Alexa, spiele bitte meinen Lieblingsfilm ab

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Videostreaming mit einem Tablet (Symbolbild)
Bildquelle: Netflix
Der smarte Assistent von Amazon, Alexa, wird immer smarter. Der neueste Schrei ist eine Video-Skill-API, die Amazon jüngst veröffentlicht hat. Video-Streaming-Anbieter können die Einstellung integrieren und somit Alexa spielerisch Zugriff auf ihre Inhalte gewähren. In der Praxis bedeutet das, dass Nutzer Video-Dienste wie Amazon Prime Video oder Netflix via Alexa mit der Stimme bedienen können.

In der Erläuterung der neuen Programmierschnittstelle verspricht Amazon, dass Alexa durch die Neuerung zahlreiche Befehle innerhalb der Dienste verarbeiten kann und eine genaue, zielgerichtete Steuerung ermöglicht. So soll es möglich sein, Alexa innerhalb des Streamingdienstes nach Genres suchen zu lassen oder konkrete Inhalte direkt per Sprachbefehl abspielen zu lassen. Die API erkennt zudem die vom Kunden genutzten Wiedergabegeräte und wählt diese entsprechend an. Die Erkennung erfolgt automatisch, sie muss also nicht erst durch einen Code á la „Ok, Google“ aktiviert werden.

Bereits länger verfügt Alexa über die Fähigkeit, Lieder anhand von eingesprochenen Textzeilen zu erkennen und abzuspielen. Die nächste Stufe wäre somit eine ähnliche Kontext-Erkennung bei Filmen und Videos. So könnte man Alexa dann beispielsweise ohne Titel-Angabe nach einem Film mit diesem und jenem Schauspieler fragen.

Durch die Implementierung der Video-Skill-API, wird der Griff zur Fernbedienung immer seltener nötig. Bislang konnte Alexa Nicht-Amazon-Programme nur starten. Zuletzt wurde immerhin auch die Einbindung des iCloud-Kalenders in Alexa eingeführt. Auf Nachfrage konnte die Sprach-Assistentin den Kalender lesen und Termine und Memos wiedergeben.

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