Anwendung für Windows 10 S WhatsApp Web kommt in den Windows-App-Store

vom 16.05.2017, 10:31
WhatsApp und Google Drive
Bildquelle: inside-handy.de/WhatsApp/Google

Windows-10-S-Nutzer können ausschließlich Programme und Anwendungen über den Windows-Store beziehen. Nun will Microsoft anscheinend sein App-Angebot ausweiten. Die Web-Anwendung von WhatsApp wurde bereits im Windows-Store gesichtet. Außerdem enthüllte ein niederländischer Sicherheitsforscher eine Sicherheitslücke im beliebtesten Messenger der Welt. inside-handy.de verrät, wie einfach man sich schützen kann.

Die Light-Version von Windows 10, Windows 10 S, lässt nicht zu, dass Programme von Drittanbietern installiert werden können. Lediglich aus dem Windows-Store lassen sich Programme und Anwendungen auf dem Windows-PC downloaden. Microsoft wirbt hier vor allem mit Sicherheit, und schottet sein System unter Windows 10 S ähnlich wie Apple, ab. Problematisch war bisher, dass im Windows-App-Store eher wenig Inhalte zur Verfügung stehen. Das soll sich nun allem Anschein nach ändern - die Desktop-Anwendung von WhatsApp wurde im Windows-Store bereits gesichtet.

Die 64-bit-Version von WhatsApp wird bereits im Windows-Store als App gelistet. Die App ist rund 90 MB groß und laut Angaben im Windows-Store in englischer Sprache. Wann Microsoft die App zum Download zur Verfügung stellt, ist noch unklar. Bislang wird die App nur gelistet, lässt sich aber nicht auf offiziellem Wege installieren. WhatsApp-Web benötigt eine stabile Verbindung zum Smartphone, da die Anwendung nicht eigenständig arbeitet, sondern mit der vorhanden Mobilfunknummer des Nutzers gekoppelt wird. So entsteht eine Art Spiegelung des WhatsApp-Accounts auf dem Computer-Bildschirm.

Für Windows 10 und macOS kann WhatsApp-Web bereits ohne Umwege installiert werden.

Sicherheitslücke in WhatsApp

Der IT-Sicherheitsexperte Loran Kloeze aus den Niederlanden hat eine Sicherheitslücke in der Web-Anwendung von WhatsApp entdeckt. Die Sicherheitslücke verläuft dabei relativ harmlos, da sie zwar den Status und die Online-Zeit von fremden WhatsApp-Nutzern übermitteln kann. Nachrichten und persönliche Dateien können über das Leck allerdings nicht abgefangen werden. Möglich ist dies durch ein manipuliertes Skript der Whats-App-Web-Anwendung. Sich vor ungewollten Kontaktanfragen zu schützen, ist dabei relativ einfach: In den WhatsApp-Sicherheitseinstellungen kann bestimmt werden, ob fremde Personen überhaupt Zugriff auf das Profilbild sowie Online-Status und -Zeit erhalten dürfen.

WhatsApp-Backup: Daten werden bald in iCloud verschlüsselt ›


Quelle: pcwelt | Bildquelle kleines Bild: App Store | Autor: Julia Froolyks
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Themen dieser News: WhatsApp, Apps & Software, PCs & Notebooks, Windows 10

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