Gerücht iPhone-X-Nachfolger iPhone X 2018: Neue Bilder der Glasfront enthüllt

vom 17.07.2018, 17:45
Apple iPhone X 2018
Bildquelle: Martin Hajek

Die Gerüchteküche zum iPhone X 2018 und einem möglichen Plus-Modell von Apple kocht langsam hoch. Regelmäßig machen neue Details und Spekulationen die Runde. Zwei neue Bilder zeigen nun die Glasfront der neuen Generation des iPhone X. Dabei werden vorherige Spekulationen weiter verdichtet.

Das Technikmagazin PhoneArena meldet unter Berufung auf den Analyst Ming-Chi Kuo, dass Apple seine kommenden iPhones in mehreren neuen Farben veröffentlichen wird. Wie es heißt, wird das größere iPhone mit einem 6,5 Zoll großen Bildschirm in den Farben Schwarz, Weiß und einer neuen Goldfarbe erscheinen. Das 6,1 Zoll große Modell wird hingegen in Grau, Weiß, Blau, Rot und Orange erscheinen.

Apple setzte bislang immer auf die klassisch-gedeckten Farben und präsentierte erst einmal, im Jahr 2013, das günstigere iPhone 5C in Regenbogenfarben. Eine weitere Ausnahme bildet die rote Variante des iPhones, die traditionell einige Monate nach dem Marktstart zugunsten des Kampfes gegen Aids in Afrika ins Rennen geschickt wird.

Weiß, Grau, Schwarz, Blau, Rot, Orange, Gelb und Roségold - in diesen Farben soll das 2018er-iPhone schlussendlich erscheinen. Vermutlich wird sich auch anhand des Materials und der Tönung schnell herausstellen, welche dieser Farbvarianten das neue "Diamantschwarz" wird und die höchste Nachfrage generiert. Lieferengpässe sind dann vorprogrammiert. Es gilt ebenso als wahrscheinlich, dass Apple nicht gleich alle Versionen verkauft und einige Farben erst nach und nach auf dem Markt erscheinen.

iPhone X 2018 in 8 Farben
Bildquelle: PhoneArena

Das iPhone X 2018 soll in acht Farbvarianten erscheinen.

Variante in "Blush-Gold" möglich

Einem Tweet von Bejamin Geskin zufolge, könnte es in diesem Jahr sogar noch eine weitere Variante ins Portfolio schaffen. Darin postete der Designer angebliche Bilder von Komponenten des diesjährig erscheinenden Top-Modells. Dabei unterscheidet sich die gezeigte Gold-Variante von der bisherigen Goldoption im vergangenen Jahr. Ein Bild vergleicht zudem die SIM-Kartenablage in Rotgold mit der, die Apple in der Vergangenheit veröffentlicht hat. Für welche Modelle die mögliche Farbvariante zur Verfügung stehen könnte ist nicht klar. Im Vorjahr war eine goldene Variante auf die Modelle iPhone 8 und 8 Plus beschränkt. Das iPhone X bot diese Farboption dementsprechend nicht. Ob sich dieses Gerücht letztendlich bewahrheitet, wird sich spätestens im Herbst herausstellen.

Glasfront in drei Varianten

Zusätzlich zu den bereits erschienen Fotos sind zwei weitere Bilder aufgetaucht, welche die Glasfront und die Rückseite der drei kommenden iPhone-Modelle von Apple zeigt. Die Bilder, die auf Slashleaks.com veröffentlicht wurden, heben sich nicht wirklich vom derzeitigen iPhone X ab und unterstützen die vorigen Spekulationen um das Design der kommenden Apple iPhone-Generation. Lediglich ein sogenanntes Kinn, was an der unteren Seite des Bildschirms nicht zu erkennen ist, hebt die Glasfront von den Modellen der Konkurrenz ab.

iPhone 2018 Frontseiten Leak
Bildquelle: slashleaks

Apple iPhone X Plus – Das Konzept

Beim Konzept des iPhone X Plus von Martin Hajek orientiert sich der Designer voll am Aussehen des iPhone X, was logisch und konsequent ist. Bei den Größenverhältnissen nimmt er sich den Unterschied des iPhone 8 zum iPhone 8 Plus zum Vorbild und überträgt ihn auf die X-Reihe. Die Taster für die Lautstärke und die Display-Aktivierung sowie der charakteristische Kipphebel zum stumm schalten des iPhones hat Hajek beim großen iPhone X gegenüber dem aktuellen und realen Modell unverändert übernommen. Ebenso zeigt er bei der Kamera das gleiche Modul. Auch bei der Dicke soll sich, geht es nach dem Designer, nichts ändern. Somit bleibt die reine Display-Größe und damit die Vergrößerung des Gehäuses in der Breite und Länge.

Heraus kommt ein iPhone mit einer heftigen Display-Größe von 6,7 Zoll, jedoch einem Gehäuse, das den Maßen des iPhone 8 Plus entspricht. Damit wäre es noch in einem Gerätegrößen-Bereich angesiedelt, das vom Markt akzeptiert wird und vielen Nutzern noch nicht zu groß vorkommt.

Apple iPhone X Plus: Konzeptbilder

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    Martin Hajeks Konzeptbilder zum iPhone X Plus.
    Bildquelle: Martin Hajek
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    Martin Hajeks Konzeptbilder zum iPhone X Plus.
    Bildquelle: Martin Hajek

Erste Bilder-Leaks

In letzter Zeit war es vergleichsweise still rund um die kommende iPhone-Generation. Nun ist allerdings ein neuer Stern am Gerüchte-Himmel erschienen, welcher Auskunft über das Display eines der neuen Modelle geben könnte.

Laut Angaben des Online-Portals Phonearena wurden auf dem chinesischen Forum Macx einige Fotos veröffentlicht, welche aus einer LG-OLED-Fabrik in Vietnam stammen sollen. Die Bilder zeigen dabei das Angebliche Display des iPhone Xs Plus; mit einer Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll. Zwar wird diese Behauptung durch den aktuellen Leak weder bestätigt noch dementiert, trotzdem geben die Fotos mögliche Hinweise. So wird die kommende Plus-Variante vermutlich über ein OLED-Display verfügen. Darüber hinaus lässt sich am oberen Display-Ende zweifelsfrei der mit dem iPhone X eingeführte Steg erkennen, wobei das Verhältnis der Maße - wie schon beim Vorgängermodell - hier ähnlich zu sein scheint. Dies ist insofern Interessant, als das einer der größten Apple-Konkurrenten, Huawei, bei seinem neuen Flaggschiff wohl ebenfalls auf einen Steg setzen will. Dieser wird allerdings voraussichtlich deutlich kleiner ausfallen als bei dem Apple-Pendant und somit weniger Display-Fläche "stehlen". Welche Variante die bessere ist, lässt sich jedoch erst nach der offiziellen Veröffentlichung der Geräte sagen.

iPhone Xs Plus
Bildquelle: Phonearena

Apple arbeitet an gleich fünf neuen Smartphones

Fünf neue iPhones sind in Entwicklung, jedoch sollen nur drei davon veröffentlicht werden. Einem aktuellen Bericht von Digitimes zufolge hat der kalifornische Hersteller an insgesamt fünf neuen Geräten für 2018 gearbeitet. Es soll sich dabei um zwei Modelle mit LCD-Displays und zwei Modelle mit OLED-Displays handeln. Das fünfte Smartphone soll das iPhone SE 2 sein, das in der Vergangenheit schon regelmäßig in Spekulationen erwähnt wurde.

Die beiden LCD-Handys haben dem Bericht zufolge Displays mit 5,7 bis 5,8 Zoll sowie 6 bis 6,1 Zoll. Hierbei handelt es sich aller Vermutung nach um direkte Nachfolger des iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Ersteres erscheint jedoch wesentlich größer. So hat das iPhone 8 nur einen 4,7 Zoll großen Bildschirm. Bei den zwei OLED-Handys, den möglichen Nachfolgern des iPhone X, sollen Displays mit 6 bis 6,1 Zoll und 6,4 bis 6,5 Zoll zum Einsatz kommen. Alle vier Geräte verfügen über die Möglichkeit, sie kabellos aufzuladen sowie eine nicht näher benannte "3D-Sensor-Funktion". Dabei könnte es sich um Face ID handeln.

Interessant: Laut der Quelle möchte Apple nicht alle entwickelten iPhones veröffentlichen. Demnach ging man zuerst davon aus, das Modell mit dem circa 6 Zoll großem LCD-Display sowie den beiden OLED-Handys zu veröffentlichen. Mittlerweile habe Apple jedoch die Absicht, beide LCD-Smartphones auf den Markt zu bringen sowie das größere OLED-iPhone. Es sei jedoch noch keine finale Entscheidung getroffen, so der Bericht. Es gibt also noch die Möglichkeit, dass alle vier Modelle auf den Markt kommen.

Drei iPhone-X-Varianten

Der bekannte KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo hat sich aktuell laut Angaben des Online-Portals MacRumors zu den kommenden Ablegern aus dem Hause Apple geäußert. Demnach werden im Jahr 2018 gleich drei neue Varianten des randlosen iPhones das Licht der Welt erblicken.

Das kleinste Modell soll dabei in puncto Größe nahezu komplett dem jetzigen iPhone X entsprechen. So soll dieses ebenfalls mit einem 5,8-Zoll-großen OLED-Display ausgestattet werden – die Pixeldichte wird hingegen voraussichtlich nicht mehr 463, sondern 458 ppi betragen. Bei der Plus-Variante, die nun ebenfalls ohne Ränder gefertigt werden soll, möchte der Hersteller anscheinend ein OLED-Display mit einer Diagonale von 6,5 Zoll verbauen, während die Punktdichte hier laut Ming-Chi Kuo 480- 500 ppi betragen wird. Bei dem letzten Modell mit einem mittelgroßen 6,1-Zoll-TFT-LCD-Display, handelt es sich hingegen um die günstigere Variante mit schwächerer Hardware. Die Pixeldichte soll entsprechend auf 320 – 330 ppi festgelegt worden sein. Die drei Versionen sollen allesamt den Steg, der das Display auf der Front unterbricht, behalten und Apple bis zum Marktstart 2018 kein gänzlich randloses Design kreieren können.

iPhone 2018

Einem neuen Bericht von The Investor zufolge orderte Apple kürzlich 180 bis 200 Millionen OLED-Displays beim Konkurrenten Samsung. Dies könnte ein Anhaltspunkt für ein größeres iPhone X Plus im Jahr 2018 sein. Schätzungen nach könnte Samsung 2017 etwa 50 Millionen OLED-Displays für das iPhone X fertigen. Dem gegenüber steht also eine vierfach größere Anzahl an Einheiten für das kommende Jahr. Insider-Spekulationen nach, könnte ein mögliches neues iPhone X Plus ein 6,4 Zoll Display besitzen und damit in Sachen reine Display-Größe der Vorreiter im Apple-Portfolio werden. Momentan ist diese Position noch dem iPhone X vorbehalten, obwohl es von der Gesamtgröße her etwas kleiner ist, als das iPhone 8 Plus und 7 Plus.

Neue Render-Bilder zeigen den Größenunterschied

Die Gerüchteküche hat neuen Treibstoff in Form von weiteren Render-Bildern sowie einigen Skizzen bekommen, die auf dem russischen Online-Portal Wylsa veröffentlicht wurden. Darauf zu sehen sind die drei für dieses Jahr erwarteten Geräte (von links nach rechts): das iPhone X (2018), das iPhone 9 und das iPhone X Plus. Sollte der Designer richtig liegen, kommen alle drei Geräte mit einem randlosen Design und ohne mechanischen Home-Button. Trotzdem hat das günstigere iPhone 9 eine vergleichsweise große Gehäuse-Fläche; beim iPhone X (2018) und vor allem beim iPhone X Plus wird diese allerdings deutlich kleiner.

iPhone 2018
Bildquelle: Wylsa

Was die Rückseite der Geräte angeht, so bieten die beiden Top-Geräte eine Dual-Hauptkamera, die optisch der des aktuellen iPhone X ähnelt, während das 9er-Gerät lediglich über ein rückseitig angebrachtes Kameramodul verfügen wird. Ergänzend befinden sich auf der Rückseite jeweils das Apple-Logo sowie der Schriftzug "iPhone".

iPhone 2018
Bildquelle: Wylsa

Ein weiteres Detail, das die neuen Render-Bilder offenbaren, betrifft die Gehäusegröße der drei Geräte. So geht das iPhone X (2018) als kleinstes Modell ins Rennen, während das iPhone 9 in der Mitte platziert wurde und das iPhone X Plus das größte Gerät darstellt. Dabei soll die Plus-Variante mit Gehäusemaßen von 157,53 x 77,41 x 7,68 Millimetern etwas kleiner ausfallen als das iPhone 8 Plus, während das iPhone 9 laut einer neuen Skizze 150,91 x 75,72 x 8,32 Millimeter messen wird.

iPhone 2018
Bildquelle: Wylsa

Erstes Lebenszeichen: iPhone X Plus

Apple hat Anfang November sein neues Flaggschiff iPhone X in die Läden gestellt und auch mit dem Online-Verkauf gestartet. Nur Tage später, nämlich am 9. November, hat sich der Designer Martin Hajek, der schon für diverse Konzepte zu anderen iPhones verantwortlich zeichnet, ein Herz gefasst und ein erstes Konzept erstellt. Zu technischen Daten äußert er sich nicht und konzentriert sich lediglich auf das Äußere des neuen iPhone X Plus.

Zur Einordnung: Ein iPhone X Plus ist weder von Apple kommentiert worden, noch hat Apple irgendwelche hinweise nach außen dringen lassen, die ein solches Handy vermuten lassen. Trotzdem liegt es nahe, dass es auf kurz oder lang eine größere Version des iPhone X geben wird. Schon jetzt gilt das iPhone X als das zukunftsträchtigere Konzept gegenüber dem iPhone 8. Die beiden 8er-Modelle wirken neben dem für Apple revolutionär gestalteten iPhone X altbacken und fast wie eine Notlösung oder Sicherung, falls das iPhone X floppen sollte.


Apple iPhone X Plus – Das Display

Display-Riese möglich

Bloomberg berichte, dass Apple zurzeit an einem Handy-Modell mit einem 6,5-Zoll-Display arbeiten soll. Das entspricht umgerechnet einer Bildschirmdiagonale von 16,51 Zentimetern. Ein richtiges Mutterschiff, das mit 1.242 x 2.668 Pixel auflöst. Der OLED-Standard vom iPhone X soll übernommen werden. So sind kontrastreiche Farben und ein tiefer Schwarzwert garantiert. Dazu werden sich voraussichtlich zwei weitere Endgeräte gesellen. Spekuliert wird über einen möglichen iPhone-X-Nachfolger, der die Anzeigegröße von 5,8 Zoll beibehalten soll. Außerdem soll es ein Nachfolge-Modell vom iPhone 8 und 8 Plus mit LC-Display geben, das Änderungen am Design aufweisen soll und eine Größe von 6,1 Zoll haben könnte. Ob die Kalifornier die Gelegenheit nutzen und die Bezeichnungslücke zum iPhone X mit einem 9er-Modell schließen, bleibt abzuwarten.

Face-ID wird priorisiert

Die Folge könnte sein, dass sämtliche Smartphone-Neugeräte, die Apple dieses Jahr veröffentlicht, gänzlich auf Touch-ID verzichten und nur noch auf Gesichtserkennung via Face-ID setzen. In welche Preissphären sich diese Endgeräte exakt fortbewegen werden, kann noch keiner sagen. Klar dürfte sein, dass Apple zumindest mit den OLED-Varianten erneut deutlich über der Marke von 1.000 Euro landen wird. Wie sich die LCD-Version preislich einordnen wird, könnte spannend sein. Frühere Berichte sprechen hier von 700 - 800 US-Dollar.

eSIM könnte Plastik-Karte verdrängen

Eine weitere Überlegung, die das Unternehmen mit dem Apfel im Logo anstellt, ist die mögliche Integration eines zusätzlichen SIM-Slots. Ob es diese Funktion aber tatsächlich in die neuen Modelle schafft, darf angezweifelt werden. Immerhin arbeite der Konzern auch einer sogenannten eSIM-Lösung, die SIM-Karten redundant macht, da die Plastik-Karte durch einen kleinen Chip im Handy ersetzt wird. Design-Liebhaber dürfen sich zudem darüber freuen, dass die Gold-Variante des Geräts in diesem Jahr zurückkehren soll. Aufgrund von Produktionsproblemen im vergangen Jahr hat Apple bei den 2017er-Modellen davon abgesehen. Die Informationen stammen unter anderem auch von Mark Gurman, einem Blogger mit hoher Trefferquote in Sachen Apple-Leaks.

Display-Design bleibt dasselbe

Wie Business Insider in Erfahrung gebracht haben, soll eines der iPhone-X-Modelle mit einem edge-to-edge LCD- anstatt OLED-Display ausgestattet sein. Die bereits bekannte Face ID wird das Smartphone zwar bieten, soll sich aber wohl in der Mittelklasse ansiedeln und "lediglich" zwischen 650 und 900 US-Dollar kosten. Ob Apple dies wirklich realisieren wird, klingt momentan eher unwahrscheinlich, wo der kalifornische Hersteller doch bislang auf High-End-Produkte gesetzt hat. Dennoch soll das preisgünstigere Modell von Pegatron oder Wriston produziert werden; die beiden anderen Modelle sollen aus der den Werken von Foxconn kommen, heißt es.

Darüber hinaus sollen alle drei iPhones mit der vom iPhone X bekannten TrueDepth-Kamera ausgestattet sein, sodass Apple sich auch in Zukunft das Augmented-Reality-Segment breiter aufstellen kann.

Apple iPhone X: Hands-On-Bilder

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    Das Apple iPhone X im Hands-On.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de
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    Das Apple iPhone X im Hands-On.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

Apple iPhone X Plus – Die technischen Daten

Über die technischen Daten des gerüchteweise verbreiteten neuen Smartphones von Apple ist noch nichts bekannt, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass sie sich bis auf das Display kaum vom iPhone X unterscheiden werden. Apple hat ähnliche Gestaltungs-Gleichheiten der inneren Werte auch bei seinen bisherigen iPhones durchgezogen und bei den Geschwistermodellen immer nur das Display, den Akku, das Gehäuse, die Kamera und den Arbeitsspeicher angepasst. Letztere sollte nun kein Unterscheidungsmerkmal mehr darstellen, da schon im "kleinen" Modell eine ambitionierte Doppelkamera verbaut ist. Technische Details wie Prozessor, GPU, Antennentechnik, Speicher, Konnektivitätsmodule und funktionelle Hardware blieben von klein zu groß sonst immer unangetastet.

Triple-Kamera kommt erst 2019

Huawei hat es mit seinem P20 Pro vorgemacht, nun soll auch Apple die Technologie aufgreifen und sie zum Trend machen: Die Rede ist vom dritten Kamera-Sensor, mit dem das Huawei-Flaggschiff Fotos "perfektioniert", wie der chinesische Hersteller vollmundig ankündigt. Diesem Gerücht macht nun aber der Apple-Zulieferer Largan Precision den Garaus. Der Online-Ausgabe der taiwanischen Tageszeitung DigiTimes zufolge, sollen erst 2019 Smartphone-Hersteller vermehrt auf Triple-Kameras setzen. Die Schlussfolgerung: Auch das iPhone X 2018 kommt ohne dritte Kamera auf den Markt.

Die Gerüchte werden noch weiter gesponnen: Apple könnte demnach bis 2019 warten, da Largan Precision erst dann die Massenproduktion von Periskop-Objektiven anlaufen lässt. Diese ermöglichen einen verlustfreien fünffach-Zoom. Das Oppo Find X ist das erste Smartphone, dass diese Technologie an Bord hat.

Als sicher gilt jedoch, dass Apple auch die Hauptkamera in Zukunft mit der gleichen 3D-Technologie ausstatten wird wie die Frontkamera. Hier kommt eine Time-of-Flight-Kamera (TOF-Kamera) zum Einsatz, die den Weg eines Lichtimpulses zum Objekt und zurück misst. Diese von Apple "True Depth" getaufte Technologie kommt in der Gesichtserkennung zum Einsatz und um lustige Animojis zum Leben zu erwecken. Auf der Geräterückseite soll der 3D-Sensor hingegen für Augmented-Reality-Anwendungen herhalten.

Die Akkukapazität

Bis zur Veröffentlichung der neuen iPhone-Reihen dauert es noch eine ganze Weile. Trotzdem sprießen Gerüchte rund um das neue Apfel-Telefon derzeit wie Pilze aus dem Boden. Für den neusten Informationsschub sorgte KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo, der aktuell viele Angaben zur Akkukapazität veröffentlichte. Demnach möchte Apple auch künftig an der ungewöhnlichen L-Form seines Energiespeichers festhalten. Im Gegensatz zu dem aktuellen Design, bestehend aus zwei Zellen, soll die nächste Version des L-Akkus allerdings nur eine Zelle vorweisen. Dadurch soll die Akkukapazität des iPhone X von derzeit 2.716 mAh auf 2.900 - 3.000 mAh steigen. Das sind weniger als 10 Prozent. Da es sich bei dem betroffenen Handy jedoch um ein energieeffizientes iPhone handelt, könnte die Auswirkung auf die Nutzungsdauer durchaus beträchtlich sein. So konnte das iPhone X nach einem 24-stündigen Test immer noch 57 Prozent der Gesamtkapazität vorweisen, während dem 3.000-mah-Batteriespeicher des Samsung Galaxy S8 unter den gleichen Bedingungen nur 51 Prozent übrig blieben.

iPhone X Akku

Nach Angaben von Ming-Chi Kuo betrifft die auf der neuen Technologie beruhende Kapazitätssteigerung lediglich den direkten Nachfolger des diesjährigen iPhone X (5,8 Zoll). Die größere 6,5-Zoll-Variante wird hingegen weiterhin mit zwei Akkuzellen ausgestattet werden – kommt allerdings aufgrund der Maße auf eine höhere Kapazität von 3.300 – 3.400 mAh.

Apple iPhone X Plus - Die Konnektivität

Bisher ist der neue Verbindungsstandard 5G nur eine Randerscheinung. In Zukunft soll die Technologie jedoch für Download-Raten im Gigabyte-Bereich sorgen. Abseits von ersten Tests und Mobilfunkanbieter-Statements steckt 5G aber noch in den Kinderschuhen. Dies soll sich nun aber ändern. Einem Bericht von Fast Company zufolge arbeitet Apple aktuell daran, die Technologie in die zukünftige iPhone-Generation zu integrieren.

Apple vertraut dafür auf die Hilfe von Intel. Laut des Berichts arbeitet eine "kleine Armee" an der Umsetzung. Interessant: Qualcomm spielt dabei wohl keine Rolle mehr. Die Gespräche des Chip-Herstellers mit Apple seien "begrenzt gewesen". Auf lange Sicht plane das Unternehmen aus Cupterino, Qualcomm den Rücken zu kehren und komplett auf Intel-Chips zu setzen. Noch nutzen iPhones Prozessoren von beiden Herstellern. Der aktuell tobende Rechtsstreit zwischen Apple und Qualcomm sowie die drohende Übernahme des Chip-Herstellers durch den Konkurrenten Broadcom dürfte für den Strategiewechsel verantwortlich sein.

Einen genauen Zeitplan für die Integration von 5G in kommenden iPhones gibt es wohl noch nicht. Die Quelle nennt das Jahr 2020 als frühstes Veröffentlichungsdatum.

USB Typ C statt Lightning

Wie die Technikseite MacRumors unter Berufung auf das chinesische Twitter-Pendant Weibo berichtete, soll Apples diesjährige iPhone-Generation mit neuen Netzteilen versehen werden. Das chinesische Technikmagazin DigiTimes untermauert den früheren Bericht - ergänzt jedoch, dass ein integrierter USB-C-Anschluss erst in der 2019er-Generation Einzug halten wird. Im Umkehrschluss könnte das bedeuten, dass Apple nach der Klinkenbuchse künftig auch auf den Lightning-Anschluss verzichtet.

Denn laut den Quellen von MacRumors soll das iPhone X (2018) erstmalig mit einem USB-Typ-C-Netzteil ausgestattet werden, die im Vergleich zu den bisherigen Netzteilen deutlich schneller laden sollen. Konkret könnte den kommenden iPhones ein Adapter beiliegen, der einen USB-C-zu-Lightning-Anschluss bietet. Damit sollen bis zu 18 Watt beim Aufladevorgang möglich sein. Die Nennladung wäre somit innerhalb von dreißig Minuten wieder zur Hälfte voll. Eine Schnellladefunktion bieten die aktuellen iPhone-Modelle zwar auch, Apple bietet das entsprechende Kabel aber nur gegen Aufpreis an. Offizielle Hinweise seitens Apple gibt es derweil nicht.

Apple hat sich jüngst gegenüber der EU-Kommission dazu verpflichtet, bis spätestens 2021 USB-C als einheitlichen Ladeanschluss für künftige Modelle, die für die EU gefertigt werden, einzuführen. Ein Umstieg wäre hinsichtlich dessen also nicht verwunderlich. Allerdings besagt der Beschluss nicht, dass USB-C im Gerät selbst integriert sein muss - auch Adapter-Kabel sind ausreichend.

Apple will womöglich auf den Lightning-Anschluss verzichten

Es hagelte Kritik von allen Seiten, als Apple seine iPhones ohne 3,5-Millimeter-Buchse für Kopfhörer auf den Markt brachte. Als Alternative stellte das Unternehmen die kabellosen Bluetooth-Kopfhörer AirPods sowie einen Adapter vor, der in die Lightning-Schnittstelle eingesetzt wird und das Smartphone mit den kabelgebundenen Kopfhörern verbindet. Bei den kommenden Geräten könnte diese Möglichkeit allerdings zusammen mit der Ladebuchse entfallen, wie Bloomberg berichtet.

iPhone ganz ohne Anschlüsse

Laut dem Bericht wollen Apple-Designer in Zukunft alle verbliebenen externen Anschlüsse entfernen – allen voran den Lightning-Anschluss. Die Idee dafür scheint dabei bereits seit dem iPhone X zu existieren; damals reichten die kabellosen Technologien allerdings nicht aus, um diesen Schritt zu wagen. Künftig könnte sich dies allerdings ändern, einige Nachteile hätte dieses Vorhaben dennoch.

Besonders negativ dürften Besitzer von kabelgebundenen Kopfhörern auf ein anschlussfreies iPhone reagieren, denn ohne die Lightning-Schnittstelle, gäbe es auch mit einem Adapter nahezu keine Möglichkeit diese zu verwenden – die Kunden wären somit gezwungen auf Bluetooth-Kopfhörer umzusteigen. Weiterhin müsste das Smartphone nun kabellos per Induktion geladen werden. Diese Methode unterliegt aktuell jedoch größtenteils den kabelgebundenen Schnellladetechnologien und auch der Preis des iPhones dürfte dank einer entsprechenden Ladestation nochmal ansteigen. Zu guter Letzt könnte man das iPhone auch nicht direkt mit dem Computer verbinden, was entsprechend Nachteile bei der Übertragung von Daten zur Folge haben dürfte. Aus diesen Gründen ist es derzeit eher fraglich, ob der Anschluss bereits bei der kommenden iPhone-Generation wegfällt. In Zukunft könnte dies allerdings durchaus der Fall sein.

iPhone X Plus als erstes iPhone mit Dual-SIM

Zwei SIM-Karten gleichzeitig in Betrieb zu haben ist bisher eine Spezialität von Android-Handys. Apple hat der dualen Funktionalität bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt. Dies könnte sich mit den kommenden iPhones jedoch ändern. Dies spekuliert das Apple-Orakle Ming-Chi Kuo in einem aktuellen Bericht. Ihm zufolge wird 2018 mindestens ein iPhone mit Dual-SIM-Funktion auf den Markt kommen. Anstatt der üblichen Unterstützung von LTE auf einer Karte und 3G auf der anderen, sollen beide SIMs mit LTE-Verbindung laufen, so Kuo. Wie Macrumors anmerkt, wird nicht eindeutig klar, ob Apple auf einen Dual-SIM-Kartenslot setzt oder eine eSIM-Lösung anstrebt wie bei der Apple Watch Series 3.

Dies soll dank neuen Chips möglich sein, die in der kommenden iPhone-Generation verbaut werden. Sie sind dazu in der Lage, die 4x4-MIMO-Technologie zu nutzen. Unter MIMO versteht man die Übertragung von Daten anhand von mehreren Sende- und Empfangsantennen. Laut Kuo greift Apple dafür sowohl auf Chips von Qualcomm als auch Intel zurück. Letzterer Hersteller liefert dabei zwischen 70 und 80 Prozent der notwendigen Prozessoren, was eine langsame Abwendung Apples von Qualcomm bestätigen würde. Dank der neuen Technologie sollen LTE-Verbindungen auch wesentlich schneller arbeiten, so der Report.

Arbeitsspeicher und Akkukapazität werden erhöht

Bereits vor einiger Zeit sind im weltweiten Spinnennetz die ersten Informationen zu den Akkus der 2018er-iPhones aufgetaucht. Demnach wollte Apple auch im laufenden Jahr an der ungewöhnlichen L-Form des Energiespeichers festhalten. Anstatt zwei Zellen zu verwenden, sollte allerdings künftig nur eine einzige Zelle zum Einsatz kommen – zumindest bei der günstigeren Variante mit einer Displaydiagonale von 6,1-Zoll. Die beiden anderen Geräte, bei denen es sich um die direkten Nachfolgermodelle des iPhone X sowie der Plus-Variante handelt, sollten hingegen weiterhin zwei Zellen erhalten. Diese Informationen bestätigt nun der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo laut Angaben des Online-Portals MacRumors.

Abseits der Batterie, präsentierte Kuo auch neue Details zur Leistung der kommenden Smartphones. Demnach soll der Arbeitsspeicher der beiden Top-Geräte künftig 4 GB betragen. Zuvor waren es noch 2 GB beim iPhone 8 und immerhin 3 GB beim iPhone X und 8 Plus. Diese Werte sind allerdings nicht qualitativ vergleichbar mit jenen der Android-Konkurrenz, wo 4 GB eher Mittelklasse sind.

Apple iPhone X Plus – Der Preis

Obwohl sich Apple offensichtlich Mühe gibt, die Nachteile der aktuellen Geräte (Akkukapazität, Arbeitsspeicher) zu beseitigen, betrifft dies nicht alle kommenden Modelle. So soll die günstigere Version weiterhin lediglich 3 GB Arbeitsspeicher erhalten; auf den Preis hat die schwächere Hardware jedoch wohl keine Auswirkungen. Während frühere Gerüchte der 6,1-Zoll-Variante von einem Preis zwischen 649 und 749 US-Dollar nannten, soll dieser laut aktuellen Angaben bereits 700 – 800 US-Dollar betragen.

Jedes Jahr im Herbst ist es soweit: Die neuen Smartphone-Modelle von Apple erblicken das Licht der Welt. Dabei werden die Geräte von Jahr zu Jahr zwar immer schneller, aber auch immer teurer. Das Flaggschiff-Modell iPhone X aus dem Vorjahr kostete zum Marktstart in der Top-Ausführung mit 256-GB-Arbeitsspeicher stolze 1.319 Euro. Damit gehörte es immer noch zu den bisher kostspieligsten Mobiltelefonen im Handel. Seither ist der Preis nämlich nur unwesentlich gesunken.

Interessierte, die darüber nachdenken, die Speicher-Variante mit 256 GB zu ordern, zahlen auch heute noch um die 1.100 Euro. Zum Vergleich: Das erst seit dem Frühjahr 2018 erhältliche Samsung Galaxy S9 und dessen großer Bruder das S9 Plus kosten 849 Euro und 949 Euro, sind jedoch auch schon, beispielsweise bei Amazon, für weniger zu haben

Künftig wieder günstiger

Möglicherweise ist sich das Unternehmen aus Cuppertino nun allerdings über die eigene Preisstrategie bewusst geworden. Einem Report auf "9to5Mac" zufolge, soll es Apple gelungen sein, die Materialliste um 10 Prozent zu reduzieren. Davon profiteren könnte der Endverbraucher. Allerdings auch nur dann, wenn der Konzern mit dem Apfel-Logo diese Ersparnis nicht an andere Stelle wieder für sich verbuchen möchte. Sollte das nicht der Fall sein, könnten die in diesem Jahr veröffentlichten Modelle allesamt wieder günstiger werden.

Die Nennladung soll innerhalb von dreißig Minuten wieder zur Hälfte voll sein. Eine Schnellladefunktion bieten die aktuellen iPhone-Modelle zwar auch, Apple legt ein entsprechendes Kabel aber nicht bei. Offizielle Hinweise seitens Apple gibt es nicht.



Quellen: Martin Hajek, The Investor, Bloomberg | Bildquelle kleines Bild: Martin Hajek | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: Apple, IOS, Mobilfunktechnik, Oberklasse-Smartphones, Phablets, Smartphones, Technik

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