auch das Geschäft mit Mac-Rechnern. Es ging um 5 Prozent auf 5,1 Millionen Stück zurück. Steigern konnte Apple hingegen den Absatz an iPads – um 1 Prozent auf knapp 13,2 Millionen Stück. Informationen dazu, wie viele Apple-Watch-Modelle verkauft werden konnten, gab Apple einmal mehr nicht. Verraten wurde nur, dass der Umsatz in der Kategorie der „anderen Produkte“ um 36 Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Dollar kletterte. In diesem Segment sind unter anderem auch Apple TV und Beats-Produkte enthalten.

Unter dem Strich stand für Apple im vierten Quartal 2017 ein Gewinn in Höhe von 20,07 Milliarden Dollar – nach 17,89 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Entsprechend zufrieden zeigte sich Apple-Chef Tim Cook: „Wir freuen uns, das stärkste Quartal in der Geschichte von Apple zu melden, das auf einem breiten Wachstum basiert und gleichzeitig den höchsten jemals erzielten Umsatz einer neuen iPhone-Modellreihe beinhaltet. Das iPhone X hat unsere Erwartungen übertroffen und ist seit der Auslieferung im November jede Woche unser meistverkauftes iPhone.“ Damit reagierte Cook auf wiederholte Gerüchte, wonach sich das iPhone X angeblich schlecht verkaufe.

Der Aufsichtsrat von Apple hat eine Dividende von 0,63 US-Dollar pro Stammaktie bekannt gegeben. Die Dividende wird zum 15. Februar an jene Aktionäre ausbezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 12. Februar Stammaktien besitzen.

Quellen:

  • Apple

Bildquellen:

  • Apple iPhone X: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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Apple iPhone XR Front
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