O2: Gerichtsverwarnung wegen Telekom-Falschbehauptungen

2 Minuten
O2 Firmengebäude
Bildquelle: O2
Werbeanrufe bei Verbrauchern ist ein kritisches Thema; viele Unternehmen greifen zu drastischen und für Kunden nervenaufreibenden Maßnahmen, um Produkte an den Mann zu bringen. In einem neuen Fall ist es O2, deren Mitarbeiter nun bei der Kundenakquise einen Schritt zu weit gegangen sind. Ein Gericht hat den Mobilfunkanbieter nun verwarnt.

Auch O2 macht keinen Halt davor, Kunden zu Hause anzurufen und Produkte zu bewerben beziehungsweise neue Kunden anzulocken. Doch die Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters gingen nun zu weit: Wie Telekom-Kunden berichten, haben O2-Mitarbeiter behauptet, dass die Telekom ihre Anschlüsse nicht mehr speisen würde. Die Mitarbeiter führten die entsprechenden Kunden mit dieser Falschaussage in die Irre. Hinzu kam bei vereinzelten Kunden, dass von einem neuen Gesetz die Rede war, dass es nicht mehr erlaubt sei, den Telefon- und Internetanschluss von verschiedenen Anbietern zu beziehen.

Gerichtliches Verfahren

Da sich die betroffenen Kunden bei der Telekom über die Behauptungen von O2 informiert hatten, erhob die Telekom nun eine Unterlassungsklage gegen seinen Kontrahenten. Das verantwortliche Oberlandesgericht München erklärte das Vorgehen von O2-Werbern als unzulässig, obgleich es sich nur um Einzelfälle und keinesfalls um das gängige Vorgehen von O2 handelt. Der Prozess wurde bereits in der ersten Instanz von der Deutschen Telekom gewonnen, Telefónica legte gegen das Urteil allerdings Berufung ein. Nichtsdestotrotz urteilte das Oberlandesgericht auch im zweiten Auftakt gleich und schenkte den entsprechenden Zeugen seinen Glauben.

Die besten Tarife im Telekom-Netz

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

VERWANDTE NEWS