Essential Phone im Hands-On: Harte Kanten, weiche Kurven

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Essential Phone im Hands-On
Bildquelle: Michael Büttner / inside-handy.de
Andy Rubin gilt als Erfinder von Android und ist damit dafür prädestiniert, ein eigenes Smartphone auf den Markt zu bringen. Das Essential Phone ist das Ergebnis seines Schaffens und sollte die Smartphone-Welt aufrütteln. Einige Probleme haben es bisher jedoch kräftig ausgebremst. Sie sind jedoch eher organisatorischer Natur als dass sie das Gerät selbst betreffen. inside-handy.de konnte sich das Essential Phone auf der CES 2018 genauer ansehen.

Die technischen Daten des Essential Phone waren im Vorstellungsjahr 2017 beeindruckend und sind es bis heute. Das Smartphone siedelt sich eindeutig in der Oberliga der Hersteller an und kommt mit zwei außergewöhnlichen Kniffen daher: Zum einen wurde das Display auf drei Seiten randlos ausgeführt, zum anderen befinden sich auf der Rückseite Kontaktpunkte, mit denen sich Zubehör oder Gadgets anschließen lassen. Wie gut das funktioniert und wie sich das Essential Phone im ersten Eindruck schlägt, zeigt die Redaktion von inside-handy.de.

Die technischen Daten des Essential Phone

Die augenscheinlichste Komponente des Essential Phones ist das Display, das mit Gorilla Glas 5 überzogen ist. Die maßgebende Essenz ist hierbei eine Größe von 5,71 Zoll sowie eine Auflösung von 1.312 x 2.560 Pixeln. Im Inneren arbeiten unter anderem:

  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835
  • Arbeitsspeicher: 4 GB
  • Hauptspeicher: 128 GB
  • Kameras: 13 Megapixel Dual-Kamera und 8 Megapixel Frontkamera
  • Akku: 3040 mAh
  • Bluetooth: 5.0

Essential Phone im Hands-On

In der kurzen Testphase auf der CES 2018 konnte sich die Redaktion von inside-handy.de vor allem vom Gehäuse und Display einen Eindruck machen. Für eine tiefergehende Einordnung der Leistung, der Kamera und des Akkus muss erst ein ausführlicher Test durchgeführt werden.

Äußerlich zeigt sich das Essentiel Phone mit klaren Kanten und einer sehr geradlinigen Linie. Ausnahmen hierbei stellen die Kontaktpunkte auf der Rückseite dar, die das Design unterbrechen und so für einen Hingucker sorgen. Dazu wurden beim Display einige Kurven eingebaut. Die Ecken und der Bereich um die Frontkamera hat der Hersteller abgerundet, was der Front nicht nur wegen drei fast randlosen Seiten ein modernes Aussehen verleiht. Die Rückseite wird hochglänzend ausgeführt, was zwangsläufig zu hässlichen Schmierern führt, sobald man dem Smartphone mit dem Finger zu nahe kommt.

Haptik und taktiles Feedback

Trotzdem muss es in die Hand genommen werden und dabei fällt sofort auf, dass das sich das moderne Design nicht in einer modernen – rundgelutschten – Haptik wiederfindet. Der Rahmen spielt hierbei eine tragende Rolle: Er fühlt sich massiv an und trägt ebenso zu einem Gefühl von Qualität bei. Auch die etwas angefasten Rahmenränder können sich nicht nur sehen lassen, sondern fühlen sich auch sehr gut an. Dass das Ganze Smartphone dabei nicht tief in die Handmulde fällt, sondern immer mit festem Griff zwischen den Finger balanciert wird, tut dem guten Gefühl keinen Abbruch. Es kommen beim ersten Kontakt Erinnerungen an Lumias der 900er-Serie aus dem Nokia-Endstadium auf, was beileibe keine Kritik ist sondern vielmehr als Lob verstanden werden will.

Kamera-Anschluss für schnelle Rundumbilder

Klickt man die 360-Grad-Kamera an das Gehäuse, erschrickt man beim ersten Versuch unweigerlich: Der magnetische Haltemechanismus zerrt die Kamera vehement an das Handy, sodass sie mit einem vernehmbaren Klacken schnell an Ort und Stelle festgetackert ist. Solange man in diesem Setting die Kamera-Smartphone-Kombination alltäglich benutzt kommt zu keiner Zeit das Gefühl auf, dass sich irgendetwas lösen könnte. Auch die Kamera-App reagiert flott auf die neue Hardware und ist binnen Sekunden einsatzbereit. Die Kamera selbst besteht dabei aus Kunststoff, was nicht so recht zum hochwertigen Essential Phone selbst passen mag. Trotzdem kann die Kombination und die Ausführung überzeugen.

Fazit

Das Essential Phone ist eine frische Brise auf dem Smartphone-Markt und kann durch Material, Verarbeitung und Design gefallen. Die schmutzansaugende Rückseite und die Materialien der Kamera fallen dagegen etwas vom sehr postitiven Eindruck ab. Trotzdem bleibt im Hands-On des Essential Phones ein sehr guter erster Eindruck hängen.

Bildquellen:

  • Essential Phone im Hands-On: Michael Büttner / inside-handy.de
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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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