Ulefone Power 3 mit 6.080 mAh, vier Kameras und Face ID vorgestellt

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Ulefone Power 3
Bildquelle: Ulefone
Wer bei einem Smartphone vor allem die Akkulaufzeit schätzt, wird wohl selbst von Flaggschiffen enttäuscht werden. Während die Kapazität hier größtenteils bei 3.000 bis 3.500 mAh angesetzt wird, bieten einige chinesische Handys einen deutlich besseren Wert. Dazu zählt auch das Ulefone Power 3, das aktuell der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Neben einem Akku mit 6.080 mAh, verfügt das Gerät allerdings auch über viele weitere Highlights.

Obwohl der chinesische Hersteller Ulefone Mobile auf dem hiesigen Markt noch vergleichsweise unbekannt ist, stechen zumindest einige seiner Smartphones auch in Deutschland deutlich hervor. Ein besonders gutes Beispiel hierfür, ist die Ulefone-Power-Reihe des Unternehmens, die getreu dem Namen mehrere Handys mit einer besonders großen Akkukapazität umfasst. Auch der neuste Ableger der Serie, das Ulefone Power 3, entspricht diesbezüglich den gestellten Qualitätskriterien, bietet darüber hinaus allerdings noch zahlreiche weitere Highlights.

Die verbaute Hardware

Display und Prozessor

Das Ulefone Power 3 wurde als randloses Smartphone gefertigt und entspricht damit dem aktuellen Schönheitsideal. Das 6 Zoll große Display bietet das aktuelle 18:9-Format und nimmt damit 90,8 Prozent der Frontseite in Anspruch. Trotzdem löst es mit lediglich 2.160 x 1.080 Pixeln (FHD+), was bei der gegebenen Bildschirmdiagonale zu einer vergleichsweise schwachen Punktedichte führen kann. Dafür wurde das Gerät mit dem Schutz-Material Gorilla Glass 4 bestückt – eine IP-Zertifizierung, die das Gerät wasserdicht macht, sucht man hingegen vergebens.

Im Inneren des Akkumonsters schlägt das nagelneue Mittelklasse-Herz mit acht Kernen und einer Taktfrequenz von 2 GHz, der MediaTek P23. Dieser soll nicht nur um 25 Prozent energieeffizienter sein, sondern ist laut MediaTek der erste Prozessor, der in Dual-SIM-Geräten die Verwendung der 4G-Telefonie VoLTE („Voice over LTE“) ermöglicht. Unterstützt wird das System dabei von 6 GB Arbeitsspeicher, während sich der interne Speicher auf 64 GB beläuft – erweiterbar auf bis zu 256 GB.

Akku und Kamera

Was das namensgebende Highlight des Ulefone Power 3 angeht, so unterscheidet sich das Smartphone nicht sonderlich stark von seinen Vorgängermodellen. Mit einer Akkukapazität von 6.080 mAh übersteigt es die Kapazität der beiden anderen Geräte um jeweils lediglich 30 mAh und auch die Standby- sowie Gesprächszeiten blieben mit 75 Tagen und 63 Stunden nahezu unverändert. Dafür setzt der Hersteller nun auf die Schnellladetechnologie „Fast Charge 4.0“, dank der das Handy nach einer Ladezeit von nur fünf Minuten eine Gesprächszeit von zwei Stunden bieten soll.

Auch in puncto Kamera bietet das Gerät vor allem eine interessante Besonderheit. So verbaute Ulefone sowohl auf der Front- als auch auf der Rückseite jeweils zwei Sensoren. Dabei löst die Hauptkamera mit 16 und 5 Megapixeln, während die Selfie-Knipse eine Auflösung von 13 und 5 Megapixeln vorweisen kann. Die dazugehörigen Blendenzahlen betragen f/2.0 (hinten) und f/2.2 (vorne).

Weitere Highlights

Neben den bereits genannten Eigenschaften, bietet das Ulefone Power 3 noch eine Reihe weiterer Highlights. Dazu zählen zum einen kleinere technische Leckerbissen wie ein Fingerabdrucksensor, der mit einer Reaktionszeit von 0,1 Sekunden arbeiten soll und eine Dual-SIM-Funktion, zum anderen jedoch auch größere Besonderheiten, wie die von Apple beim iPhone X verwendete Gesichtserkennung (Face ID). Zu guter Letzt gab der Hersteller an, das Power 3 bereits im März 2018 auf das neuste und noch kaum verbreiteten Google-Betriebssystem Android 8.1 Oreo zu updaten – geliefert wird das Gerät allerdings mit der älteren Firmware Android 7.1 Nougat.

Preis und Verfügbarkeit

Der Vorverkauf startet bereits in knapp einer Woche, am 25. Dezember. Offizielle Angaben zum Preis wurden bisher zwar noch nicht veröffentlicht, bei dem Online-Versandhändler Gearbest wird das Ulefone Power 3 allerdings bereits jetzt für knapp 257 Euro angeboten. Ob es sich dabei um den endgültigen Preis handelt, muss sich noch zeigen.

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