Acer Switch 7 Black Edition: Das 2.000-Euro-Convertible im Hands-On

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Acer Switch 7 Black Edition
Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de
2-in-1-Tablets erfreuen sich auf dem Markt der Unterhaltungselektronik immer noch großer Beliebtheit. Mit dem Switch 7 Black Edition von Acer zeigt der Hersteller auf der IFA 2017 nun ein Modell, das erstmalig ohne Lüfter auskommen soll. Die Redaktion konnte das Tablet schon in einem ersten Hands-On testen. Ebenfalls auf der Messe in Berlin stellte das Unternehmen sein Mixed-Reality-Headset in Kooperation mit Microsoft vor.

Ein 1,5 Kilogramm schweres Convertible mit Nvidia-Grafikkarte und Core-i7-Prozessor von Intel: Das Acer Switch 7 Black Edition ist eine leistungsstarke Mischung aus Notebook und Tablet. Es wurde im Rahmen der Pressepräsentation auf der IFA 2017 in Berlin erstmalig gezeigt. Das Display des Modells ist 13,5 Zoll groß und löst mit 2.256 x 1.504 Pixeln auf. Ähnlich wie auch das Microsoft Surface Pro, kommt das Switch 7 in der Black Edition mit eingebauten und ausfahrbaren Ständer. Stylus-Unterstützung und ein Fingerabdruck-Sensor sind ebenfalls mit an Bord. Wie schon erwähnt, wird das Tablet komplett ohne Lüfter auskommen. Laut Simone Fritzsche, Pressesprecherin von Acer, richtet sich das Gerät vor allem an Kunden im Business-Bereich.

Laut dem Hersteller kommt das Convertible im Frühjahr 2018 nach Deutschland. Der Preis beläuft sich auf 1.999 Euro.

Das Switch 7 Black Edition im Hands-On

Nach einer großen Show mit Besuch von Microsoft, Intel und dem MOBA League of Legends ist der Showroom von Acer bereit und der Vorhang gefallen. Neben einem großen Fokus auf das Thema Gaming hat der Hersteller auch ein neues 2-in-1-Convertible in petto, das besonders interessant ist. Bei dem Gerät handelt es sich um das Switch 7 in der Black Edition.

Acer Switch 7 Black Edition: Pressebilder

Wie die Bezeichnung bereits verrät, ist das Switch 7 Tablet und Laptop in einem: Durch ein recht simples und einfach zu bedienendes Ansteck-System lässt sich die zugehörige Tastatur ohne Mühe an dem Gehäuse des Bildschirms befestigen und verwandelt das Gerät in einen vollwertigen Laptop. Das Keyboard fühlt sich dank einer gummierten Oberfläche gut an. Sie hilft darüber hinaus, die jeweiligen Tasten zu treffen und nicht darüber hinweg zu rutschen. Die Rückseite des Switch 7 Black Edition führt Acer meliert aus und sie fühlt sich hochwertig an. In diese integriert ist außerdem ein Ständer, der sich gänzlich einfügen lässt. Will man das Switch 7 hinstellen, lässt sich dieser Ständer in verschiedene Positionen bringen, sodass es von ganz aufrecht stehen oder beinahe flach auf dem Tisch liegen kann.

Acer Switch 7: Hands-On

Das Display mit gut 13 Zoll Diagonale ist mitsamt der Tastatur eher kompakt, erscheint aber verhältnismäßig groß. Dies macht sich auch im Gewicht bemerkbar: Klappt man Display und Tastatur zusammen, ist das Switch 7 zwar recht schlank, aber mit einer Hand nur schwer in der Luft zu halten und mit mehr als einem Kilo ein kleines Schwergewicht. Dies liegt möglicherweise auch an Acers neuartigem Kühlungssystem Liquid Loop, dass das klassische Belüftungssystem ersetzt.

In der oberen linken Gehäusekante steckt außerdem ein Stylus, der einfach herausgezogen werden kann. Er integriert sich fast unsichtbar in das Switch 7 Black Edition und hilft auf Wunsch bei den Eingaben auf dem Display. Menüwischerei sowie Notizeingaben mittels des Stifts gingen im ersten Versuch reibungslos über die Bühne.

Mixed-Reality-Headset

Einen kleinen Auftritt hatte auch das Mixed-Reality-Headset, an dem Acer in Kooperation mit Microsoft arbeitet. Das Gerät wird 440 Gramm schwer sein und eine Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixeln – 1.440p pro Auge – bieten. Zusätzlich gibt es noch zwei Motion-Controller, die Acer mitliefern möchte. Wie auf der IFA 2017 verkündet wurde, gibt es einen exklusiven Launch-Titel zum Headset, das Mixed-Reality-Erlebnisse im Ghostbusters-Universum verspricht. Vorbesteller der Brille erhalten das Spiel kostenlos dazu. Simone Fritzsche von Acer erklärt zu dem Mixed-Reality-Headset: „Die technischen Anforderungen für VR-Brillen sind aktuell ziemlich hoch. Bei unserer Brille ist das nicht der Fall. Anstatt einem Gaming-Notebook reicht da auch ein normaler Laptop, um Virtual Reality zu erfahren.“

Windows Mixed Reality Headset: Pressebilder

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