O2 punktet: Mehr als 500.000 neue Mobilfunk-Kunden

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Bildquelle: Telefónica 
Mobilfunk-Tarife von Telefónica Deutschland kommen an. Nicht zuletzt aufgrund attraktiver Sondertarife wie O2 Free 15 konnte der Netzbetreiber aus München seine Kundenzahl im zweiten Quartal spürbar steigern. Auch das VDSL-Geschäft legte spürbar zu. Das geht aus neuen Geschäftszahlen hervor, die am Mittwoch vorgelegt wurden.

Zwischen April und Juni stieg die Zahl der Mobilfunk-Anschlüsse bei Telefónica Deutschland von knapp 44,7 auf fast 45,2 Millionen an. Unter Berücksichtigung inaktiver Prepaid-Karten kann Telefónica hierzulande sogar auf 48.4 Millionen Kunden blicken. Unter dem Strich stand laut der nun vorgelegten Quartalsbilanz ein Plus von mehr als einer halben Million Kunden (519.000). Während die Zahl der Prepaidkunden im zweiten Quartal um 322.000 auf 24,3 Millionen zulegte, schnellte die Zahl der Vertragskunden um 197.000 auf 20,9 Millionen hoch.

Immer mehr Menschen nutzen das LTE-Netz von O2

Über einen LTE-Tarif telefonieren inzwischen 14,4 Millionen Kunden im Telefónica-Netz – 454.000 mehr als noch Ende März. Im Durchschnitt verbrauchten sie im Berichtszeitraum mit mobilen Datenverbindungen 2 GB Datenvolumen pro Monat – 48 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Im klassischen Festnetzgeschäft lief es für Telefónica Deutschland hingegen weniger erfolgreich. Hier ging die Kundenzahl bei klassischen Festnetzanschlüssen um 12.000 auf knapp 2 Millionen zurück. Auch bei Breitband-Anschlüssen musste ein Rückgang um 13.000 Anschlüsse auf knapp 2,1 Millionen verzeichnet werden. Gleichzeitig legte die Zahl der von Telefónica hierzulande geschalteten VDSL-Anschlüsse aber um 88.000 auf 960.000 zu.

Telefónica Deutschland mit hohem Quartalsverlust

Finanziell war der Umsatz im zweiten Quartal leicht rückläufig. Er ging um 3,4 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro zurück. Während die Umsätze im Mobilfunk unter anderem aufgrund einer regulatorisch-bedingten Senkung bei mobilen Terminierungsentgelten um 2,3 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro zurückgingen, war im Festnetz- und DSL-Geschäft sogar ein Rückgang um rund 11 Prozent auf 217 Millionen Euro zu beobachten.

Unter dem Strich machte Telefónica in Deutschland aufgrund hoher Investitionen in Höhe von 226 Millionen Euro für LTE-Infrastruktur und die Netzkonsolidierung (Zusammenschluss von O2- und E-Plus-Netz) einen Quartalsverlust in Höhe von 40 Millionen Euro. Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas zeigte sich am Mittwoch dennoch zufrieden: „Trotz starker Belastungen durch Regulierung und einem nach wie vor wettbewerbsintensiven Marktumfeld konnten wir im zweiten Quartal starke Ergebnisse erzielen.“

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