ARcore: Google stellt neue AR-Technologie vor

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ARCore
Bildquelle: Google
Neben der virtuellen Realität rückt insbesondere die Augmented Reality in den Fokus von Unternehmen und Entwicklern. So konnte sich beispielsweise das AR-Spiel Pokémon Go großer Beliebtheit erfreuen und auch Apple-Chef Tim Cook räumt der Technologie einen großen Stellenwert ein. Eine ähnliche Meinung scheint auch der Konkurrent Google zu vertreten und veröffentlicht darum derzeit eine Vorschau auf seine neue Plattform ARCore.

Mit ARCore hat der Technologieriese Google aktuell eine neue Augmented-Reality-Plattform für Android vorgestellt. Dabei handelt es sich konkret um ein sogenanntes Software Development Kit, das Programmierwerkzeuge für Entwickler von Augmented-Reality-Anwendungen bereitstellt.

So funktioniert ARCore

Im Fokus der Technologie stehen laut Google vor allem drei Bereiche. So wird beim Motion-Tracking die Kamera des Smartphones dazu genutzt, bestimmte Merkmale in der Umgebung zu erkennen. Zusätzlich prüft die Software über die verbauten Sensoren die Position des Smartphones während es bewegt wird, sodass virtuelle Objekte trotzdem an den gleichen Orten bleiben, an denen sie ursprünglich platziert wurden. Die selbe Technologie nutzt Google auch um ebene Flächen auf denen die Gegenstände stehen in puncto Größe und Position zu analysieren. Zu guter Letzt spielt bei Augmented Reality, genau wie bei einem normalen Foto, die Belichtung eine große Rolle. Darum erkennt ARCore die Umgebungsbeleuchtung und ermöglicht es den Entwicklern die programmierten Objekte auf eine möglichst realistische Weise zu beleuchten. Wie genau das Ergebnis dabei aussehen kann, zeigt Google auf seinem YouTube-Kanal:

Mit ARCore möchte Google Augmented Reality fördern und es Entwicklern ermöglichen, leichter qualitativ hochwertige Anwendungen zu entwickeln. So hat das Unternehmen schon früher auch andere Programme vorgestellt, mit denen 3D-Gegenstände für AR-Apps hergestellt werden können.

Vorerst nur für Pixel- und Galaxy-S8-Smartphones

Obwohl ARCore zukünftig auf Millionen von Geräten funktionieren soll, läuft die Vorschau der Software aktuell jedoch nur auf den hauseigenen Pixel- und Pixel-XL-Smartphones sowie Samsungs Galaxy S8 mit dem Betriebssystem Android 7.0 Nougat oder höher. Im weiteren Verlauf soll das Programm dank Partnerschaften mit unter anderem Samsung, Huawei, LG und ASUS auf über 100 Millionen Mobiltelefonen installiert werden können.

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