Gigaset kündigt neue Handys an

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Gigaset ME
Bildquelle: inside-handy.de
Der deutsch-chinesische Konzern Gigaset hat neue Smartphones für das laufende Jahr angekündigt. Im Zuge der Vorstellung neuer Geschäftszahlen für das abgeschlossene erste Quartal des laufenden Jahres teilte Gigaset diesen Schritt offiziell mit. Konkrete Details dazu, mit welchen Modellen gerechnet werden darf, gibt es zwar noch nicht, die Richtung wird aber deutlich vorgegeben.

Gigaset-Chef Klaus Weßing wird in einer Unternehmensmitteilung mit den Worten zitiert: „Das Smartphone-Geschäft läuft gemäß unseren Erwartungen. Marktforscher sehen großes Potenzial im mittleren und niedrigen Preissegment für Marktenprodukte, die Features teurer Modelle mitbringen und gleichzeitig durch ihr Preis-Leistungsverhältnis punkten. Genau hier setzen wir mit unserem Angebot an und werden dieses Jahr weitere Produkte vorstellen.“ Mitte 2016 hatte es Gerüchte gegeben, Gigaset könnte sich komplett aus der Smartphone-Fertigung zurückziehen. Dieses Vorhaben wurde gegenüber inside-handy.de auf Nachfrage aber schnell dementiert.

Den Start auf dem Mobilfunkmarkt hatte Gigaset im Jahr 2015 mit Modellen der oberen Mittelklasse und der Oberklasse gewagt. Im vergangenen Jahr wurde dann das Einsteigermodell GS160 vorgestellt. Im Test des GS160 zeigte sich, dass das Smartphone zwar zu einem günstigen Preis angeboten wird, aber mit einer allenfalls mäßigen Software und einer überschaubaren Leistung zu punkten versucht. Auch die Verarbeitung konnte die Redaktion von inside-handy.de nicht überzeugen. In der Endabrechnung gab es nur drei von maximal fünf möglichen Sternen.

Gigaset macht im ersten Quartal weniger Verlust

Im ersten Quartal setzte Gigaset mit Mobilfunk-Produkten 1,3 Millionen Euro um. Ein Jahr zuvor lag der Umsatz noch bei 600.000 Euro. Insgesamt ging der Konzernumsatz aber von 61,9 auf 58,4 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verbesserte sich hingegen von 1,2 auf 3,1 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb allerdings ein Verlust in Höhe von 1,5 Millionen Euro – nach eine Minus von 2,6 Millionen Euro im ersten Quartal 2016.

Zum Video der Gigaset Me-Serie

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