Kriminalpolizei macht "usenetrevolution.info" dicht

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Schlag gegen das illegale Filesharing im Internet: Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das hessische Landeskriminalamt teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, dass es gelungen sei, das deutschsprachige Download-Portal "usenetrevolution.info" vom Netz zu nehmen.

Auf Grundlage eines umfangreichen Ermittlingskomplexes haben vom 8. bis 9. November Durchsuchungen in Wohnungen von 42 Tatverdächtigen in 13 Bundesländern stattgefunden. Dabei seien zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden – insbesondere Computer und Datenträger, heißt es seitens der ermittelnden Berhörden. Die Beschuldigten im Alter zwischen 23 und 72 Jahren stünden in Verdacht. das illegale Downloadportal usenetrevolution.info betrieben und organisiert zu haben.

usenetrevolution.info hatte 27.000 Mitglieder

Auf dem Portal wurde ein Vielzahl an Raubkopien von Kinofilmen, Serien, Musik, Software, Computerspielen und E-Books angeboten. Gebühren an die Rechteinhaber wurden allerdings keine abgeführt. Wie es weiter heißt, seien auf dem Portal zuletzt 27.000 Mitglieder gezählt worden.

Als Hauptbeschuldigte machten die Ermittler gleich mehrere Personen aus: Einen 49-jährigen und dessen 39-jährige Ehefrau aus dem Wetteraukreis, einen 42-Jährigen aus Darmstadt, einen 52-Jährigen aus Kassel und einen 41-Jährigen, der ebenfalls im Wetteraukreis wohnhaft ist. Der Hauptbeschuldigte steht in Verdacht als Administrator für den technischen Betrieb von „usenetrevolution.info“ verantwortlich gewesen zu sein. Die weiteren Beschuldigten sollen als Moderatoren beziehungsweise sogenannte Uploader den Betrieb des Download-Portals organisiert oder zumindest unterstützt haben.

Darüber hinaus gelang der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und dem Hessischen Landeskriminalamt die Lokalisierung der Server des illegalen Download-Portals sowie einer Vertriebsseite für Usenet-Zugänge in den Niederlanden und in Frankreich, sodass das Download-Portal am 8. November 2017 abgeschaltet werden konnte.

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Quellen:

  • Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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