Schnellerer Marktstart geplant LG V: Behörden registrieren neues Flaggschiff V35

vom 13.05.2018, 15:41
LG G7 Konzept
Bildquelle: DBS Designing

Mit dem LG G6 und dem V30 haben die Koreaner im vergangenen Jahr zwei gute Smartphones auf den Markt gebracht, die aber kaum Kauf-Interesse weckten. Während das G6 innerhalb eines halben Jahres die Hälfte seines Werts verloren hat, dauerte es vier Monate, bis das V30 nach seiner Präsentation in den Handel kam. Das LG G7 ThinQ soll es zur Zeit richten. LGs Erfolg wird aber auch von dem oder den neuen Modell der V-Serie abhängen: V35 und V40.

2017 hat LG insbesondere mit dem späten Verkaufsauftakt des LG V30 für Ärger gesorgt. Kunden wandten sich frustriert ab und setzten lieber auf die Konkurrenz-Modelle von Samsung, Huawei oder HTC. Und das, obwohl das LG V30 beileibe kein schlechtes Handy ist. 2018 soll den Kunden nun einiges zurückgegeben werden. Das LG G7 ThinQ machte den Anfang im Mai, um die neue V-Serie gibt es auch schon erste wegweisende Gerüchte.

So soll die V-Serie in Form von zwei Modellen erscheinen. Neben dem logischen Nachfolger des V30, dem LG V40, soll es auch ein LG V35 geben. Beide Geräte werden mit dem KI-Kennzeichen ThinQ bedacht und beide sollen deutlich früher erscheinen, als es noch beim V30 der Fall war. So soll das LG V35 bereits kurz nach dem LG G7 aufschlagen. Diese Information teilt der Technikjournalist Evan Blass via Twitter mit - nicht selten trafen dessen Vorhersagen in den vergangenen Jahren ins Schwarze. Der interne Codename für das LG V35 lautet demnach "Emma". Es soll womöglich noch im Juni in den Verkauf starten.

Dafür sprechen auch Zertifizierungen zweier Behörden: Die US-Amerikanische FCC und die russische EEC haben laut Medienberichten das LG V35 ThinQ durchgewunken und damit für den Marktstart freigegeben. Der Zeitpunkt passt dabei ins Bild, das die Gerüchteköche zeichnen. Das V35 ThinQ könnte somit wirklich in den kommenden Tagen und Wochen auch offiziell zu sehen sein.

LG V40 im Herbst

Das LG V40 hingegen wird wieder das Spätsommer-Flaggschiff der Südkoreaner. Hierbei soll der Marktstart aber auch deutlich zügiger erfolgen, als es 2017 der Fall war. Das LG V40 hört den Gerüchten zufolge auf den internen Codenamen "Storm".

Wenn die Angaben Blass' stimmen, dann wird LG innerhalb weniger Monate drei Flaggschiff-Smartphones vorstellen. Die Gefahr ist groß, dass sich die Handys kannibalisieren und gegenseitig die Kundschaft wegschnappen. LG sieht aber wohl eher die Chance, mit einer breiten Palette auch einen möglichst breiten Kundenstamm anzusprechen. Der Erfolg der Modelle wird wohl mit LGs Geschwindigkeit bei der Markteinführung und nicht zuletzt mit der klaren Differenzierung unter den Geräten stehen oder fallen.

LG in 2018: Design-Konzept zur neuen Generation um das V40

Ein paar findige Designer haben sich Gedanken dazu gemacht, wie die kommende Smartphone-Generation von LG aussehen könnte. Herausgekommen sind zwei Konzepte, die das LG G7 und das LG V40 zeigen. Ob LG sich ein Beispiel daran nimmt oder in eine ganz andere Richtung plant, bleibt zumindest beim V40 abzuwarten. Die Designer von TechConfiguration nahmen sich dem V40 an. Neben den diversen Design-Aspekten gibt es auch Wünsche hinsichtlich der Technik: So darf das V40 mit einem 6,2 Zoll großem POLED-Display erscheinen, das 85 Prozent der gesamten vorderen Fläche einnimmt. Auf der Vorderseite wünscht man sich eine zweite Kamera. Trotz Fingerabdruck-Sensor soll das Smartphone - wie auch das iPhone X - auch per Gesicht entsperrt werden. Ein weiteres Detail, über dessen immer häufigeren Verzicht sich derzeit einige Nutzer aufregen, ist ein Kopfhörereingang. Auch dieser darf im LG V40 nicht fehlen. Hinsichtlich des Prozessors dürfte gerne Qualcomms Snapdragon 845 ran und von bis zu 8 GB Arbeitsspeicher flankiert werden.

Noch vor der offiziellen Vorstellung, hatte sich das DBS Designing Team ebenfalls Gedanken um das LG G7 gemacht. Auch hier gab es Wünsche hinsichtlich der technischen Ausstattung. So sollte das LG G7 mit einem 5,8 Zoll großem QHD+-Display, 128 GB internem Speicher sowie 8 GB RAM erscheinen. Außerdem sollte es wasserdicht sein und einen 3.500-mAh-Akku an Bord haben. Beim G7 wünschte man sich einen Fingerabdruck-Sensor unter dem Display. Bei der Kamera-Ausstattung sollen es gleich vier Objektive sein: zwei hinten und zwei auf der Vorderseite. Und so sollte das LG G7 aussehen:



Quellen: 91mobiles, mysmartprice | Bildquelle kleines Bild: DBS Designing | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: LG, Android, Oberklasse-Smartphones, Phablets, Smartphones, Unternehmen und Märkte

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