Preissenkung für VR-Brille: HTC Vive ab jetzt wesentlich günstiger zu haben

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HTC Vive Titelbild
Bildquelle: HTC
Virtuelle Realitäten waren bisher vor allem eins: eine teure Angelegenheit. Die Headsets und Brillen gingen ins Geld, wenn sie die volle Virtual-Reality-Erfahrung bieten sollten. Ein Jahr nach dem großen Marktstart der Technologie setzt nun aber spürbar der Preisverfall ein. Das neuste "Opfer": HTC bietet seine VR-Brille Vive günstiger an. Pünktlich zur gamescom 2017 erhalten Nutzer das Gerät nun für einen neuen Tiefpreis.

Lange hat sich der taiwanische Hersteller dagegen gewehrt, nun ist es aber so weit: Die HTC Vive ist im Preis gesunken. Die VR-Brille gilt als eines der Flaggschiffe unter den Headsets. Neben dem Gestell für die Augen erhalten Kunden auch zwei Controller sowie zwei Kameras für das Position-Tracking im Raum. Beide Zugaben sorgen für eine unmittelbare Interaktion mit den virtuellen Realitäten. Die zusätzlichen Funktionen sorgten jedoch auch dafür, dass HTC bei der Vive ordentlich zulangte und bis noch vor wenigen Tagen 900 Euro für das Gerät haben wollte. Damit war das Modell die teuerste VR-Brille auf dem Markt.

HTC folgt Facebook und Sony

Nun wurde der Preis jedoch gesenkt: Um fast 200 Euro macht HTC sein Headset billiger. Interessierte Gamer erhalten die Vive ab jetzt für einen Preis von knapp 700 Euro. Das gab unter anderem Fabian Nappenbach, Direktor Produkt-Marketing bei HTC Europa, auf seinem Twitter-Profil bekannt. Die Ankündigung erfolgt pünktlich zur Videospiele-Messe gamescom, die diese Woche in Köln stattfindet.

Bis vor kurzem hatte das taiwanische Unternehmen einer Preissenkung noch abgelehnt. Vor HTC hat auch Facebook den Preis für die VR-Brille Oculus Rift gesenkt. Das Headset kostet jetzt noch 450 Euro und ist damit noch einmal 250 Euro günstiger als die HTC Vive. Die PlayStation VR von Sony war unter anderem schon Teil eines Angebots beim Amazon Prime Day.

Für Spiele-Fans sind die Preissenkungen im VR-Bereich eine gute Nachricht: Denn für die kommende Monaten haben viele Publisher und Entwickler angekündigt, die Technologie weiterhin mit Spielen zu unterstützen. So hat unter anderem Bethesda bekannt gegeben, dass unter anderem The Elder Scrolls 5: Skyrim eine eigene Virtual-Reality-Version erhalten wird.

Test: Wo die HTC Vive punktet und wo sie schwächelt

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