Neue Quartalszahlen HTC dämmt den Verlust weiter ein

vom 14.08.2017, 09:32
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Dem taiwanischen Elektronik-Konzern HTC, der vor allem mit der Entwicklung von Smartphones groß geworden ist, inzwischen aber auch hochwertige VR-Brillen fertigt, ist es im zweiten Quartal des laufenden Jahres gelungen, seinen Verlust deutlich einzudämmen. Dennoch arbeitet das Unternehmen weiterhin defizitär, wie ein Blick in die jüngst neu vorgestellten Quartalszahlen zeigt. Auch der Umsatz ist rückläufig.

Der Umsatz von HTC ging laut den nun neu vorgelegten Zahlen von 18,9 auf 16,1 Milliarden NTD zurück. Damit lag der Umsatz - von dem nach eigenen Angaben 90 Prozent aus der Fertigung von Smartphones stammen - bei umgerechnet knapp 530 Millionen Euro. Der Verlust im operativen Geschäft betrug statt 4,2 Milliarden NTD vor einem Jahr zuletzt noch 2,2 Milliarden NTD. Unter dem Strich blieb im zweiten Quartal ein Netto-Verlust in Höhe von knapp 2 Milliarden NTD in den Bilanzen stehen - das entspricht 55 Millionen Euro.  

HTC muss gegen harte Konkurrez kämpfen

Angaben dazu, wie viele Smartphones zwischen April und Juni verkauft wurden, machte HTC nicht. Fest steht aber, dass das Unternehmen hart gegen die wachsende Billig-Konkurrenz aus Asien kämpfen muss. Denn nicht nur namhafte Wettbewerber wie Samsung oder Huawei machen HTC das Leben schwer, sondern zunehmend auch die immer größer werdende Masse an Billiganbietern aus China und Co. Die Billigheimer werfen nicht nur Einsteiger-Smartphones zu Schnäppchenpreisen auf den Markt, sondern zunehmend auch gut ausgestattete Mittel- und Oberklasse-Handys.

HTC: Der Höhenflug ist schon wieder vorbei ›


Quelle: HTC | Bildquelle kleines Bild: HTC | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: HTC, Mobilfunk-News, Unternehmen und Märkte

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