LG V35 ThinQ: Neues Flaggschiff der V-Serie folgt im Windschatten des G7

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LG V35 ThinQ
Bildquelle: LG
Nur wenige Wochen nach dem LG G7 ThinQ hat der südkoreanische Hersteller in der Flaggschiff-Schiene nachgelegt. Mit dem LG V35 ThinQ wird die V-Serie erweitert, die sonst eher im Spätsommer erschienen ist. Der Haken: Es wird wohl erst einmal nicht den Weg nach Deutschland schaffen.

Auf das LG V30S ThinQ, das der Hersteller so überraschend wie lautlos auf dem MWC präsentiert hat, folgt das LG V35 ThinQ. Allem Anschein nach nimmt das Modell dem für die zweite Jahreshälfte reserviertem LG V40 einiges vorweg. Das LG V35 erscheint mit aktueller Flaggschiff-Hardware und weist die typischen Merkmale der V-Serie auf. Optisch besteht sogar Verwechslungsgefahr mit dem V30.

Flaggschiff-Hardware und harte Schale

Angeführt wird das Datenblatt von Qualcomms aktuellem Spitzenprozessor, dem Snapdragon 845. Dazu gesellen sich 6 GB Arbeitsspeicher und – je nach Version – 64 oder 128 GB Speicherplatz. Das Display ist einmal mehr im 18:9-Format langgezogen worden und kann Inhalte in QHD+-Auflösung darstellen, was 1.440 x 2.880 Pixeln entspricht.

Ansonsten legt LG wie in den Vorgängermodellen Wert auf ein robustes Äußeres, ohne dabei die von Glas bestimmte Designlinie zu verlassen. So werden die Flächen von Gorilla Glas 5 geschützt, das Gehäuse ist IP68 zertifiziert und somit staub- und wasserdicht. Darüber hinaus hat LG das Smartphone auch wieder gemäß dem Militärstandard MIL-STD 810G prüfen lassen.

Kamera im Vordergrund

Keine Flaggschiff-Vorstellung ohne Kamerawerbun: Auch das LG V35 ThinQ soll über eine Fotokamera von Weltklasseformat verfügen. Das technische Setup der Dual-Kamera besteht wieder aus zwei 16-Megapixel-Sensoren. Die Objektive darüber blicken durch eine f/1.6 und eine f/1.9-Blende und dürften damit auch in dunkler Umgebung einiges sehen. Unterschiede bestehen in den Winkeln, die jeweils erreicht werden. So erreicht die Hauptkamera (mit f/1.6-Blende) einen Blickwinkel von 71°, die zweite Kamera dient als Weitwinkelobjektiv mit 107°. Software-seitig ergänzt wird die Kamera durch KI-Features, die Bild, Farben, Objekterkennung und Stabilisierung versprechen.

Auf der Vorderseite steht eine 8-Megapixel-Kamera für Selfies zur Verfügung. Der Vorgänger hatte „nur“ eine 5-Megapixel-Frontkamera. Auch soll ein Weitwinkelfeature für bessere Selfies sorgen.

LG V35 THINQ Bildergalerie

Alle Daten des LG V35 ThinQ in der Übersicht

Das Datenblatt spricht, wie erwähnt, die Sprache eines Flaggschiffs,. Die Unterschiede zum ebenfalls neuen LG G7 ThinQ sind allerdings nicht breit gestreut. Allerdings unterstreicht LG den Ansatz, das die V-Reihe die OLED-Serie ist und die G-Modelle weiter mit LC-Displays ausgestattet werden.

Streifzug durch das Datenblatt:

  • Display: 6 Zoll, 18:9, OLED, QHD+ (1.440 x 2.880 Pixel)
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 845
  • Arbeitsspeicher: 6 GB
  • Speicher: 64 GB (Plus-Modell 128 GB), erweiterbar
  • Kamera: 16+16 Megapixel
  • Frontkamera: 8 Megapixel
  • Betriebssystem: Android 8.0 Oreo
  • Akku: 3.300 mAh
  • Bluetooth 5.0
  • USB Typ-C (USB 2.0)
  • UKW-Radio

Preis und Verfügbarkeit

Zu Preisen des LG V35 ThinQ macht LG in der ersten Mitteilun keine Angaben. Für etwaige deutsche Interessenten ist dies erst einmal auch irrelevant. Denn wie es scheint, wird das V35 nicht in Deutschland auf den Markt kommen. Zunächst soll es in amerikanischen Ländern in den Verkauf gehen, danach folgen weitere Märkte in Asien, dem Nahen Osten und in Afrika. Vermutlich wird es auch keinen späteren Marktstart in Europa geben. Möglich ist, dass der hiesige Markt direkt für das Herbst-Flaggschiff LG V40 – dann wohl ebenfalls mit dem Zusatz ThinQ versehen – vorbereitet wird.

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