Trotz Skepsis: Sony hält weiterhin an Mobile-Sparte fest

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Bildquelle: inside-handy.de
Obwohl der Großkonzern Sony daran zu zweifeln scheint, das Smartphones die Zukunft sind, bleibt der japanische Multimedia-Konzern nach Aussage von Kaz Hirai - seines Zeichens Sony-CEO - der eigenen Smartphone-Sparte treu. Investitionen in neue Technologien und der Verbleib in der Kommunikationsbranche sind entscheidende Faktoren, wie der CEO verrät.

Wie sich Sony-CEO Kaz Hirai in der englischen Tageszeitung, „The Guardian“ äußerte, wolle der japanische Großkonzern weiterhin an der Kommunikationssparte Sony Mobile festhalten. Überraschend ist die Aussage insofern, als dass das Unternehmen selbst daran zu zweifeln scheint, dass Smartphones die Zukunft seien. Trotz dessen sei der Konzern weiterhin offen für neue Technologien um für 2018 nachhaltigen Profit zu erzielen und hält es für wichtig, weiterhin mit Geräten auf dem Kommunikations-Markt vertreten zu sein. Dabei gehe es laut Hirai keinesfalls um das Smartphone von heute, sondern viel mehr darum, über den Tellerrand hinaus zu sehen. Mit dieser Strategie möchte Sony die Weichen für zukünftige Technologien und Partnerschaften stellen, um dauerhaft am Absatzmarkt mitzuspielen, einen möglichen Paradigmenwechsel zu schaffen und im Optimalfall eine führende Rolle in diesem Feld einzunehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schaffung nachhaltiger Marken und die damit verbundene Änderung in der Design-Kultur von Sony. Seit langem kommen Bildsensoren von Sony in führenden Smartphone-Marken, wie zum Beispiel Samsung und Apple zum Einsatz und stellen im Moment das Zugpferd in diesem Bereich dar.

Vorgehensweise zahlt sich aus

Als Kaz Hirai vor fünfeinhalb Jahren damit beauftragt wurde, das Ruder bei Sony zu übernehmen, verzeichnete das Unternehmen noch einen Verlust in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Das ist heute anders. Glaubt man der aktuellen Hochrechnung, rechnen Analysten mit einem Gewinn von bis zu 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz allem stellt sich Hirai dafür keine Siegerurkunde aus und betont, dass es nicht selbstverständlich ist. „Wir müssen sicherstellen, dass wir die Zahlen erreichen oder es sogar noch besser machen. Das ist der erste Job. Der zweite Job besteht darin, im nächsten Geschäftsjahr nicht von der Klippe zu fallen, wie wir es bereits in der Vergangenheit getan haben.“ Hirai spielt damit zum Beispiel auf das Verlustgeschäft der Playstation 3 an, mit der das japanische Unternehmen 2006 einen Minusbetrag in Höhe von umgerechnet knapp 1,7 Milliarden Euro machte.

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