CES Smartwatch mit Musikspeicher Garmin Forerunner 645 im Hands-On: Neue Sportler-Uhr für Musik-Fans umgelegt

vom 09.01.2018, 23:14
Garmin Forerunner 645 Music
Bildquelle: Garmin

Auch Garmin hat die CES 2018 in Las Vegas genutzt, um eine neue Smartwatch vorzustellen. Die Forerunner 645 (Music) richtet sich speziell an eine sportlich aktive Zielgruppe, die auch der musikalischen Unterhaltung während der eigenen Workouts nicht abgeneigt ist. Denn die Armbanduhr bietet auf Wunsch Platz für bis zu 500 Songs - kostet dann aber auch entsprechend mehr als jene Version ohne Musikspeicherplatz.

Das kleine Allround-Talent unter den Smartwatches bietet aber nicht nur einen Musikspeicher, sondern auch einen Herzfrequenzmesser direkt am Handgelenk sowie einen GPS-Empfänger und eine Vielzahl an vorinstallierten Sport-Apps, die erweiterte Trainingsanalysen zulassen. Per Bluetooth ist es möglich, die Uhr zum Beispiel mit kabellosen Kopfhörern zu koppeln. An Bord ist zudem Garmin Pay, eine Funktion, die in Zukunft per NFC für bargeldloses Bezahlen genutzt werden können soll.

Die Akku-Laufzeit der 42 Gramm leichten Sportler-Uhr liegt nach Herstellerangaben bei bis zu sieben Tagen im Smartwatch-Modus und bei bis zu zwölf Stunden bei aktiviertem GPS-Modus. Eine Metalllünette, Metallknöpfe und gehärtetes Glas (Corning Gorilla Glass 3) zum Schutz des empfindlichen Display-Panels sollen der Uhr zudem ein edles optisches Äußeres vermitteln. Das Armband ist auf Wunsch jederzeit wechselbar.

Für Läufer steht nicht nur ein umfangreicher Trainings-Planer zur Verfügung, Trail- und Urban-Läufer können sich außerdem neue Strecken auf die Uhr laden und direkt auf dem 1,2 Zoll großen Display (Auflösung: 240 x 240 Pixel) anzeigen lassen. Neben gängigen Laufdaten wie Herzfrequenz oder Pace zeigt die Uhr auch den Trainingsstatus, die Trainingsbelastung sowie den Trainingseffekt an. Zudem hilft die Uhr dabei, das eigene Training an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, verspricht Garmin.

(Un)sportliches Hands-On: Die Forerunner 645 umgelegt

Auf der CES 2018 in Las Vegas hatte die Redaktion von inside-handy.de die Möglichkeit, die Forerunner 645 anzuprobieren. Das Fazit ist jedoch eher durchwachsen. Die Smartwatch ist entsprechend dem Einsatzzweck als sportlicher Begleiter recht wuchtig geraten, was sich jedoch auch im Gewicht und dem Tragekomfort auswirkt. So wirkt die Forerunner 645 etwas zu schwer für den Alltag und auch die Maße sprechen nicht für eine Nutzung über den gesamten Tag. Dazu kommt, dass die Rückseite, also dort wo die Haut mit der Uhr in Kontakt kommt, nicht die feinste Haptik besitzt und es so schnell zu einem störenden Gefühl kommt. Das Armband aus Silikon unterstützt das eher unangenehme Tragegefühl.

CES 2018: Hands-On Garmin Forerunner 645

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    Hands-On Bilder der Garmin Forerunner 645.
    Bildquelle: Michael Büttner
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    Hands-On Bilder der Garmin Forerunner 645.
    Bildquelle: Michael Büttner

Doch für was ist die Forerunner gemacht? Wie der Name schon sagt, soll die Smartwatch von Garmin vor allem beim Sport getragen werden. Sollte nicht gerade ein Marathon-Lauf anstehen, kann die Uhr gefallen. Dann fällt auch das Gewicht und der etwas nachlässige Langzeit-Komfort nicht in die Waagschale. Trotz allem gibt es gerade für den Alltag Smartwatches mit höherem Tragekomfort.

Garmin Forerunner 645 in zwei Versionen zu haben

Angeboten wird die wasserdichte (5 ATM) Garmin Forerunner 645 in zwei Varianten, die beide im Laufe des ersten Quartals dieses Jahres zu haben sein werden. Das Music-Modell kostet knapp 450 Euro und wird wahlweise ganz in Schwarz oder mit einem weinroten Armband angeboten. Jene Variante der Smartwatch ohne Musikspeicher und in einer sandfarbenen oder schwarzen Färbung wird für knapp 400 Euro angeboten. Eine Verbindung der Uhr mit einem Android-Smartphone oder einem iPhone ist jederzeit möglich.

Pressebilder Garmin Forerunner 645 Music

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    Die Garmin Forerunner 645 Music steht mit schwarzen und kirschfarbenem Armband zur Verfügung.
    Bildquelle: Garmin
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    Die reguläre Garmin Forerunner 645 gibt es mit schwarzem oder sandsteinfarbenem Armband.
    Bildquelle: Garmin



Bildquelle kleines Bild: Garmin | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: Wearables, Alternative Hersteller, CES

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