Convertible-Tablet Microsoft Surface Pro LTE ab sofort in Deutschland verfügbar - mit diesem Haken

vom 01.12.2017, 13:22
Microsoft Surface Pro
Bildquelle: Microsoft

Lange mussten Surface–Enthusiasten auf die LTE-Version des Microsoft Surface Pro (2017) warten. Nun hat das Warten jedoch ein Ende, denn das neue Tablet ist von nun an offiziell auf dem Markt erhältlich. Zunächst allerdings nur unter bestimmten Vorasussetzungen. Die Redaktion erklärt, wie man das LTE-Surface-Tablet erstehen kann.

Bereits vor einem halben Jahr hat Microsoft mit dem diesjährigen Modell des Surface Pro sein neues Detachable-Tablet der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Präsentiert wurden dabei gleich zwei Varianten des Tablets. Während die normale Version bereits vor Monaten in den deutschen Handel kam, ließ die LTE-Ausgabe bisher noch auf sich warten. Diese wurde Anfang November angekündigt und ist nun, fristgerecht am 1. Dezember als Microsoft Surface Pro LTE Adanced erschienen.

Allerdings ist er Verkauf des LTE-Tablets vorerst nur auf Firmenkunden beschränkt. Entsprechend ist das Gerät, das es in zwei Ausführung zu knapp 1.330 oder 1.630 Euro gibt, nicht bei Amazon, Media Markt oder sonstigen Händlern gelistet, sondern bei speziellen Partnern, die entsprechende Angebote für ihre Businesskunden zusammenstellen können. Microsoft nennt folgende Surface-Vertriebspartner:

  • Bechtle
  • Computacenter
  • Cancom
  • Insight
  • Software One
  • DataVision
  • MVC
  • GMS
  • Minhof

Surface Pro LTE Advanced: Zwei hochpreisige Ausführungen erhältlich

Beim Surface Pro LTE Advanced verbaut der Hersteller ein Intel-Core-i5-Prozessor und ein Snapdragon-X16-Modem aus dem Hause Qualcomm. Damit das Gerät weltweit genutzt werden kann, verfügt es darüber hinaus über gleich 20 LTE-Bänder. Gemäß LTE-Standard Cat.9 können theoretische Download-Geschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s erreicht werden.

Zudem erscheint das 2-in-1-Tablet genauso wie das Basis-Modell (siehe unten) gleich in mehreren unterschiedlichen Varianten. So verfügt die Standard-Version über einen 4-GB-Arbeitsspeicher und der interne Speicher beläuft sich auf 128 GB (SSD). Der dazugehörige Preis beträgt 1.329 Euro. Deutlich mehr Geld muss hingegen zahlen, wer 8 GB Arbeitsspeicher und einen 256-GB-Speicher (SSD) benötigt. Hier beläuft sich die unverbindliche Preisempfehlung auf 1.629 Euro.

Ab Werk sind die neuen Surface Books mit Windows 10 Creators Update ausgestattet. Beide möglichen Varianten beherbergen einen Intel-Core-i5-Prozessor der siebten Generation "Kaby Lake" (Intel Core i5 7300U).

Das Surface Pro (2017)

Shanghai wurde im Mai zur Bühne Microsofts, als der US-Konzern das neue Surface Pro vorgestellt hat. Das 2-in-1-Gerät kommt in einem überholten Gehäuse, das auf den Fotos im Vergleich insgesamt ein wenig runder wirkt als noch vorherige Modelle. Das Surface Pro misst in der Tiefe nur 8,5 Millimeter und kommt in der kleinsten Ausstattungsvariante auf 768 Gramm. Das neue Design soll zudem zu einer verbesserten Akkuleistung beitragen, wonach das Surface Pro (2017) laut Herstellerangaben nun bis zu 13,5 Stunden Laufzeit erreichen kann. Die siebte Generation der Intel-Core-Prozessoren soll zudem eine Performance erreichen, die mehr als doppelt so schnell ist als noch beim Vorgängermodell. Außerdem arbeitet der Prozessor nach Angaben des Herstellers lüfterlos.

Das Display des Surface Pro (2017) misst 12,3 Zoll in der Diagonale und stellt Inhalte mit 1.824 x 2.736 Pixeln dar. Für präzisere Eingaben und genauere Arbeit hat Microsoft den Eingabestift (Stylus) namens Surface Pen ebenfalls überarbeitet und die Druckstufen auf 4.096 vervierfacht. Zusätzlich beherbergt die neue Version einen Lagesensor, sodass man mit dem Eingabestift mehr kreative Effekte erzielen kann.

Microsoft Surface Pro: Pressebilder

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    Microsoft stellt das Surface Pro vor.
    Bildquelle: Microsoft
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    Microsoft stellt das Surface Pro vor.
    Bildquelle: Microsoft

Zu jedem Convertible-Gerät gehört natürlich auch ein Ständer, den man im Falle des Surface Pro bis zu 165 Grad klappen kann. Während beim Vorgänger bei 150 Grad das Ende der Fahnenstange erreicht war, soll die Erweiterung Nutzern die kreative Arbeit einfacher machen.

Quelle: Microsoft | Bildquelle kleines Bild: Microsoft | Autor: Redaktion inside handy
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