Apple Verwechslung-Gefahr: iPad Pro ist nicht gleich iPad Pro, warnen Verbraucherschützer

vom 11.08.2017, 17:52
WWDC 2017 iPad Pro 10.5 12.9 Apple
Bildquelle: Apple

Wer ein iPad Pro erwerben möchte, sollte das angebotene Produkt genau in Augenschein nehmen. Dazu rät aktuell die Verbraucherzentrale NRW. Aufgrund des gleichen Namens, besteht nämlich eine Verwechslungsgefahr zum Vorgängermodell. Worauf genau man achten muss, zeigt inside-handy.de hier.

Bereits am 14. Juni 2017 erfolgte der deutsche Marktstart der neuen iPad-Pro-Generation von Apple. Dabei entschied sich der Hersteller den Namen des 2015er-Geräts beizubehalten, was im Endeffekt zu vielen Problemen führte. So warnt die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen aktuell vor Anbietern, die das ältere Modell zu einem deutlich höheren Preis verkaufen. Dabei können Kunden, ob mit Absicht oder nicht, getäuscht werden und die 2015er-Variante statt des neuen iPad Pros erwerben.

Worauf muss man achten?

Wer sich ein neues iPad Pro kaufen möchte, sollte darum genau auf das Datenblatt des Tablets schauen und die Angaben mit beispielsweise denen, aus dem Datenblatt von inside-handy.de vergleichen. So wurde zum Beispiel der Apple-A9X-Chip der 2015er-Variante durch eine Apple-A10X-CPU ersetzt. Weiterhin beträgt die Auflösung der rückseitigen Kamera beim alten Modell 8 Megapixel, während der neue Sensor beim iPad Pro (2017) mit 12,2 Megapixeln auflöst. Die meisten anderen Werte stimmen bei den Tablets jedoch größtenteils überein, sodass der Käufer selbst unter Zuhilfenahme des Datenblatts aufpassen sollte.

Obwohl der beibehaltene Name für Verwirrung sorgen kann, gilt dies nur für die 12,9-Zoll-Variante. Das iPad Pro 10,5 Zoll hat nämlich keinen Vorgänger in dieser Größe, es besteht also zumindest hier keine Verwechslungsgefahr.

Was kann man tun?

Aufgrund von zahlreichen Vorfällen rät die Verbraucherzentrale NRW zur Vorsicht beim Kauf eines iPad Pros. "Interessenten sollten sich vom Anbieter ausdrücklich bestätigen lassen, ob sie das langsamere 2015-Modell oder die fixere 2017er-Ausgabe geliefert bekommen."

Weiterhin weisen die Verbraucherschützer darauf hin, dass ein Internet-Kauf grundsätzlich innerhalb vom 14 Tagen widerrufen werden kann. Diese Regelung gilt jedoch nicht für private Anbieter.

Vergleich: iPad Pro 12,9 Zoll vs iPad Pro 12,9 Zoll (2017) ›


Quelle: Verbraucherzentrale NRW | Bildquelle kleines Bild: Michael Stupp / inside-handy.de | Autor: Artem Sandler
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Themen dieser News: Apple, IOS, Mobilfunktechnik, Tablets, Technik, Unternehmen und Märkte

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