Samsung Galaxy S9: Weitere Details zur Super-Kamera

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Samsung ISOCELL Slim 2X7 Kamerasensor
Bildquelle: Samsung
Im Galaxy S9 dürfte eine Kamera zum Einsatz kommen, die möglicherweise alles Bisherige in den Schatten stellt. Tiefenschärfeeffekte mit nur einem Kameramodul, schnellerer Autofokus und bessere Ergebnisse beim Fotografieren in Umgebungen mit ungünstigen Lichtverhältnissen: Das versprechen die Bildsensoren, die Samsung vorgestellt hat. 

Niemand geringerer als Samsung heizt die Gerüchte beziehungsweise Meldungen zur verbauten Kamera in der neuen Flaggschiff-Riege weiter an. Auf einer der hauseigenen Webseiten stellt Samsung weitere Informationen zur Isocell-Kamera bereit – und auch wenn das Galaxy S9 und das Galaxy S9 Plus mit keinem Wort explizit erwähnt wird, so könnte die Technik doch in eben diesen verbaut sein.

Wie Samsung beschreibt, kann das neue Isocell-Modell einen deutlich schnelleren Dual-Pixel-Autofokus und ermöglicht außerdem Slow-Motion-Aufnahmen in Full-HD-Qualität mit 480 Bildern pro Sekunde. Das Sony Xperia XZ1 schafft im Vergleich beispielsweise 960 Bilder pro Sekunde und bietet damit einen Super-Slow-Motion-Effekt, den sonst fast kein Smartphone aufweisen kann. 

Samsung Galaxy S9 Kamera
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Weitere Details zu den Isocell-Modellen verrät Samsung zwar nicht, untermauert mit den neuen Details jedoch noch einmal die Gerüchte zum Galaxy S9 und S9 Plus.

Erste Infos zur Super-Kamera

„Isocell Fast 2L9“ und „Isocell Slim 2X7“: So nennt Samsung seine beiden neuen Kamerasensoren, die das koreanische Unternehmen für Smartphone-Kameras konzipiert hat. Damit will Samsung eigenen Angaben zufolge die steigende Nachfrage nach kleineren Formfaktoren in flachen Smartphones bedienen.

Schneller und mehr Bokeh

Der Isocell Fast 2L9 arbeitet mit einer Dual-Pixel-Technologie und liefert Samsung zufolge einen blitzschnellen Autfokus. Dabei hat es der Smartphone-Hersteller und Sensor-Entwickler geschafft, gegenüber dem Vorgängermodell, die Pixelgröße von 1,4 auf 1,28 μm zu reduzieren. Die Besonderheit des Bildsensors: Alle 12 Millionen Pixel werden für den Autofokus genutzt. Damit sollen nicht nur kleine Objekte extrem schnell scharf gestellt werden, sonder auch bewegte Objekte. So soll der Sensor zu keinem Zeitpunkt den Schärfepunkt verlieren.

Wer also einen Bereich einer Rennstrecke fotografiert, auf der ein schnelles Auto unterwegs ist, der wird den Wagen zu jedem Zeitpunkt auf jedem Abschnitt des Parcours scharf dargestellt bekommen. Eine weitere Besonderheit des Iscocell Fast 2L9: Der Dual-Pixel-Aufbau – in jedem Pixel des Sensors sind zwei anstelle nur einer Fotodiode untergebracht – lässt zudem einen Tiefenschärfeffekt mit nur einem Kameramodul zu. Um einen Bokeh-Effekt zu erzeugen, werden bislang die Aufnahmen von zwei Kameras gegeneinander gerechnet. Eine Software versucht dann möglicht genau, Vorder- vom Hintergrund zu trennen und letzters mit einem Weichzeichner zu überziehen.

Bessere Fotos bei Nacht

Beim Isocell Slim 2X7 sind die einzelnen Pixel mit 0,9 μm noch einmal deutlich kleiner. Laut Samsung ist der Bildsensor der branchenweit erste, dessen Pixelgröße unter 1,0 μm liegt. Das erlaubt insgesamt flachere Kameramodule. Das Ergebnis sollte in Zukunft optisch und haptisch sichtbar werden. So dürften die aus schmalen Gehäusen herausragenden Kameramodule verschwinden. 

Trotz Pixeln im Zwergenformat sollen dem Unternehmen zufolge Fotos mit einer hohen Farbtreue und wenig Rauschen entstehen. Dazu muss man wissen, dass Bildrauschen bei keiner werdenden Pixeln zunimmt, da diese im Vergleich zu einem großen Bildpunkt länger belichtet werden müssen, um die gleichen Bildinformationen aufzunehmen. Oder aber sie werden elektronisch verstärkt, was einem Erhöhen des ISO-Werts gleich kommt, wodurch, insbesondere bei kleinen Sensoren, Bildrauschen die Folge ist.

Samsung nutzt für den Isocell Slim 2X7 einen Aufbau, den das Unternehmen „Tetracell“ nennt. Dieser Aufbau erhöhe die Leistungsfähigkeit des Bildsensors in Umgebungen mit ungünstigen Lichtverhältnissen, indem vier benachbarte Pixel zusammen als ein einziger Pixel arbeiten. So soll die Lichtempfindlichkeit erhöht werden. Heißt: Fotos, die bei Dunkelheit geschossen werden, haben eine geringere Auflösung, als Bilder, die man tagsüber aufnimmt. Aus 24 werden dadurch 6 Megapixel.

Niemand geringerer als Samsung heizt die Gerüchte beziehungsweise Meldungen zur verbauten Kamera in der neuen Flaggschiff-Riege weiter an. Auf einer der hauseigenen Webseite stellt der Hersteller weitere Informationen zur Isocell-Kamera bereit – und auch wenn das Galaxy S9(+) mit keinem Wort explizit erwähnt wird, so könnte die Technik doch in eben diesen verbaut sein.

Wie Samsung beschreibt, kann das neue Isocell-Modell einen deutlich schnelleren Dual-Pixel-Autofokus und ermöglicht außerdem Slow-Motion-Aufnahmen in Full-HD-Qualität mit 480 Bildern pro Sekunde. Das Sony Xperia XZ1 schafft im Vergleich beispielsweise 960 Bilder pro Sekunde und bietet damit einen Super-Slow-Motion-Effekt, den sonst fast kein Smartphone aufweisen kann.

Weitere Details zu den Isocell-Modellen verrät Samsung zwar nicht, untermauert mit den neuen Details jedoch noch einmal die Gerüchte zum Galaxy S9 und S9+.

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