Cebit Mehr Geschwindigkeit im Festnetz und MobilfunkVodafone startet 500 Mbit/s per Kabel und LTE

vom 19.03.2017, 17:51
Vodafone bringt das halbe Gigabit ins Kabel und ins LTE-Netz
Bildquelle: Vodafone

Neben der Deutschen Telekom hat auch Vodafone die CeBIT in Hannover genutzt, um einen Ausblick darauf zu geben, wie Deutschland in den kommenden Jahren zu einer Gigabit-Gesellschaft werden soll. Ziel sei es, 500 Mbit/s im Downstream bis zum Sommer sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz über Kabelnetze in die Fläche zu bringen. Dann sollen auch mehr Geräte und Maschinen mit dem Internet der Dinge (Internet of Things / IoT) verbunden werden.

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"In unserem GigaNetz der Dinge bringen wir die Großen der Industrie genauso zusammen wie kreative und junge Start-ups: von Audi, Porsche und der Bahn bis zum Hamburger Hoodie-Träger, der die urbane Mobilität neu erschaffen will - oder Berliner Teilzeit-Wissenschaftlern mit den ganz großen Träumen", sagte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter am Sonntag auf der CeBIT-Pressekonferenz des Netzbetreibers.

Konkret will Vodafone bis zum Sommer für 20 Prozent seiner Kabelkunden Internetanschlüsse bereitstellen, die rund 500 Mbit/s im Downstream ermöglichen. Der Vermarktungsstart für derart schnelle Anschlüsse hat in ersten Regionen bereits jetzt begonnen. Die Marke von 1 Gigabit im Downstream will der Konzern in seinem Kabelnetz im Jahr 2019 knacken. Dann sollen in Bayern für 70 Prozent aller Einwohner Gigabit-Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen.

Vodafone bringt 500 Mbit/s per LTE in die Städte - auch für Prepaid-Kunden

Im Mobilfunknetz von Vodafone stehen aktuell in den ersten 30 deutschen Städten Downloadraten von bis zu 375 Mbit/s zur Verfügung. Doch es geht weiter: Das halbe Gigabit mit 500 Mbit/s im Downstream soll in den kommenden Wochen unter anderem in Metropolen wie Düsseldorf, Dresden und Stuttgart realisiert werden und bis zum Sommer auch in zahlreiche andere deutsche Städte kommen. Nicht nur Vertragskunden von Vodafone sollen dann mit bis zu 500 Mbit/s mobil surfen können, sondern auch Nutzer einer CallYa-Prepaid-Karte - vorausgesetzt, sie verfügen über ein Smartphone, das derart schnelle Surfgeschwindigkeiten erlaubt.

Ganz neu für Geschäftskunden wird Vodafone ab April zudem einen neuen Tarif anbieten, der Festnetz und Mobilfunk mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s bündelt: die GigaKombi Business. Der Festnetz-Anschluss des Angebots deckt dabei Telefonate in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze ab und gestattet darüber hinaus unbegrenzt viele Telefonate in die Festnetze anderer EU-Länder. Im Mobilfunk können GigaKombi-Business-Kunden aus den Red Business+-Tarifen von Vodafone wählen - mit bis zu 15 GB mobilem Datenvolumen pro Monat. Zusätzlich ist eine feste IP-Adresse inklusive, mit der eigene Mail- und Web-Server betrieben werden können. Dafür sind mindestens aber auch 42,90 Euro netto pro Monat zu zahlen.

LTE-V2X für den vernetzten Stadtverkehr

Auf dem Weg hin zu 5G wird Vodafone auch auf die neue Technologie LTE-V2X setzen, um Autos miteinander per Funk kommunizieren zu lassen. Dabei haben Informationen zu potenziellen Gefahrensituationen Vorrang und werden besonders schnell an alle Personen und Autos in direkter Umgebung weitergeleitet. Unter anderem Audi und Huawei sind in diesem Zusammenhang bei der Entwicklung ein wichtiger Partner von Vodafone. Zukünftig werden Fahrzeuge Informationen auf direktem Wege auch mit Fußgängern, Ampeln und Kreuzungen austauschen. Das soll nicht nur dazu beitragen, Unfälle und Staus zu vermeiden, sondern auch Treibstoff zu sparen.

"Mobilfunk steuert den Verkehr von morgen", ist Vodafone-Deutschland-Chef Ametsreiter überzeugt. "Vernetzte Autos werden künftig um die Ecke schauen - und sich gegenseitig vor Gefahren warnen. Das ist ein großer Schritt in eine voll vernetzte Welt. In eine Welt, die ohne Ampeln auskommen kann, die keinen Stau mehr kennt und in der es deutlich weniger Verkehrstote gibt."

Narrowband-IoT-Netz von Vodafone kommt

Genau wie die Deutsche Telekom plant auch Vodafone in Metropolen den Aufbau eines so genannten Maschinen-Netzes (Narrowband-IoT), das noch in diesem Jahr aus den Vodafone-Laboren in die Live-Welt kommen soll. Die Funksignale des Netzes reichen nicht nur durch dicke Betonwände, sondern auch in Keller und Tiefgaragen. Ein Beispiel von vielen ist in diesem Zusammenhang der smarte Mülleimer, der zusammen mit der Deutschen Bahn entwickelt wurde und ab Sommer eingesetzt werden soll. Er "spricht" über einen speziellen Sensor mit der Bahn, wenn er geleert werden muss.

Das sind die CeBIT-Neuheiten der Deutschen Telekom ›


Quelle: Vodafone | Bildquelle kleines Bild: Vodafone | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: Vodafone, Connected Cars, Kabel-TV & Kabel-Internet, LTE, Mobilfunk-News, Mobilfunktarife, Smart Home & Internet der Dinge

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