Huawei wird ausgebremst: US-Regierung erhebt Spionage-Vorwurf

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Auf dem Treppchen des globalen Smartphone-Marktes sind drei Namen zu nennen: Samsung, Apple und Huawei. Huawei vermeldete zum Ende des vergangenen Jahres zwar, dass mit Smartphones 2017 der niedrigste Umsatz seit Jahren zu verbuchen war, verkaufte aber trotzdem bis Oktober 2017 100 Millionen Einheiten. Der nächste Schritt war die Eroberung des US-Marktes. Doch das droht nun aufgrund von Spionage-Vorwürfen zu scheitern.

Anders als hierzulande funktioniert der Vertrieb von Mobiltelefonen in den USA primär über ansässige Mobilfunkanbieter wie beispielsweise AT&T. Huawei hat sich zum Ziel gesetzt, auch in dem US-amerikanischen Markt eine bedeutende Größe zu werden, ergo musste eine Vereinbarung mit einem entsprechenden Mobilfunkanbieter für den Verkauf der hauseigenen Smartphones her.

Wie Reuters berichtet, hatten Huawei und AT&T den entsprechenden Vertrag bereits vollkommen ausgearbeitet, sodass dem Vertrieb von Huawei-Handys nichts mehr im Wege stand. Das erste Smartphone, das in den USA an den Start gehen sollte, war das noch brandneue Mate 10 Pro. Vor der Realisierung hat die US-Regierung das Vorhaben des chinesischen Herstellers aber gestoppt.

Spionage-Vorwürfe

Wie es heißt, soll dem US-Senat ein Brief vorliegen, der besagt, dass Huawei Kontakte zur Kommunistischen Partei Chinas sowie darüber hinaus auch zum Geheimdienst pflegt. Das Schreiben soll an die US-Zertfizierungsbehörde FCC gesendet worden sein. Weitere Erkenntnisse des US-Senats sollen den Verdacht bestärkt haben, dass China gemeinsam mit Huawei Spionageabsichten hegt.

Konsequenz daraus: Die Vereinbarung zwischen AT&T und Huawei platzte, obwohl die Zusammenarbeit auf der gerade laufenden CES vorgestellt werden sollte. Ob Huawei sich nun mit anderen amerikanischen Providern einigen wird beziehungsweise kann, bleibt abzuwarten. Dass die US-Regierung Huawei Spionageabsichten vorwirft, ist nicht das erste Mal der Fall. Solche Vorwürfe wurden bereits schon zu früheren Zeitpunkten erhoben. Auch andere chinesische Hersteller werden immer wieder mit solchen Beschuldigungen aus den USA konfrontiert.

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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