Update Neues YotaPhoneYotaPhone 3: Zwei Displays für knapp 300 Euro

vom 19.06.2017, 10:21
Yota YotaPhone 3 Ankündigung
Bildquelle: Yota

Auch aus dem fernen Russland werden ab und an Mobilgeräte auf den Smartphone-Markt geworfen. Der Hersteller Yota hat sich mittlerweile einen Namen gemacht und versucht unter anderem durch ein zusätzliches E-Ink-Display auf der Rückseite die Aufmerksamkeit der Smartphone-Fans zu erhaschen. Zwei Jahre nach der zweiten YotaPhone-Generation wurde das YotaPhone 3 nun offiziell angekündigt. Häppchenweise gibt es neue Informationen.

Das jüngste Info-Häppchen liegt dem Portal liliputing.com vor und befasst sich mit der Preisstruktur des neuen YotaPhones. Demnach erscheint das Smartphone mit den zwei Displays in einer 64- und einer 128-GB-Version. Die Variante mit 64 GB kostet demnach 350 US-Dollar, aktuell rund 312 Euro. Das Modell mit 128-GB-Speicherchip schlägt mit 450 Dollar zu Buche, was zur Zeit gerundete 400 Euro ergibt.

YotaPhone 3 - Das ist bisher bekannt

Rund zweieinhalb Jahre nach dem Marktstart des Vorgängers kündigte Yota im April 2017 das neue Modell, mutmaßlich das YotaPhone 3, klammheimlich auf seiner offiziellen Webseite an. Dort zu sehen ist lediglich ein Umriss des nächsten Modells; zu erahnen sind diverse Button an den Gehäuserändern. Man sollte meinen, dass die Öffentlichkeit bereits mit ein paar Details gefüttert worden ist. Doch Fehlanzeige: Ein Hauch von nichts ist nicht nur auf der Webseite zu sehen, sondern auch in den Spezifikationen.

E-Ink-Display, größerer Akku und größeres Display

Von daher kann man derweil nur spekulieren. Dass Yota in der nächsten Generation von einem zweiten Display absieht, gilt als unwahrscheinlich. Wie ausgereift und hilfreich ein E-Ink-Display sein kann, können Interessenten beispielsweise beim Hisense A2 sehen, welches man unter anderem auf dem MWC in diesem Jahr in die Hand nehmen konnte. Darüber hinaus könnte Yota auch die Akkuleistung verbessern und folglich einen größeren Akku in das YotaPhone 3 einbauen. Zur Erinnerung: Das aktuelle Modell verfügt über einen 2.550 mAh großen Energielieferanten.

Vom ersten YotaPhone zur zweiten Generation wuchs der Bildschirm deutlich an – von 4,3 auf 5 Zoll. Möglich ist also, dass Yota das YotaPhone 3 entweder zu einem Phablet macht oder das Display immerhin um ein paar wenige Zentimeter vergrößert. Als Prozessor könnte ein aktuelleres Modell von Qualcomm eingesetzt werden – dass es der neueste Snapdragon 835 wird, ist wohl eher unwahrscheinlich.

Wie auf der Webseite von Yota angekündigt, wird das neue Smartphone – bei dem es sich mutmaßlich um das YotaPhone 3 handelt, sofern der Hersteller bei der bisherigen Nomenklatur bleibt – ab Sommer exklusiv zur Vorbestellung freigegeben. Wann die in Russland beheimatete Firma ihr neues Smartphone offiziell vorstellen wird, bleibt unklar. Laut verschiedenen Quellen soll es im September auf dem chinesischen Markt erscheinen.

Das ist der Vorgägner: YotaPhone 2

Das YotaPhone 2 versuchte seinerzeit bereits mit zwei Displays aufzutrumpfen – auch wenn das zweite Display nicht bis ins letzte Detail ausgereift war, so wurde es dennoch lobend im Test der Redaktion erwähnt. Dadurch sowie auch durch eine schnelle Frontbedienung und eine gute Ausstattung schaffte es der Russe im Test der Redaktion auf 4 von insgesamt 5 Punkte. Negativ fielen hingegen der schwache Akku und auch der sich glitschig anfassende Rücken auf.

ZTE als Partner

Ende 2015 wurde vermeldet, dass Yota und ZTE an der kommenden YotaPhone-Generation gemeinsam arbeiten wollen. Yota erhofft sich damit mehr Kunden in China, wie es hieß. Ob das angekündigte Smartphone Frucht dieser Kooperation sein wird, ist bis dato ungewiss.

Zum Test des YotaPhone 2 ›


Quelle: Yota | Bildquelle kleines Bild: inside-handy.de | Autor: Redaktion inside-handy.de
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Themen dieser News: Alternative Hersteller, Android, Handys, Handys unter 400 Euro, Smartphones, Technik, Unternehmen und Märkte

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