Freenet meldet tausende DVB-T2-HD- aber weniger Mobilfunk-Kunden

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Freenet hat das erste Quartal des laufenden Jahres mit einem kräftigen Umsatzsprung abgeschlossen. Wie der Konzern am Mittwochabend bekannt gab, wurden zwischen Januar und März 838 Millionen Euro umgesetzt - nach 749,2 Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich wurde aber weniger verdient.

Während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 89,2 auf 100,9 Millionen Euro zulegte, ging der Gewinn von 51,1 auf 41,7 Millionen Euro zurück. Auch wenn Freenet inzwischen TV-Anbieter ist – Media Broadcast ist nicht nur Tochtergesellschaft, sondern auch DVB-T2-HD-Netzbetreiber in Deutschland – wird das meiste Geld noch immer mit Mobilfunk-Angeboten verdient. Allein 762,8 Millionen Euro steuerte das Mobilfunk-Segment bei.

Insgesamt weiter rückläufig ist die Zahl der bei freenet und einer der Konzernmarken wie mobilcom-debitel, freenetMobile oder klarmobil.de angemeldeten Kunden. Im ersten Quartal ging der Gesamtkundenbestand um 60.000 auf 12 Millionen zurück. Grund zur Sorge ist das aber nicht, denn bei werthaltigen Vertragskunden ist es freenet gelungen, die Kundenzahl um 30.000 auf 6,54 Millionen zu steigern.  

So viele Kunden nutzen freenet TV und waipu.tv

Das Segment TV und Medien, das unter anderem das Segment freenet TV umfasst, wird unterdessen immer häufiger verwendet. Wie freenet in seinem aktuellen Quartalsbericht auch vermerkt, nutzen inzwischen rund 160.000 zahlende Kunden den Zugang zum DVB-T2-HD-Netz in Deutschland. Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 rechnet das Unternehmen mit einer weiteren Zunahme der freenet-TV-Kundenzahl auf über 500.000. Bis heute wurden bereits 1,7 Millionen freenet-TV-fähige Empfangsgeräte verkauft. Rund eine halbe Million Kunden nutzen DVB-T2 HD ohne die kostenpflichtigen Angebote von freenet TV. Das IPTV-Produkt waipu.tv kann inzwischen auf 150.000 registrierte Kunden blicken – 23.000 davon zahlen eine Grundgebühr.

 

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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