DJI Drohnen: Kein Update, weniger Leistung

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DJI Phantom 3 Professional
Bildquelle: Julia Froolyks/inside-handy.de
Zu Beginn dieses Jahres haben weltweit neue Drohnengesetze gegriffen, die die Handhabung der kleinen Flieger strenger regeln. Auch in Deutschland hat das Bundesverkehrsministerium durchgegriffen und entsprechende Maßnahmen veranlasst. Der Hersteller DJI reagiert nun darauf und wird noch in dieser Woche ein neues GEO-System einführen.

DJI hat verlauten lassen, dass mittels eines App-Updates bereits ab dem 25. Mai ein neues GEO-System eingeführt wird. Dieses zwingt die internationalen Nutzer einer DJI-Drohne mehr oder weniger dazu, ihr Gerät beim Hersteller zu registrieren, sofern es die aktuelle Firmware besitzt. Ist dies nicht der Fall, wird die Leistungsfähigkeit der Drohne beschränkt. Konkret bedeutet dies, dass das Live-Streaming der Kamera nicht funktioniert, die Reichweite auf 50 Meter und die Flughöhe auf 30 Meter begrenzt werden. Außerdem wird der Zugriff auf geografische Daten verwehrt.

DJI setzt gesetzliche Forderungen per Update durch

Grund dafür sind die neuen Flugverbotszonen, die in jedem Land unterschiedlich ausfallen. Auch die weiteren Rahmenbedingungen, um die Drohne fliegen lassen zu können, sind von Region zu Region unterschiedlich. Um Klagen oder Problemen vorzubeugen, will DJI nun offenbar mithilfe des Updates beziehungsweise der Software die eigenen Drohnen dazu bringen, die Flugverbotszonen einhalten. Dabei werden vier Zonen von dem neuen GEO-System festgelegt:

  • Warnzonen, bei der es nur eine Warnung gibt
  • erweiterte Warnzonen, bei der eine einfache Freischaltung notwendig ist
  • Autorisierungszonen, die nach einer aufwändigen Freischaltung verlangen
  • eingeschränkte Zonen, in den gänzliches Flugverbot herrscht

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Nutzer, die sich und ihre Drohne registrieren, sollen von den Warnhinweisen profitieren. Um das Update durchzuführen, muss die DJI GO 4-App aktualisiert und die Drohne folglich auf der Webseite des Herstellers einmalig angemeldet werden.

Quellen:

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  • DJI Phantom 3 Professional: Julia Froolyks/inside-handy.de
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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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