iPhone X: Geheimnisse um Arbeitsspeicher und Akku gelüftet

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Drei Apple iPhone X nebeneinander
Bildquelle: Apple
Wenn Apple jährlich zur Keynote aufruft, um die neuen iPhones der Öffentlichkeit vorzuführen, dann lässt der Hersteller einige Daten stets im Verborgenem. Völlig anders als bei anderen Herstellern gibt es weder während der Vorstellung noch auf anderen offiziellen Apple-Kanälen Angaben zum Arbeitsspeicher und zur Akkukapazität. Diese finden dann über andere Pfade ihren Weg an die Öffentlichkeit – so auch beim iPhone X.

Das iPhone mit dem Innovations-Anspruch erscheint zwar erst später auf dem Markt. Allerdings muss es wie jedes andere Handy noch einige Hürden bis zur Marktreife überstehen. So durchläuft es zum Beispiel auch die chinesische Zertifizierungsbehörde TENAA. Die Plattform, die schon so manches Handy im Vorhinein entblößt hatte, posaunt nun auch die sensibelsten Daten des iPhone X in die Welt hinaus.

iPhone X: 3 GB RAM und deutlich größerer Akku

Bei seinem diesjährigen Flaggschiff – ja diese Differenzierung ist bei Apple 2017 erlaubt – wertet Apple den Angaben zufolge auch die inneren Werte auf: So sollen 3 GB Arbeitsspeicher den bekannten Prozessor Apple A11 Bionic unterstützen. Befeuert wird das Kraftpaket dann von einem 2.716 mAh fassenden Akku.

Diese Werte würden in der Android-Welt niemanden hinter dem Ofen hervorlocken, hier sollte ein als Flaggschiff tituliertes und über 1.000 Euro teures Handy eher 6 GB RAM und deutlich mehr als 3.000 mAh aufweisen. Allerdings darf nicht vergessen werden, wie Apple arbeitet: hier wird größter Wert darauf gelegt, die einzelnen Komponenten minutiös aufeinander abzustimmen. Dank der perfekt auf die Hardware gelegten Software iOS entsteht in der Regel ein sattes Paket, das sich hinter kaum einem Android-Flaggschiff verstecken muss und in der Nutzung nicht selten nachhaltiger ist.

Restzweifel bleiben

Die Benchmark-Ergebnisse des Apple A11 im iPhone 8, wo sogar „nur“ 2 GB Arbeitsspeicher verfügbar sind, sprechen Bände. Allerdings ist auch bei den iPhones in der Vergangenheit und trotz Hard-Software-Harmonie nicht alles perfekt: Das leidige Thema Akkulaufzeit dürfte auch beim iPhone X zur Sprache kommen. Denn die Komponenten des iPhone X – allen voran das ausfüllende OLED-Display – dürften ordentlichen Energiehunger mit sich bringen und die Erhöhung der Batteriekapazität lediglich ausgleichen.

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