Cebit Mehr Glasfaser, vernetztes Parken, neue Cloud-DiensteDeutsche Telekom will das Internet der Dinge kräftig anschieben

vom 19.03.2017, 16:48
Internet der Dinge kommt voran
Bildquelle: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat auf der CeBIT in Hannover einen Überblick dazu gegeben, wie sich das Leben mit neuen Mobilfunk- und Breitband-Lösungen verbessern soll. Vor allem beim Internet der Dinge (Internet of Things / IoT) und bei neuen Cloud-Diensten möchte der Bonner Konzern Gas geben. Außerdem sollen viele Gewerbegebiete einen Glasfaseranschluss bekommen, um schnelle Internetzugänge nutzen zu können.

Auf dem Geschäftskundenmarkt hat sich die Telekom nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten ordentlich Marktanteile sichern können. Telekom-Manager Hagen Rickmann sagte am Sonntag auf dem CeBIT-Messegelände: "Wir sind 2016 durchgestartet und haben zahlreiche Kunden gewinnen können, die mit uns Digitalisierungsprojekte umsetzen." Das möchte die Telekom im Jahr 2017 fortsetzen. 

Weil ins Internet ausgelagerte Cloud-Dienste weiter stark nachgefragt sind, soll das von der Telekom entwickelte Partner-Ökosystem in der Telekom-Cloud weiter ausgebaut werden. Daran wirken bekannte Unternehmen wie Microsoft, Salesforce oder Huawei mit. Mittlerweile befinden sich mehr als 60 Software-Lösungen von Partnern in der Telekom-Cloud und weitere sind schon fest eingeplant. Jüngste Neuerung ist etwa, dass Telekom-Kunden nun auch die Office-Lösung Microsoft 365 buchen können - bereitgestellt in deutschen Rechenzentren unter Berücksichtigung des strengen deutschen Datenschutzrechts.

Noch im ersten Halbjahr 2017 startet die Telekom darüber hinaus ein Sonderprogramm zur Förderung von Gewerbegebieten. Dazu Rickmann: "Der Bandbreitenbedarf ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Daher schließen wir in einem ersten Schritt 100 Gewerbegebiete in Deutschland an das Glasfasernetz an. Damit verfügen die Mittelständler in diesen Gewerbegebieten über hochbitratige Breitbandanschlüsse. Technisch wird der Ausbau von der Telekom entweder über Vectoring und FTTC oder mit FTTH vorangetrieben. Start des Programms ist April 2017.

Telekom will das IoT anschieben

T-Systems-Chef Reinhard Clemens kündigte unterdessen auf dem Messegelände der CeBIT an, das Internet der Dinge weiter voranbringen zu wollen. "Das Echtzeitalter hat begonnen, Maschinen brauchen bei IoT Reaktionszeiten unter einer Millisekunde. Die Eckpfeiler für eine weitere erfolgreiche Entwicklung sind Cloud, Sicherheit und Netze. In alle drei Bereiche hat die Deutsche Telekom über die Jahre Milliarden investiert. Ich sehe den Konzern deshalb gut gerüstet für die vernetzte Welt."

In Hamburg will die Telekom schon ab 2018 damit beginnen, über das IoT die Parkplatzsuche zu erleichtern. Per App von T-Systems sollen Nutzer die Möglichkeit haben, freie Parkplätze zu finden, zu reservieren und auch direkt zu bezahlen. Dazu digitalisieren die Stadt und zugehörige Dienstleister rund 11.000 öffentliche Parkplätze. Eingesetzte Sensoren senden dann auf die Smartphones der suchenden Autofahrer nahezu in Echtzeit Informationen dazu, wo ein freier Parkplatz zu finden ist. Auch Dortmund, Merzig und Moers wollen diesen Service einführen.

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Quelle: Deutsche Telekom | Bildquelle kleines Bild: Deutsche Telekom | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: Telekom, Connected Cars, Internet & Digitale Welt, Smart Home & Internet der Dinge, Unternehmen und Märkte

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