Smartphone-Hersteller Vivo will nach Europa expandieren

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Vivo wird FIFA-Sponsor bis 2022
Bildquelle: FIFA.com
Noch ist der chinesische Smartphone-Hersteller Vivo hierzulande praktisch unbekannt. Das könnte sich aber spätestens ab dem Jahr 2018 ändern. Denn dann wird das Unternehmen mit einem Schlag in den Fokus der Weltöffentlichkeit rücken - zumindest vorübergehend. Denn Vivo hat nicht nur einen Vertrag mit der FIFA abgeschlossen, sondern nun auch mit Qualcomm, wodurch die Expansion nach Europa deutlich vorangetrieben werden soll.

Im Sommer dieses Jahres zeichnete sich schon ab, dass Vivo zeitnah auch auf dem europäischen Markt expandieren will. Der chinesische Hersteller ging eine Partnerschaft mit der FIFA ein, sodass bei den Konföderations-Pokal-Wettbewerben in den Jahren 2018 und 2021 sowie auch 2022 in Katar Bandenwerbung zu sehen und das Logo auf den entsprechenden Tickets abgedruckt sein wird.

Doch schon jetzt machen weitere Meldungen die Runde, dass das hierzulande eher unbekannte Unternehmen Vivo in Europa sowie auch Afrika expandieren will. Realisiert werden soll das Ziel gemeinsam mit Qualcomm, wodurch neue Technik garantiert werden soll. Beispielsweise konnte Vivo in der Vergangenheit als einer der ersten Hersteller einen Fingerabdrucksensor unter einem Bildschirm verbauen und auch das entsprechende Smartphone auf den Markt bringen. In Zukunft wollen Qualcomm und Vivo hingegen verstärkt auf 5G-fähige Smartphones setzen. Die Expansion auf den europäischen Markt soll im kommenden Jahr beginnen.

Im Umkehrschluss bedeutet die Partnerschaft mit Qualcomm für Vivo aber auch, dass Prozessoren des Herstellers gekauft und in den Endprodukten eingesetzt werden müssen. Insgesamt soll die Partnerschaft für mindestens drei Jahre gelten.

Vivo baut WM-Smartphone

Bekannt ist aber schon jetzt, dass Vivo zu einem noch nicht näher definierten, späteren Zeitpunkt das offizielle FIFA-WM-Smartphone produzieren und vermarkten wird. Dieses Handy soll dann auch von FIFA-Personal während der entsprechenden Fußball-Wettbewerbe exklusiv genutzt werden. Offizielles Ziel des Herstellers ist es, das neue Sponsoring zu nutzen, um mehr Aufmerksamkeit auf der internationalen Bühne zu erlangen. Propressive Expansion lautet das Motto für die kommenden Jahre.

Im Jahr 2014 begann Vivo nach eigenen Angaben damit, in Märkte in Südostasien zu expandieren. Erhältlich sind Vivo-Handys derzeit unter anderem in China, Indien, Indonesien und Malaysia. In China und in den USA betreibt der Hersteller sieben Forschungszentren. Ähnlich wie die Huawei-Tochter Honor möchte Vivo vor allem junge Leute ansprechen und diese mit gut ausgestatteten, aber erschwinglichen Smartphones versorgen.

Das ist das aktuelle Vivo-Flaggschiff

Das aktuelle Vivo-Flaggschiff ist das 154 Gramm schwere und 7,6 Millimeter flache V5Plus, das mit einem Octa-Core-Prozessor von Qualcomm arbeitet und mit 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Als Betriebssystem ist Android 6.0 vorinstalliert, verfeinert durch die angepasste Nutzeroberfläche Funtouch OS 3.0. Durch das Menü wird über ein 5,5 Zoll großes Display navigiert, das Inhalte in Full-HD-Auflösung (1.080p) darstellt. In die Front ist eine Dual-Kamera (20 und 8 Megapixel) mit f/2.0-Sensor integriert, auf der Rückseite kommt eine 16-Megapixel-Kamera mit f2.0-Sensor zum Einsatz.

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