HTC U Ultra wird günstiger - Saphir-Edition kommt nach Deutschland

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HTC U Ultra Saphir-Edition
Bildquelle: HTC
HTC hat am 7. April seine Saphir-Edition des HTC U Ultra auch für den deutschen Markt angekündigt. Die Edelversion des kürzlich vorgestellten Smartphones ist ab dem 18. April für 849 Euro in Schwarz erhältlich. Gleichzeitig hat der taiwanschie Hersteller den Preis für das grundlegende Modell mit Gorilla Glass 5 gesenkt.

Wie HTC just nach der Ankündigung des Deutschland-Starts der Saphir-Edition durch den Deutschland-Manager Fabian Nappenbach bekanntgab, wird die unverbindliche Preisempfehlung des HTC U Ultra auf 599 Euro und somit um 50 Euro gesenkt. Das U Ultra Saphir mit 128 GB UFS-Speicher wird zum Start 849 Euro (UVP) kosten.

Das Gehäuse der Saphir-Edition besteht aus widerstandsfähigem und veredeltem Glas, das besonders robust sein soll. Die beiden Displays, die 5,7 und 2 Zoll groß sind, werden bei der Sonderedition von Saphirglas geschützt. Laut Hersteller sorgt es für eine überragende Optik und eine einzigartige Haptik. Außerdem sorge die Kombination des Glasgehäuses, das eingefärbte Schichten besitzt, für eine Farbtiefe, die sich nicht abnutzen solle. Dank der verschiedenen Farbnuancen changiere die Farbe des HTC U Ultras je nach Lichtverhälnissen.

Leistungsdaten des HTC U Ultra in der Saphir-Edition

Auch die inneren Werte der HTC U Ultra Saphir-Edition sind leicht verändert. Angetrieben wird das U Ultra von dem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 821. Neben 4 GB Arbeitsspeicher kommen bei der Saphir-Edition 128 GB Hauptspeicher zum Einsatz, der sich mit Hilfe einer MicroSD-Karte um bis zu 2 TB erweitern lässt. Das HTC U Ultra verfügt über eine Frontkamera mit zwei Modi: einmal als 16-Megapixel-Version für hochauflösende Bilder oder im 4-Megapixel-Modus für schwache Lichtbedingungen. Die Kamera der günstigeren Version des Smartphones verfügt hier über 16 und 2 Megapixel. Der Sensor der Hauptkamera nimmt mit 12 Megapixeln, einem optischen Bildstabilisator und einem Dreifachfokus auf. Zudem besitzt sie eine Blende mit der Lichtstärke 1:1,8.

Die vier Mikrofone des HTC U Ultra sind immer empfangsbereit, sodass das Smartphone per Zuruf aktiviert werden kann. Es erkennt die Stimme des Anwenders und reagiert darauf. Dadurch kann das Handy entsperrt, Anrufe können angenommen oder abgelehnt, der Alarm kann abgeschaltet, Nachrichten können versendet und eine Navigation gestartet werden.

HTC Sense Companion

Zusätlich besitzt das HTC U Ultra die intelligente Software HTC Sense Companion, die täglich von den Gewohnheiten des Nutzers lernen soll und die Bedienung darauf anpasst und vereinfacht. So wird zum Beispiel das Energiemanagement mit dem Terminkalender verknüpft, um den Nutzer rechtzeitig ans Laden des Handys vor einem Termin zu erinnern. Die Software kommt auch auf dem zweiten Display am oberen Ende des U Ultras zum Einsatz. Neben der Einblendung von Benachrichtigungen, Erinnerungen und anderen Kurznachrichten lernt das HTC U Ultra, welche Informationen für den Nutzer wichtig sind. Der HTC Sense Companion soll regelmäßig um neue Funktionen erweitert werden.

Das HTC U Ultra im Test

Das herkömmliche HTC U Ultra ist in vielerlei Hinsicht ein Top-Smartphone, das Handy weiß durch Performance und Exorbitanz zu überzeugen, hat mit dem schwachen Akku aber auch einen heftigen Malus, an dem HTC hoffentlich arbeitet. In der Phablet-Sparte kann das U Ultra als einer von wenigen Top-Vertretern aufhorchen lassen. Die Konkurrenz mit Huawei Mate 9 und iPhone 7 Plus ist groß, vielleicht ein Stückchen zu groß, den Preiskampf zettelt HTC mit dem U Ultra nämlich nicht an. Insgesamt erhielt das U Ultra in dem Test von inside-handy.de vier von fünf Sternen.

Hier den kompletten Testbericht vom HTC U Ultra lesen

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