Narrowband-IoT-Netz von Telefónica Deutschland vor dem Start

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Funknetzmast von O2
Bildquelle: Telefónica
Nach der Deutschen Telekom und Vodafone hat jetzt auch der gemessen an der Kundenzahl größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber, Telefónica Deutschland, seine Pläne konkretisiert, in Deutschland ein Narrowband IoT-Netz aufzubauen. Im Rahmen der CeBIT in Hannover wurden genauere Details kommuniziert.

Im Pilotnetz des 4,5G Forschungs-Projekts „Tech City“ in München wurde Narrowband-IoT erfolgreich implementiert. Damit sei Telefónica Deutschland in der Lage, die Technologie in diesem Jahr noch auszurollen, heißt es in einer Mitteilung. Die neue Technologie zählt zu den vielversprechendsten Innovationen im Bereich der M2M-Kommunikation für das Internet der Dinge.

Besonders lange Batterielaufzeiten von bis zu 10 Jahren bei Endgeräten mit NB-IoT-Technik eröffnen ganz neue Lösungen zum Beispiel aus den Bereichen Tracking, Logistik, Industrie oder Smart Metering. Auf der CeBIT zeigt Telefónica zum Beispiel einen digitalen Wasserzähler mit integrierter Fernmesslösung.

Die Wasserzähler registrieren den Verbrauch von jedem Kunden, egal ob Industrie- oder Endkunde. Auch Schäden durch Manipulationen sind dank des eingebauten Sabotagealarms ausgeschlossen. Die durchschnittliche Zahl der Zählerausfälle reduziert sich und Techniker müssen punktuelle Wertberichtigungen an einem Zähler nicht länger vor Ort vornehmen. Denn selbst diese Berichtigungen lassen sich digital und per Fernzugriff vornehmen, was wiederum den Ausstoß von CO2 reduziert. Nicht nur die Dienstleister profitieren von einer Entlastung durch die neue IoT-Lösung von Telefónica – auch Kunden gewinnen dadurch. Die Technologie ermöglicht ihnen eine direkte Kontrolle über ihren persönlichen Verbrauch und ihre Verrechnungsdaten.

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