Gerücht Konzept zum nächsten Apple-Handy iPhone X 2018: Arbeitsspeicher und Akkukapazität werden erhöht

vom 30.01.2018, 11:31
Apple iPhone X Plus Konzept
Bildquelle: Martin Hajek

Die Akkukapazität und der Arbeitsspeicher stellen nach Meinung der Apple-Kritiker mitunter die größten Problembereiche der aktuellen iPhone-Modelle dar. 2018 soll dies allerdings nicht mehr der Fall sein, wenn man den aktuellen Gerüchten Glauben schenken mag. Die Redaktion von inside-handy.de fast alle Spekulationen rund um das nächste Apfel-Telefon zusammen.

Bereits vor einiger Zeit sind im weltweiten Spinnennetz die ersten Informationen zu den Akkus der 2018er-iPhones aufgetaucht. Demnach wollte Apple auch im laufenden Jahr an der ungewöhnlichen L-Form des Energiespeichers festhalten. Anstatt zwei Zellen zu verwenden, sollte allerdings künftig nur eine einzige Zelle zum Einsatz kommen – zumindest bei der günstigeren Variante mit einer Displaydiagonale von 6,1-Zoll. Die beiden anderen Geräte, bei denen es sich um die direkten Nachfolgermodelle des iPhone X sowie der Plus-Variante handelt, sollten hingegen weiterhin zwei Zellen erhalten. Diese Informationen bestätigt nun der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo laut Angaben des Online-Portals MacRumors.

Abseits der Batterie, präsentierte Kuo auch neue Details zur Leistung der kommenden Smartphones. Demnach soll der Arbeitsspeicher der beiden Top-Geräte künftig 4 GB betragen. Zuvor waren es noch 2 GB beim iPhone 8 und immerhin 3 GB beim iPhone X und 8 Plus. Diese Werte sind allerdings nicht qualitativ vergleichbar mit jenen der Android-Konkurrenz, wo 4 GB eher Mittelklasse sind.

Der Preis steigt wieder

Obwohl sich Apple offensichtlich Mühe gibt, die Nachteile der aktuellen Geräte (Akkukapazität, Arbeitsspeicher) zu beseitigen, betrifft dies nicht alle kommenden Modelle. So soll die günstigere Version weiterhin lediglich 3 GB Arbeitsspeicher erhalten; auf den Preis hat die schwächere Hardware jedoch wohl keine Auswirkungen. Während frühere Gerüchte der 6,1-Zoll-Variante von einem Preis zwischen 649 und 749 US-Dollar nannten, soll dieser laut aktuellen Angaben bereits 700 – 800 US-Dollar betragen.

Apple arbeitet an gleich fünf neuen Smartphones

Fünf neue iPhones sind in Entwicklung, jedoch sollen nur drei davon veröffentlicht werden. Einem aktuellen Bericht von Digitimes zufolge hat der kalifornische Hersteller an insgesamt fünf neuen Geräten für 2018 gearbeitet. Es soll sich dabei um zwei Modelle mit LCD-Displays und zwei Modelle mit OLED-Displays handeln. Das fünfte Smartphone soll das iPhone SE 2 sein, das in der Vergangenheit schon regelmäßig in Spekulationen erwähnt wurde.

Die beiden LCD-Handys haben dem Bericht zufolge Displays mit 5,7 bis 5,8 Zoll sowie 6 bis 6,1 Zoll. Hierbei handelt es sich aller Vermutung nach um direkte Nachfolger des iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Ersteres erscheint jedoch wesentlich größer. So hat das iPhone 8 nur einen 4,7 Zoll großen Bildschirm. Bei den zwei OLED-Handys, den möglichen Nachfolgern des iPhone X, sollen Displays mit 6 bis 6,1 Zoll und 6,4 bis 6,5 Zoll zum Einsatz kommen. Alle vier Geräte verfügen über die Möglichkeit, sie kabellos aufzuladen sowie eine nicht näher benannte "3D-Sensor-Funktion". Dabei könnte es sich um Face ID handeln.

Interessant: Laut der Quelle möchte Apple nicht alle entwickelten iPhones veröffentlichen. Demnach ging man zuerst davon aus, das Modell mit dem circa 6 Zoll großem LCD-Display sowie den beiden OLED-Handys zu veröffentlichen. Mittlerweile habe Apple jedoch die Absicht, beide LCD-Smartphones auf den Markt zu bringen sowie das größere OLED-iPhone. Es sei jedoch noch keine finale Entscheidung getroffen, so der Bericht. Es gibt also noch die Möglichkeit, dass alle vier Modelle auf den Markt kommen.

Apple iPhone X - Die Akkukapazität

Bis zur Veröffentlichung der neuen iPhone-Reihen dauert es noch eine ganze Weile. Trotzdem sprießen Gerüchte rund um das neue Apfel-Telefon derzeit wie Pilze aus dem Boden. Für den neusten Informationsschub sorgte KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo, der aktuell viele Angaben zur Akkukapazität veröffentlichte. Demnach möchte Apple auch künftig an der ungewöhnlichen L-Form seines Energiespeichers festhalten. Im Gegensatz zu dem aktuellen Design, bestehend aus zwei Zellen, soll die nächste Version des L-Akkus allerdings nur eine Zelle vorweisen. Dadurch soll die Akkukapazität des iPhone X von derzeit 2.716 mAh auf 2.900 - 3.000 mAh steigen. Das sind weniger als 10 Prozent. Da es sich bei dem betroffenen Handy jedoch um ein energieeffizientes iPhone handelt, könnte die Auswirkung auf die Nutzungsdauer durchaus beträchtlich sein. So konnte das iPhone X nach einem 24-stündigen Test immer noch 57 Prozent der Gesamtkapazität vorweisen, während dem 3.000-mah-Batteriespeicher des Samsung Galaxy S8 unter den gleichen Bedingungen nur 51 Prozent übrig blieben.

iPhone X Akku
Bildquelle: Macrumors

Nach Angaben von Ming-Chi Kuo betrifft die auf der neuen Technologie beruhende Kapazitätssteigerung lediglich den direkten Nachfolger des diesjährigen iPhone X (5,8 Zoll). Die größere 6,5-Zoll-Variante wird hingegen weiterhin mit zwei Akkuzellen ausgestattet werden – kommt allerdings aufgrund der Maße auf eine höhere Kapazität von 3.300 – 3.400 mAh.

Erstes Lebenszeichen: iPhone X Plus

Apple hat Anfang November sein neues Flaggschiff iPhone X in die Läden gestellt und auch mit dem Online-Verkauf gestartet. Nur Tage später, nämlich am 9. November, hat sich der Designer Martin Hajek, der schon für diverse Konzepte zu anderen iPhones verantwortlich zeichnet, ein Herz gefasst und ein erstes Konzept erstellt. Zu technischen Daten äußert er sich nicht und konzentriert sich lediglich auf das Äußere des neuen iPhone X Plus.

Zur Einordnung: Ein iPhone X Plus ist weder von Apple kommentiert worden, noch hat Apple irgendwelche hinweise nach außen dringen lassen, die ein solches Handy vermuten lassen. Trotzdem liegt es nahe, dass es auf kurz oder lang eine größere Version des iPhone X geben wird. Schon jetzt gilt das iPhone X als das zukunftsträchtigere Konzept gegenüber dem iPhone 8. Die beiden 8er-Modelle wirken neben dem für Apple revolutionär gestalteten iPhone X altbacken und fast wie eine Notlösung oder Sicherung, falls das iPhone X floppen sollte.

Apple iPhone X Plus – Das Konzept

Beim Konzept des iPhone X Plus von Martin Hajek orientiert sich der Designer voll am Aussehen des iPhone X, was logisch und konsequent ist. Bei den Größenverhältnissen nimmt er sich den Unterschied des iPhone 8 zum iPhone 8 Plus zum Vorbild und überträgt ihn auf die X-Reihe. Die Taster für die Lautstärke und die Display-Aktivierung sowie der charakteristische Kipphebel zum stumm schalten des iPhones hat Hajek beim großen iPhone X gegenüber dem aktuellen und realen Modell unverändert übernommen. Ebenso zeigt er bei der Kamera das gleiche Modul. Auch bei der Dicke soll sich, geht es nach dem Designer, nichts ändern. Somit bleibt die reine Display-Größe und damit die Vergrößerung des Gehäuses in der Breite und Länge.

Heraus kommt ein iPhone mit einer heftigen Display-Größe von 6,7 Zoll, jedoch einem Gehäuse, das den Maßen des iPhone 8 Plus entspricht. Damit wäre es noch in einem Gerätegrößen-Bereich angesiedelt, das vom Markt akzeptiert wird und vielen Nutzern noch nicht zu groß vorkommt.

Apple iPhone X Plus: Konzeptbilder

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    Martin Hajeks Konzeptbilder zum iPhone X Plus.
    Bildquelle: Martin Hajek
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    Martin Hajeks Konzeptbilder zum iPhone X Plus.
    Bildquelle: Martin Hajek


Apple iPhone X Plus – Das Display

Der bekannte KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich aktuell laut Angaben des Online-Portals MacRumors zu den kommenden Ablegern aus dem Hause Apple geäußert. Demnach werden im Jahr 2018 gleich drei neue Varianten des randlosen iPhones das Licht der Welt erblicken.

Das kleinste Modell soll dabei in puncto Größe nahezu komplett dem jetzigen iPhone X entsprechen. So soll dieses ebenfalls mit einem 5,8-Zoll-großen OLED-Display ausgestattet werden – die Pixeldichte wird hingegen voraussichtlich nicht mehr 463, sondern 458 ppi betragen. Bei der Plus-Variante, die nun ebenfalls ohne Ränder gefertigt werden soll, möchte der Hersteller anscheinend ein OLED-Display mit einer Diagonale von 6,5 Zoll verbauen, während die Punktdichte hier laut Ming-Chi Kuo 480- 500 ppi betragen wird. Bei dem letzten Modell mit einem mittelgroßen 6,1-Zoll-TFT-LCD-Display, handelt es sich hingegen um die günstigere Variante mit schwächerer Hardware. Die Pixeldichte soll entsprechend auf 320 – 330 ppi festgelegt worden sein.

iPhone 2018
Bildquelle: MacRumors

Einem neuen Bericht von The Investor zufolge orderte Apple kürzlich 180 bis 200 Millionen OLED-Displays beim Konkurrenten Samsung. Dies könnte ein Anhaltspunkt für ein größeres iPhone X Plus im Jahr 2018 sein. Schätzungen nach könnte Samsung 2017 etwa 50 Millionen OLED-Displays für das iPhone X fertigen. Dem gegenüber steht also eine vierfach größere Anzahl an Einheiten für das kommende Jahr. Insider-Spekulationen nach, könnte ein mögliches neues iPhone X Plus ein 6,4 Zoll Display besitzen und damit in Sachen reine Display-Größe der Vorreiter im Apple-Portfolio werden. Momentan ist diese Position noch dem iPhone X vorbehalten, obwohl es von der Gesamtgröße her etwas kleiner ist, als das iPhone 8 Plus und 7 Plus.

Display-Design bleibt dasselbe

Es wird spekuliert, dass Apple im kommenden Jahr gleich drei neue iPhone-X-Modell auf den Markt bringt. Nun gibt es neue Informationen dazu, die dem Portal Business Insider in die Hände gefallen sind. Demzufolge sollen die drei Versionen allesamt den Steg, der das Display auf der Front unterbricht, behalten und Apple bis zum Marktstart 2018 kein gänzlich randloses Design kreieren können.

Außerdem will Business Insider in Erfahrung gebracht haben, dass eines der iPhone-X-Modelle mit einem edge-to-edge LCD- anstatt OLED-Display ausgestattet sein wird. Die bereits bekannte Face ID wird das Smartphone zwar bieten, soll sich aber wohl in der Mittelklasse ansiedeln und "lediglich" zwischen 650 und 900 US-Dollar kosten. Ob Apple dies wirklich realisieren wird, klingt momentan eher unwahrscheinlich, wo der kalifornische Hersteller doch bislang auf High-End-Produkte gesetzt hat. Dennoch soll das preisgünstigere Modell von Pegatron oder Wriston produziert werden; die beiden anderen Modelle sollen aus der den Werken von Foxconn kommen, heißt es.

Darüber hinaus sollen alle drei iPhones mit der vom iPhone X bekannten TrueDepth-Kamera ausgestattet sein, sodass Apple sich auch in Zukunft das Augmented-Reality-Segment breiter aufstellen kann.

Apple iPhone X: Hands-On-Bilder

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    Das Apple iPhone X im Hands-On.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de
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    Das Apple iPhone X im Hands-On.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

Apple iPhone X Plus – Die technischen Daten

Über die technischen Daten des gerüchteweise verbreiteten neuen Smartphones von Apple ist noch nichts bekannt, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass sie sich bis auf das Display kaum vom iPhone X unterscheiden werden. Apple hat ähnliche Gestaltungs-Gleichheiten der inneren Werte auch bei seinen bisherigen iPhones durchgezogen und bei den Geschwistermodellen immer nur das Display, den Akku, das Gehäuse, die Kamera und den Arbeitsspeicher angepasst. Letztere sollte nun kein Unterscheidungsmerkmal mehr darstellen, da schon im "kleinen" Modell eine ambitionierte Doppelkamera verbaut ist. Technische Details wie Prozessor, GPU, Antennentechnik, Speicher, Konnektivitätsmodule und funktionelle Hardware blieben von klein zu groß sonst immer unangetastet.

Apple iPhone X Plus - Die Konnektivität

Bisher ist der neue Verbindungsstandard 5G nur eine Randerscheinung. In Zukunft soll die Technologie jedoch für Download-Raten im Gigabyte-Bereich sorgen. Abseits von ersten Tests und Mobilfunkanbieter-Statements steckt 5G aber noch in den Kinderschuhen. Dies soll sich nun aber ändern. Einem Bericht von Fast Company zufolge arbeitet Apple aktuell daran, die Technologie in die zukünftige iPhone-Generation zu integrieren.

Apple vertraut dafür auf die Hilfe von Intel. Laut des Berichts arbeitet eine "kleine Armee" an der Umsetzung. Interessant: Qualcomm spielt dabei wohl keine Rolle mehr. Die Gespräche des Chip-Herstellers mit Apple seien "begrenzt gewesen". Auf lange Sicht plane das Unternehmen aus Cupterino, Qualcomm den Rücken zu kehren und komplett auf Intel-Chips zu setzen. Noch nutzen iPhones Prozessoren von beiden Herstellern. Der aktuell tobende Rechtsstreit zwischen Apple und Qualcomm sowie die drohende Übernahme des Chip-Herstellers durch den Konkurrenten Broadcom dürfte für den Strategiewechsel verantwortlich sein.

Einen genauen Zeitplan für die Integration von 5G in kommenden iPhones gibt es wohl noch nicht. Die Quelle nennt das Jahr 2020 als frühstes Veröffentlichungsdatum.

iPhone X Plus als erstes iPhone mit Dual-SIM

Zwei SIM-Karten gleichzeitig in Betrieb zu haben ist bisher eine Spezialität von Android-Handys. Apple hat der dualen Funktionalität bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt. Dies könnte sich mit den kommenden iPhones jedoch ändern. Dies spekuliert das Apple-Orakle Ming-Chi Kuo in einem aktuellen Bericht. Ihm zufolge wird 2018 mindestens ein iPhone mit Dual-SIM-Funktion auf den Markt kommen. Anstatt der üblichen Unterstützung von LTE auf einer Karte und 3G auf der anderen, sollen beide SIMs mit LTE-Verbindung laufen, so Kuo. Wie Macrumors anmerkt, wird nicht eindeutig klar, ob Apple auf einen Dual-SIM-Kartenslot setzt oder eine eSIM-Lösung anstrebt wie bei der Apple Watch Series 3.

Dies soll dank neuen Chips möglich sein, die in der kommenden iPhone-Generation verbaut werden. Sie sind dazu in der Lage, die 4x4-MIMO-Technologie zu nutzen. Unter MIMO versteht man die Übertragung von Daten anhand von mehreren Sende- und Empfangsantennen. Laut Kuo greift Apple dafür sowohl auf Chips von Qualcomm als auch Intel zurück. Letzterer Hersteller liefert dabei zwischen 70 und 80 Prozent der notwendigen Prozessoren, was eine langsame Abwendung Apples von Qualcomm bestätigen würde. Dank der neuen Technologie sollen LTE-Verbindungen auch wesentlich schneller arbeiten, so der Report.

Apple iPhone X Plus – Der Preis

Was die Kosten der Geräte angeht, so hat der Analyst Ming-Chi Kuo bisher lediglich eine ungefähre Preisangabe zu dem schwächeren 6,1-Zoll Modell getätigt. So soll die unverbindliche Preisempfehlung zwischen 649 und 749 US-Dollar betragen – in Europa wird das Gerät allerdings erfahrungsgemäß über einen merklich höheren Einführungspreis verfügen.

Das Apple iPhone X im Test - Jetzt lesen! ›


Quellen: Martin Hajek, The Investor | Bildquelle kleines Bild: Martin Hajek | Autor: Redaktion inside-handy.de
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Themen dieser News: Apple, IOS, Mobilfunktechnik, Oberklasse-Smartphones, Phablets, Smartphones, Technik

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