Apps Banking-Plattform Outbank meldet Insolvenz an

vom 26.09.2017, 17:40
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Bildquelle: Outbank

Online-Banking läuft im Zeitalter von Smartphones nicht mehr nur über den Computer am heimischen Schreibtisch, sondern auch unterwegs über Apps. Zu den bekanntesten Anbietern zählt die Plattform Outbank. Diese musste nun offiziell Insolvenz anmelden.

Seit 2005 gibt es die Banking-Plattform Outbank, mit der Nutzer per App auf ihrem Smartphone mitunter verschiedene Bankkonten übersichtlich auflisten oder auch Transaktionen auf einen Blick ansehen können. Dabei hat die Plattform seit ihrer Gründung einen langen Weg hinter sich: Unter anderem erfolgte in diesem Jahr der Umschwung auf kostenpflichtige Abonnements, was sich letztlich wohl aber nicht rentierte. Es brachte wohl alles nichts und das Startup ist nun offiziell insolvent: "Trotz stetiger Updates und erster Schritte in Richtung Monetarisierung mussten wir gestern schweren Herzens einen Insolvenzantrag stellen."

Trotz allem wird der Service von Outbank nicht direkt eingestellt, sondern läuft vorerst noch uneingeschränkt und mit allen gewohnten Funktionen weiter. Auch Updates sollen weiterhin verfügbar sein.

Zukunftspläne

Die Firma gibt in der offiziellen Erklärung auch einen Ausblick, wie es mit Outbank weitergehen wird, sobald der Insolvenzantrag gestellt ist: "Was am Ende dieses Prozesses steht, ist noch nicht abzusehen und kann in verschiedene Richtungen gehen." Unter anderem besteht die Möglichkeit, dass ein neue Käufer für die Banking-Plattform gefunden würde; im schlimmsten Fall würde der Betrieb der App eingestellt werden. Outbank verspricht, seine Nutzer über den weiteren Verlauf zu informieren.

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Quellen: Outbank, Outbank (2) | Bildquelle kleines Bild: Outbank | Autor: Simone Warnke
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