Amazon Fresh startet auch in München

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AmazonFresh Lebensmittel Service Deutschland
Bildquelle: Amazon
Einkaufen, ohne das Haus zu verlassen: Seit dem Aufkommen des Internets wächst Online-Shopping unaufhaltsam. Mit AmazonFresh starte der amerikanische Versandhändler bereits im Mai einen eigenen Verkaufs-Service für Lebensmittel in Deutschland. Die ersten Städte, die beliefert wurden, waren Berlin, Potsdam und Hamburg. Nun kommt auch München dazu.

Der Gang zum Supermarkt für frische Lebensmittel und andere Bedarfsartikel gehört für viele Deutsche noch zum Alltag. Das soll sich in Zukunft jedoch ändern: So bieten immer mehr Unternehmen an, Produkte online zu kaufen und dann zu verschicken. Einer der ersten Supermarktketten, die diesen Service anboten, war Rewe. Kunden können dort per PC oder per App bestellen und sich ihre Essen nach Hause liefern lassen.

Bis zu 300.000 Produkte im Angebot

Aber auch Amazon bietet so einen Service an. Der nennt sich Amazon Fresh und ist seit dem 4. Mai auch in Deutschland nutzbar. Die ersten deutschen Städte, die der Online-Versandhändler seitdem beliefert, sind Berlin und Potsdam. Später folgte Hamburg, jetzt ist auch München mit von der Partie. Dort soll es Kunden in Zukunft möglich sein, aus mehr als 300.000 Produkten auszuwählen – davon sind laut Angaben des Unternehmens mehr als 200.000 Non-Food-Artikel und tausende Bio-Produkte. 

Kunden können ihre Waren bis 23 Uhr bestellen – in Hamburg nur bis 22 Uhr – und erhalten sie am nächsten Tag in einem selbst bestimmten 2-Stunden-Lieferfenster. Wer vor 8 Uhr morgens bestellt, erhält seinen Einkauf noch am gleichen Tag. In Hamburg sind Lieferungen am gleichen Tag möglich, wenn Bestellungen bis 10:30 Uhr eingehen. In München wirbt Amazon damit, dass Waren bis mittags bestellt werden können, um bis zum Abendessen geliefert zu werden. Wer gar nichts nach zu Hause liefern lassen will, kann die Ware auch an einem geschützten Ort ablegen lassen. Wer ein Produkt kurzfristig nicht auf Lager ist, sendet der Händler kostenlos einen Ersatz. Wenn ein bestelltes Produkt nicht gefällt, wird es von Amazon zurückgenommen und der bezahlte Betrag zurückerstattet.

In den einzelnen Städten arbeitet Amazon auch mit ausgewählten Spezialitäten-Läden zusammen. In München zum Beispiel mit Dallmayr, Elly Seidl und der ZimtschneckenFabrik. 

Kostenpunkt: mindestens 190 Euro pro Jahr

Wer AmazonFresh nutzen möchte, muss Amazon-Prime-Kunde sein. Die Prime-Mitgliedschaft kostet 9 Euro im Monat oder 69 Euro im Jahr. Nach einem kostenlosen Test-Monat werden dann noch zusätzlich knapp 10 Euro pro Monat für den Lebensmittel-Service fällig. Der Mindestbestellwert liegt bei 50 Euro, wer darunter bleibt Zahl Versandgebühren in Höhe von 6 Euro. Ausgeliefert werden die Bestellungen von der DHL.

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