Apple erhöht Kosten für iPhone-Reparaturen

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Display Defekt Schaden iPhone 6 Symbolbild
Bildquelle: inside-handy.de
Am vergangenen Dienstag hat Apple ein wenig Modellpflege betrieben und neue Tablet- und iPhone-Varianten angekündigt. Still und heimlich wurden in einem Atemzug offenbar auch die Preise für einige Serviceleistungen erhöht. Insbesondere die Reparaturkosten für defekte iPhones sind gestiegen.

So stellt Apple beispielsweise für einen (selbstverschuldeten) Schaden an einem iPhone 7 Plus nun knapp 400 Euro in Rechnung; zuvor waren es noch etwa 370 Euro. Schickt man das Gerät ein und bringt es nicht persönlich vorbei, werden noch einmal rund 12 Euro Versandpauschale hinzugefügt.

Wird „nur“ ein Displayaustausch vorgenommen hat Apple die Preisschraube je nach iPhone-Modell ebenfalls angezogen. Hier werden beim iPhone 7 beispielsweise 15 Euro mehr fällig als noch vergangene Woche.

Neue Preise für iPhone-Reparaturen
Bildquelle: Apple-Support

Eine weitere, oft vorgenommene Serviceleistung bezieht sich auf den Austausch des im iPhone fest verbauten Akkus. Außerhalb der Garantie nimmt Apple hierfür – unabhängig vom iPhone-Modell – von nun an 90 Euro, eventuell zuzüglich der Versandpauschale. Dies stellt einen Preisanstieg von knapp 10 Euro dar.

Reparatur bei Apple

Obwohl es hier und da Reparatur-Kits für iPhones zu kaufen gibt, sollte bei einem etwaigen Fehler gründlich abgewogen werden, ob eine Reparatur tatsächlich in Eigenverantwortung vorgenommen werden sollte. Apple setzt, schraubt, lötet und klebt die iPhone-Bauteile nicht von ungefähr nach speziellen Vorgaben zusammen. Ein Grund dafür ist offensichtlich auch, dass aus den Bereichen „Reparatur und Service“ ein lohnendes Geschäft entstanden ist.

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