IFA Neue Smartphone-Reihe entüllt Wiko View, View XL und View Prime im Hands-On: Edle Optik in der Mittelklasse

vom 02.09.2017, 07:26
Wiko View Prime auf der IFA 2017
Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de

Schon auf dem MWC Anfang des Jahres in Barcelona lud Wiko zur großen Standeröffnung ein, um die Enthüllung des Smartphones Wim zu zelebrieren. Knapp ein halbes Jahr später auf der aktuellen IFA in Berlin, sind direkt drei neue Smartphones einer neuen Produktreihe im Gepäck: Das Wiko View, View XL und View Prime. inside-handy.de konnte die Modelle bereits genauer ansehen.

Der französische Hersteller Wiko ist vermutlich nicht bekannt wie ein bunter Hund, schickt dennoch in regelmäßigen Abständen Riegen von Smartphones auf den Markt. Auf der derzeitigen IFA stehen drei neue Geräte in den Startlöchern, die dem neuen Portfolio mit Namen View angehören. Wie dieser schon verrät, folgt Wiko hier einem Design mit größtmöglichem Breitbildschirm und im Vergleich schlank gehaltenem Rahmen.

Wiko View

Den Anfang der neuen Produktreihe macht das Wiko View. Oblgeich viele Hersteller mittlerweile erneut den Trend verfolgen, wieder schmalere wie auch kleinere Smartphones anzubieten, wird es bei Wiko sehr groß. Das View bietet ein 5,7 Zoll großes Diplay, das in HD-Qualität Inhalte darstellen kann und dabei ein 18:9-Format besitzt. Unter der Haube verrichtet der Quad-Core-Prozessor Snapdragon 425 von Qualcomm seine Arbeit und wird dabei von einem 3 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Für Bilder und andere Inhalte steht, je nach Modell, ein 16 oder 32 GB großer interner Speicher zur Verfügung und kann mittels Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB aufgestockt werden.

Das Kamerapaket des Wiko View kann sich ebenfalls sehen lassen: Die Hauptkamera löst mit 13 Megapixeln auf, während die Frontkamera mit 16 Megapixeln versehen ist. Auf Seiten der Software hat Wiko einige Funktionen implementiert, die beispielsweise einen Portraitmodus ermöglicht, bei dem der komplette Hintergrund unscharf gestaltet wird.

Wiko verpasst dem View nicht Android 8, sondern liefert das View mit Android Nougat aus. Für die Energieversorgung ist ein 2.900 mAh großer Akku zuständig. Neben einem Fingerabdrucksensor bietet das Smartphone ebenfalls eine Dual-SIM-Option.

Wiko View im Hands-On

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    Das neue Wiko View mit 5,7 Zoll großem Display und 18:9-Format auf der IFA 2017 im Hands-On.
    Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de
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    Das neue Wiko View mit 5,7 Zoll großem Display und 18:9-Format auf der IFA 2017 im Hands-On.
    Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de

Wiko View XL

"XL" bedeutet in diesem Fall einen größeren Bildschirm, was tatsächlich der einzige Unterschied zum Wiko View ist: Das View XL kommt auf eine enorme Größe von 5,99 Zoll und gehört damit schon vielmehr in die Phablet-Sparte als noch zu "normalen" Smartphones. Auch wenn die Display-Diagonale gewachsen ist, so bleibt es auch bei diesem Modell bei einer HD-Auflösung. Das Format 18:9 wird ebenfalls beibehalten. Am Leistungszentrum ändert sich nichts: Es bleibt beim ambitionierten Mittelklasse-Prozessor Snapdragon 425 von Qualcomm, der mit maximal 1,4 GHz taktet. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 3 GB Größe, der interne Speicher fasst 32 GB, mit Einsatz einer Micro-SD-Karte sogar bis zu 128 GB.

Die rückseitige Kamera kann 13 Megapixel sein Eigen nennen, währen die Selfie-Kamera zumindest der Zahl zufolge mit 16 Megapixeln und einem Blitz ein wenig besser ausgestattet ist. Hinsichtlich der Konnektivität ist beim View XL Bluetooth 4.2, USB-OTG und LTE mit an Bord. Anstelle eines USB-Typ-C-Anschlusses setzt Wiko auf USB 2.0. Auf der Rückseite steht ein Fingerabdrucksensor bereit; eine Dual-SIM-Option bietet das View XL ebenfalls. Die Nennladung des Akkus ist mit 3.000 mAh ein wenig größer als die des Wiko View.

Wiko View XL im Hands-On

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    Das Wiko View XL auf dem Messestand auf der IFa 2017 in Berlin im ausführlichen Hands-On.
    Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de
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    Das Wiko View XL auf dem Messestand auf der IFa 2017 in Berlin im ausführlichen Hands-On.
    Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de

Wiko View Prime

Das Schlusslicht der Reihe besteht aus dem View Prime, dem im Vergleich am besten ausgestatteten Smartphone der Reihe. Das Display orientiert sich am Panel des Wiko View und bietet demnach eine Diagonale von 5,7 Zoll sowie eine Auflösung in HD. Der Prozessor ist das Snapdragon-Modell 430 aus der Schmiede Qualcomms, der bereits auch seit zwei Jahren auf dem Markt verfügbar ist. Der Mittelklasse-Prozessor taktet mit maximal 1,4 GHz und kann seine Prozesse in einen 4 GB großen Arbeitsspeicher auslagern. Intern wird eine Speicherkapazität von 64 GB geboten; die Möglichkeit, diesen zu erweitern, wird mittels Micro-SD-Karte ebenfalls geboten und ist auf 128 GB Größe beschränkt.

Ein weiterer Unterschied zwischen dem View Prime und Wiko View wie View XL besteht in den verbauten Kameras. Der Fokus liegt hier eindeutig auf der Front, wo eine Dual-Kamera mit 20- und 8-Megapixel-Sensoren in das Gehäuse integriert ist. Bei schwacher Beleuchtung soll zudem ein Blitz Abhilfe schaffen. Auf der Rückseite sitzt hingegen eine Kamera mit "nur" 16 Megapixeln.

Zum weiteren technischen Equipment des View Prime zählt sowohl ein 3.000 mAh großer Akku als auch Bluetooth 4.2, USB 2.0 und LTE. Android ist in der Version 7.1 Nougat vorinstalliert.

Wiko View Prime im Hands-On

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    Das am besten ausgestattete Gerät der neuen Wiko-Serie: Das View Prime auf der IFA 2017 im Hands-On.
    Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de
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    Das am besten ausgestattete Gerät der neuen Wiko-Serie: Das View Prime auf der IFA 2017 im Hands-On.
    Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de

Preis und Verfügbarkeit der View-Modelle

Alle drei Smartphones der View-Serie werden zeitnah auf dem Markt starten und auch in Deutschland angeboten werden. Der französische Hersteller wird das View als erstes Gerät für 179 oder 199 Euro in den Handel bringen. Während für das View XL 229 Euro verlangt werden, liegt der Preis des View Prime bei 269 Euro.

Nutzer haben die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Cherry Red, Gold und Deep Bleen.

Wiko, View, View XL und View Prime im Hands-On

Bei der Standeröffnung von Wiko wurde die Spannung lang erhalten und alle neuen Produkte von schweren schwarzen Decken vor den neugierigen Blicken der Journalisten geschützt. Als der Vorhang schließlich fiel, kamen darunter schicke Smartphones zum Vorschein, die vor allem durch die fröhlichen Farben ins Auge fielen. Zu finden waren dort die neuen Modelle View, View XL und View Prime, die Nutzern buchstäblich mehr Weitblick geben sollen.

Wiko setzt bei den Smartphones konsequent auf einen großen Bildschirm im 18:9-Format, was durchaus gelingt. Die Displayansichten sind allesamt abgerundet, sodass die Optik - zumindest bei aktiviertem Displaypanel - ein wenig an Samsungs Galaxy S8 erinnert. Dadurch erscheinen das View, View XL und View Prime insgesamt recht weich und rund, was sich auch in der Verarbeitung widerspiegelt: Die Gehäuse haben abgerundete Rahmen, verfolgen ein schlankes Design. Aufgrund des großen Displays verzichtet Wiko auf physische Button auf der Front – nur im oberen Drittel befindet sich der Lautsprecher sowie die Frontkamera, die beim View Prime sogar eine Dual-Kamera ist. Auf der Rückseite sitzt der Fingerabdrucksensor unterhalb des Kameramoduls, an den Rändern der Powerbutton sowie die Lautstärkewippe.

Obgleich sich die neuen Wiko-Smartphones teils in ihrer technischen Ausstattung unterscheiden, merkt man es ihnen haptisch nicht an. Durch das metallene Gewand fassen sie sich durch die Bank weg hochwertig, angenehmen und rutschfest an. Das Design kann darüber hinaus ebenfalls Anklang finden, da Wiko sich zwar auf eine schlichte, aber elegante Optik entscheidet, die nicht an Mittelklasse erinnert.

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Bildquelle kleines Bild: Simone Warnke/inside-handy.de | Autor: Simone Warnke
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Themen dieser News: Hands-On, Handys, Handys unter 200 Euro, Handys unter 400 Euro, Mobilfunk-News, Smartphones, Unternehmen und Märkte, Wiko

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