Unzählige Galaxy-Modelle sollen Android 8 Oreo bekommen

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Samsung Galaxy S6
Bildquelle: inside-handy.de
Ob Galaxy A5 (2017), Galaxy S6 oder Galaxy J7 (2017): Samsung plant offenbar zig Smartphone-Modelle auf Android 8.0 Oreo zu aktualisieren. Darunter befinden sich neben Flaggschiffen vergangener Tage auch Phablet-Modelle wie das Galaxy Note 5. inside-handy.de zeigt die komplette Liste, die beim chinesischen Twitter-Pendant Weibo aufgeschlagen ist.

Viele Besitzer von Android-Smartphones warten auf ein Update auf Android 8 Oreo. Es ist bereits drei Monate her, als Google sein neuestes Betriebssystem vorgestellt hat. Seitdem kamen nur eine Handvoll neuer Smartphones auf den Markt, die nativ mit Android 8 Oreo laufen. Bei Updates älterer Modelle tun sich Hersteller immer noch schwer. Samsung etwa testet nach wie vor Oreo auf seinen aktuellen Flaggschiffen Galaxy S8 und S8+. Die Liste, die nun bei Weibo aufgetaucht ist, ist nicht nur lang, sie soll auch sämtliche Galaxy-Smartphones und -Tablets aufführen, die Android 8 bekommen.

Darunter befinden sich neben den aktuellen Spitzenmodellen auch Samsungs Top-Smartphones der vergangenen Jahre wie das Galaxy S7/S7 edge und sogar das Galaxy S6/S6 edge. Darüber hinaus soll dem Post des Leakers „Ice Universe“ zufolge auch das Galaxy Note 5 ein Oreo-Update erhalten. Des Weiteren enthält die Liste die Galaxy-A-Modelle dieses und kommenden Jahres sowie einige Galaxy-J-Smartphones und fünf Samsung-Tablets. In wie weit die Angaben stimmen, lässt sich nicht sagen. Zudem fehlen auch weitere Details wie etwa Datumsangaben zum Auslieferungszeitpunkt. 

Samsungs Oreo-Update-Fahrplan
Bildquelle: Weibo

Project Treble

Immer wieder wird die Update-Versorgung bei Android-Smartphones bemängelt. Obwohl Google für ausbleibende Sicherheitspatches und Versions-Aktualisierungen nicht final haftbar gemacht werden kann, liegt es doch an der Android-Entwicklung, dass Hardware-Partner ihre eigenen Bedürfnisse offenbar nur schwer auf die Google-Vorfertigung setzen können.

Unter Android Oreo soll sich das spürbar ändern. Und zwar durch einen modularen Aufbau des Systems. Unter dem Namen „Project Treble“ soll es ermöglicht werden, dass Updates nicht mehr abhängig von Treibern der einzelnen Hardware-Komponenten, wie zum Beispiel Chip-Herstellern, sind. Hierfür gibt es künftig ein „Vendor Interface“ also eine Aktualisierungsebene, die nur die Fragmente von Android und dem Hersteller selbst betrifft. Somit wird das ganze Procedere dahingehend verschlankt, dass ein Hersteller nur noch sich selbst und Google im Blick haben muss, wenn es heißt, ein Update fertigzustellen. Project Treble soll allerdings erst auf Smartphones vorhanden sein, die mit Android Oreo ausgeliefert werden.

Android 8 vorgestellt

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