So sieht das Samsung Galaxy S8 von innen aus

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Samsung Galaxy S8+
Bildquelle: Michael Büttner / inside-handy.de
Nicht nur die Fachpresse ist sich einig: Das Samsung Galaxy S8 und sein großer Bruder Galaxy S8+ sind nicht nur wunderschön, sondern setzen auch in der Leistung neue Maßstäbe. Kein Wunder also, dass das Flaggschiff weggeht wie geschnitten Brot. Doch auch Samsung kocht nur mit Wasser, wie nun Einblicke zeigen, die der Hersteller ins Innere der Smartphones gewährt.

Schon von außen sichtbar ist das große 18,5:9-Display, das rund 80 Prozent der gesamten Front ausmacht. Dieses wird durch Gorilla-Glas 5 geschützt, das bis zu 1,8 mal bruchfester ist als es noch Gorilla-Glas 4 war. Bei Stürzen auf eine der abgerundeten Edge-Kanten hilft das dem Samsung-Flaggschiff jedoch auch nicht weiter, wie Stiftung Warentest bemerkte.

Interessanter wird es, wenn man einen Blick hinter das Display wirft. Hier hat Samsung etwa einen Display Driver IC verbaut, der durch die Unterstützung verschiedener Kompressionsalgorithmen dabei hilft, den Energieverbrauch zu reduzieren. Ein Drucksensor unterhalb des Display-Panels ersetzt den physikalischen Home-Button der bisherigen Galaxy-Vorzeigemodelle. Ähnlich wie das iPhone 7 gibt es auch hier ein haptisches Feedback, wenn der Button gedrückt wird.

Das Galaxy S8 in seinen Einzelteilen (Vorderseite)
Bildquelle: Samsung

Über die Frontkamera, über dem Display, verrät Samsung, dass sie zusammen mit dem Iris-Scanner ein Modul bildet, und dass sie über einen Autofokus verfügt. Benachbart sind außerdem eine SVC LED, Näherungs- und Lichtsensor und eine Iris-LED. Diese hat Samsung im schwarzen Rahmen über dem Display versteckt, um die Ästhetik des Smartphones nicht zu beeinträchtigen.

Damit das Galaxy S8 auch bei höchsten Ansprüchen cool bleiben kann, wurde auch der Abstand zwischen dem Prozessor und dem Hitzeableiter reduziert. In den Märkten, in denen die Dual-SIM-Version des Galaxy S8 angeboten wird, kommt ein Hybrid-Slot zum Einsatz. Das bedeutet, dass entweder eine Micro-SD-Karte oder eine zweite SIM-Karte eingesetzt werden kann. Deutsche Nutzer haben die Qual der Wahl ohnehin nicht – die hierzulande vertriebene Version des Galaxy S8 unterstützt nur eine SIM-Karte.

Das Galaxy S8 in seinen Einzelteilen (Rückseite)
Bildquelle: Samsung

Dafür hat man die Wahl bei der drahtlosen Stromversorgung, denn das Samsung-Flaggschiff unterstützt sowohl den Qi-Standard des Wireless Power Consortium als auch den Standard der AirFuel Alliance in zwei Frequenzbändern.

Auch bei den Verbindungsmöglichkeiten setzt Samsung auf das Neueste vom Neusten. So ist das Galaxy S8 das erste Smartphone, dass Gigabit-LTE (LTE Cat.16) unterstützt – die verschiedenen LTE-Standards erklärt die inside-handy.de-Redaktion ausführlich im Magazin. Auch das WLAN des Galaxy S8 bringt es auf Transferraten von bis zu 1 Gbit/s. Noch eine Premiere ist Bluetooth 5.0, das nicht nur die doppelte Übertragungsrate bietet, sondern auch eine erhöhte Reichweite.

Beim Akku geht Samsung auf Nummer sicher: Hier verspricht der Hersteller neben einer Vielzahl von Tests, die durchgeführt wurden, höchste Qualität und Langlebigkeit über viele hundert Ladezyklen. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat Samsung außerdem eine Gummibarriere zwischen den Akku und die anderen Bauteile installiert, die Stöße abfedern soll. Geladen wird über den USB-Typ-C-Anschluss, der durch höchste Datenübertragungsraten auch die DeX genannte „Desktop-Erfahrung“ vom Smartphone auf den großen Bildschirm bringt – Zubehör vorausgesetzt.

Jetzt Testbericht des Galaxy S8 lesen

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