Vodafone schaltet nachts das LTE-Netz ab

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Vodafone Campus Düsseldorf
Bildquelle: Vodafone Deutschland
Wie aktuell bekannt wurde, schaltet das Telekommunikationsunternehmen Vodafone in der Nacht zwischen 0 und 7 Uhr regelmäßig einige Kapazitäten des LTE-Netzes ab. Davon betroffen ist der Frequenzbereich um 2.600 MHz. inside-handy.de hat sich bei Vodafone erkundigt.

Bei den sogenannten Power Saving Features werden nachts nicht benötigte Kapazitäten des Netzes temporär deaktiviert. Auf eine Anfrage durch inside-handy.de erklärte die Vodafone-Pressestelle, dass dies im Interesse des Umwelt- und Klimaschutzes geschehe. Dabei ist das Konzept so aufgebaut, dass keine Nachteile für die Nutzer entstehen. So wird die nächtliche Deaktivierung des 2.600-Layers lediglich dann durchgeführt, wenn die jeweiligen Basisstationen zusätzlich auch 1.800er und/oder 800er Frequenzen nutzen. Zusätzlich soll der Frequenzbereich um 2.600 MHz nach Angaben von Vodafone wieder eingeschaltet werden, sobald auf der LTE 800 Frequenz wieder Verkehr laufe.

Wie ein Vodafone-Pressesprecher gegenüber inside-handy.de erklärte, wird der 2.600-Layer täglich in der Zeit von 0 bis 7 Uhr ausgeschaltet. Dies geschieht bereits seit dem Jahr 2014. Die Energieeffizienzmaßnahmen im Netzbetrieb sind jedoch nur ein Teilbereich der Klimaschutzstrategie. So soll die bundesweite Modernisierung des Vodafone-Netzes nach Angaben des Telekommunikationsgiganten zu einer Stromersparnis von etwa 30 Prozent pro Basisstation geführt haben.

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