Handyreparatur in Köln am günstigsten, in Hamburg am teuersten

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Samsung Galaxy S8 nach dem Falltest von Stiftung Warentest
Bildquelle: Stiftung Warentest / test.de
Smartphones werden zwar immer schicker und smarter, aber durch die immer größeren Displays oder auch Glas-Rückseiten auch anfälliger für Schäden. Die Handyreparatur ist in vielen Fällen unumgänglich – und wie der Online-Reparatur-Marktplatz clickrepair herausgefunden hat, je nach Stadt auch unterschiedlich teuer. Wo Nutzer ihr Smartphone am günstigsten reparieren lassen können, fasst inside-handy.de zusammen.

Für seine neueste Erhebung hat clickrepair viele selbst erhobene Daten in den vergangenen zwölf Monaten analysiert und dadurch einen durchschnittlichen Preis von 95 Euro ermittelt, den Smartphone-Nutzer bei einer Handyreparatur zahlen müssen. Wer jedoch dachte, dass sich die Preise nur von Werkstatt zu Werkstatt verändern, irrt: Tatsächlich nehmen auch die jeweiligen Städte einen großen Einfluss auf die Kosten.

Insgesamt hat clickrepair 400 Handywerktstätten bundesweit unter die Lupe genommen. Behandelt werden dort in 70 Prozent aller Fälle ein gebrochenes Display, gefolgt von Akkudefekten mit 10 Prozent. Am wenigstens suchen Kunden mit einem technisch defekten Handy eine Werkstatt auf.

Köln am günstigsten, Hamburg am teuersten

Die Preise für die Reparaturen variieren dabei auch von Stadt zu Stadt. So liegt der Kostenfaktor in Köln durchschnittlich für alle Reparaturen bei 89 Euro. Hannover folgt mit 90 Euro sowie Berlin mit 95 Euro. Als die teuersten Städte entpuppen sich wenig überraschend München mit durchschnittlich 115 Euro und Hamburg mit 130 Euro. Damit müssen Nutzer aus den letzten beiden Städten im Vergleich zum Rheinland rund 30 Prozent mehr zahlen. „Wer etwas mehr Zeit mitbringt und ein paar Tage auf sein Smartphone verzichten kann, sollte über eine Versandreparatur nachdenken“, meint Marco Brandt, Geschäftsführer von clickrepair.

Neben den Standorten fallen und steigen die Preise ebenfalls mit dem jeweiligen Smartphone, das einer Reparatur bedarf. Laut der Analyse von clickrepair sind zu 50 Prozent iPhones von Schäden betroffen sowie in 20 Prozent der Fällle Geräte von Sony und Samsung. Unter die verbleibenden 10 Prozent fallen beispielsweise Handys von HTC, Huawei, LG oder auch Nokia.

Anders als bei den Gerätepreisen bei Apple sind die Kosten für eine Reparatur in den meisten Fällen 25 Prozent günstiger als bei Samsung-Handys: Für einen Displayschaden müssen Apple-Nutzer mit etwa 140 Euro rechnen. Für den gleichen Defekt müssen Besitzer eines Google- oder Asus-Geräts mit überteuerten 230 Euro tief in die Tasche greifen. Erschwinglicher wird es in den Gefilden von Nokia und Wiko: Während für ersteren in der Regel nur 80 Euro Reparaturkosten anfallen, liegt der Preis bei Wiko mit 55 Euro nochmals darunter. Allerdings kosten Neugeräte des ehemals französischen Herstellers teils nur knapp 100 Euro, sodass fraglich ist, ob sich die Reparatur in einem solchen Falle lohnt.

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