Ulefone T2 Pro: 6,7-Zoll-Gigant mit MediaTek Helio P70

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Ulefone T2 Pro
Bildquelle: Ulefone
Das Nächste, bitte: Mit dem T2 Pro hat der chinesische Smartphone-Hersteller Ulefone das nächste Smartphone angeteasert, dass der Hersteller auf dem Mobile World Congress in Barcelona jedoch nur als Prototyp zeigte. Kopiert wird bei diesem Modell das Design des iPhone X von Apple. An Bord ist eine kleine technische Besonderheit zu finden.

Auch wenn Ulefone auf dem MWC noch kein fertiges Smartphone präsentieren konnte, offenbarte der Prototyp eine Besonderheit. Dass die Front des Smartphones vom iPhone X inspiriert ist, verriet im Vorfeld der Messe bereits ein auf Twitter veröffentlichter Teaser. Der chinesische Hersteller nutzt das schamlos von Apple abgekupferte Front-Design jedoch nicht etwa wie der Hersteller aus Cupertino, um ein kleineres Smartphone zu bauen, sondern streckt den frontfüllenden 19:9-Bildschirm auf riesige 6,7 Zoll und strapaziert somit die Grenze zwischen Smartphone und Tablet.

Ulefone T2 Pro: Erstes Smartphone mit Helio P70

Das Video von Gizchina offenbart weitere technische Details. Neben dem Helio-P70-Prozessor von MediaTek soll Ulefone 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Speicher in das T2 Pro einbauen. Allerdings deuten erste Benchmark-Tests deuten auf eine neue Mittelklasse-CPU hin, die, was die Leistung angeht, der offenbar den Qualcomm Snapdragon 660 und den Samsung Exynos 7872 übertreffen kann. Wie immer sind vorab veröffentlichte Benchmark-Tests in diesem Zusammenhang aber mit Vorsicht zu genießen, da leicht zu fälschen. Erwartet worden war eine Vorstellung der CPU zum  Mobile World Congress in Barcelona, dort hatte der Chip-Spezialist jedoch nur den Helio P60 dabei, bei dem KI-Funktionen integriert wurden.

Wie (fast) immer bei Ulefone darf man davon ausgehen, dass das Smartphone eine solide Ausstattung zu einem Preis von rund 200 Euro bieten wird. Sollten erste im Internet veröffentlichte Render-Bilder dem tatsächlichen Design entsprechen, wird beim Ulefone T2 Pro auf der Rückseite eine Dual-Kamera nutzbar sein. Auffällig ist auch, dass ein Fingerabdrucksensor fehlt. Bedeutet: Ulefone setzt entweder wie Apple beim iPhone X auf eine reine Gesichtserkennung, um die Display-Sperre zu lösen oder aber auf einen Fingerabdrucksensor, der direkt ins Display integriert ist. Vorbild hier: Ein von Vivo zusammen mit Synaptics auf der CES präsentierter Smartphone-Prototyp.

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