Das sind die Tops und Flops des MWC 2017

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Bildquelle: MWC
Der Mobile World Congress (MWC) des Jahres 2017 ist vorbei und es bleiben sehr viele Eindrücke in der Redaktion von inside-handy.de zurück, die in vielen Punkten positiv sind. Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Die persönlichen Highlights der Redakteure und die schlimmsten Katastrophen der Messe fasst inside-handy.de in diesem Artikel zusammen.

Hayo Lücke

Top: 5G wird uns alle begeistern

Dass neue Smartphones auf dem Mobile World Congress eine große Rolle spielen, dürfte jedem klar sein. Eigentlich alle großen Internetseiten und TV-Sender haben zuletzt über das LG G6, das Huawei P10 oder das Sony Xperia XZ Premium berichtet, weil greifbare Produkte im Mobilfunk einfach am besten präsentiert werden können. Doch wer in Barcelona durch die Messehallen gestreift ist, hat mindestens genauso schnell feststellen können, dass vor Ort auch Netztechnik ein großes Thema war. Und in diesem Zusammenhang wurde vor allem eines deutlich: Wir können uns alle auf das freuen, was voraussichtlich ab dem Jahr 2020 mit dem LTE-Nachfolger 5G möglich werden wird.

Gigabit-Geschwindigkeiten bei der Übertragungsgeschwindigkeit sind in diesem Zusammenhang zum Beispiel zu nennen. Richtig spannend wird es aber auch sein, zu sehen, welche Möglichkeiten dem Mobilfunk mit deutlich kürzeren Reaktionszeiten (Stichwort: Latenz) offenstehen werden. Vor allem das Internet der Dinge wird mit 5G einen Boom erleben, der seinesgleichen suchen wird. Immer mehr Gegenstände werden in den kommenden Jahren mit dem Internet verbunden, Autos mit Hilfe des Mobilfunks autonom fahren können. Überhaupt wird 5G dafür sorgen, dass unser aller Leben in vielen Situationen einfacher und praktischer wird. Darauf freue ich mich schon jetzt und deswegen sind die zahlreichen neuen 5G-Projekte, die auf dem MWC in diesem Jahr zu sehen waren, mein Messe-Highlight.

Flop: Ohne perfektes Zeit-Management geht nichts

Keine Frage, auch in diesem Jahr hat es mir wieder eine große Freude bereitet, den MWC in Barcelona zu besuchen. Die neuesten Handys bei angenehm mildem Mittelmeerklima in Augenschein zu nehmen, das ist im Frühling jedes Jahres ein echtes Highlight. Doch alljährlich stößt es mir im Gegensatz dazu übel auf, dass die Pressekonferenzen der großen Hersteller nicht nur quer durch Barcelona verteilt angesetzt werden (von der Pressekonferenz von LG auf dem ehemaligen Olympia-Gelände zur Vorstellung der neuen Lenovo-Smartphones unweit des Stadtstrands im W Hotel Barcelona brauchte man mit dem Taxi locker 30 Minuten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln gar mehr als eine Stunde), sondern zum Teil auch zu Zeiten starten, die für viele Journalisten eine echte Qual sind.

Lasst es mich an einem konkreten Beispiel festmachen: Am Sonntagabend war ich auf Einladung von Telefónica zu einem Essen mit Vertretern der deutschen Pressestelle eingeladen. Das Ganze dauerte bis weit nach Mitternacht und ich war erst gegen 1:30 Uhr im Bett. Um am nächsten Morgen rechtzeitig auf der für 8:30 Uhr angesetzten Pressekonferenz von Sony sein zu können, war Aufstehen um 6:30 Uhr angesagt. Mit anderen Worten: Vier Stunden Schlaf mussten reichen. Das macht keinen Spaß. Und ich sorge bei wohl niemandem für Verwunderung, wenn ich offen zugebe, dass ich mit reichlich Schlafdefizit gegen Mittag in der Pressekonferenz von Fairphone stark damit zu kämpfen hatte, die Konzentration hoch zu halten. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, um live vom Messegelände die neuesten Nachrichten samt Fotos und Videos für unsere Leser zu erstellen. Trotzdem: Pressekonferenzen vor 10 Uhr Ortszeit braucht niemand!

Christian Koch

Die Tops des MWC – Starke Hardware in allen Preisklassen

Im Vergleich zu früheren Jahren hat der MWC endlich mal wieder mit dem begeistert, was die Messe ausmachen soll: Smartphones für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie. Von potenten Oberklasse-Smartphones wie dem LG G6, Huawei P10 oder Sony Xperia XZ Premium bis hin zu preiswerteren Modellen wie dem Lenovo Moto G5. Auch bei den Tablets haben wir richtig was zu sehen bekommen, auf das Galaxy Book von Samsung freue ich mich schon jetzt. Die eher schwachen Messeauftritte von Blackberry oder Nokia fallen da kaum ins Gewicht, das Teilnehmerfeld des MWC war insgesamt hochkarätig besetzt.

Obwohl inside-handy.de mit sechs Redakteuren vor Ort war und uns acht Kollegen zu Hause geholfen haben, kamen wir kaum mit dem Schreiben, Analysieren, Fotografieren und Antesten hinterher. So muss eine Messe sein, vollgepackt mit Highlights und spannenden Storys von Nischen-Herstellern. Mir ist es lieber, wenn wir ein paar vollgepackte Tage haben als wenn wir uns nach Tag zwei schon langweilen. Das Smartphone-Jahr 2017 wird spannend und der MWC war ein super Ausblick auf die kommenden Monate.

Die Flops des MWC – 5G bleibt nebulös

Die beiden Hardware-Flops von Nokia und Blackberry habe ich schon erwähnt, enttäuscht war ich aber auch vom Über-Thema 5G. Kein Netzbetreiber-Stand kam ohne den LTE-Nachfolger aus und auch einige Smartphone-Hersteller wie ZTE haben sich schon mal mutig 5G auf den Stand gepinnt. Mir ist bewusst, dass der LTE-Nachfolger einige spannende Szenarien möglich machen wird und selbstfahrende Autos, Telemedizin und autonome Maschinen ein raketenschnelles Netz brauchen. Doch wie soll man diese Technologie zum jetzigen Stand den Lesern präsentieren?

Es fehlen derzeit noch ein paar griffige Demos unter realistischen Bedingungen. Das gleiche Problem hatten die Anbieter auch bei der Einführung von UMTS und LTE. Ohne konkrete Einsatz-Szenarien bleibt 5G erstmal nur ein Schlagwort, denn auf Nachfrage am Stand hörte man bei vielen MWC-Demos, dass es sich erstmal nur um Prototypen oder Testläufe unter Laborbedingungen handele. Auch das „Gigabit-Phone“ von ZTE entpuppte sich beim näheren Hinsehen nur als Marketing-Gag. Vielleicht sollte man mit der großen 5G-PR-Offensive noch etwas warten. Im Moment erzeugt das Thema mehr Verwirrung als Begeisterung.

Michael Büttner

Die Tops des MWC – Porsche Design kommt aus der Nische

Nein. Mein Highlight des diesjährigen MWC ist kein Smartphone und auch kein Handy. Kein weiteres evolutionär weiterentwickeltes Langeweile-Produkt, das sich der Konkurrenz immer mehr anpasst, bis man die japanischen, amerikanischen und koreanischen Geräte nicht mehr voneinander unterscheiden kann. Es ist nicht mal ein Telefon, sondern eine Marke, die ein Tablet vorgestellt hat. Eigentlich ist es gar kein Tablet, sondern ein Laptop mit abnehmbarem Touch-Bildschirm. Das Porsche Design Book One holt den Hersteller aus der Nische der überteuerten und über-gelabelten Produkte, die man bei anderen Herstellern in Gänze einkauft und mit einem neuen Design verziert.

Das Book One ist ein toll ausgestattetes Edel-Convertible mit einem sehr schlüssigen und schicken Design. Dazu kostet es mit unter 2.800 Euro – immer noch ein stolzer Preis – daher und ist so um einiges günstiger, als die meisten Fachleute gedacht hatten. Dabei ist es aber kein reines Design-Stück, sondern kann auch durch Leistung und ein gutes Tipp-Gefühl beim Schreiben überzeugen. Alles in allem ist der zerlegbare Laptop also ein tolles Produkt für extravagante Nutzer.

Die Flops des MWC – Organisatorische Unzulänglichkeiten

Ob nun eine Pressekonferenz im stickigsten Keller der Messe (Samsung) oder ein völlig überbuchtes Event: Der MWC hatte so einiges an Organisationspannen zu bieten. Allen voran hat sich Huawei den Zorn der Besucher zugezogen, als man seine Halle vor der Präsentation des P10 und P10 Plus schließen musste, obwohl noch 300 angemeldete Menschen draußen standen. Dazu war wieder einmal das WLAN-Netz eine Katastrophe. Von einem der größten Netzausstatter der Welt kann man hier etwas anderes erwarten. Doch Huawei war nicht alleine. Auch die Veranstaltungen von Sony, Samsung und Nokia waren organisatorische Desaster. Bei den Präsentationen auf dem Stand des Chip-Herstellers Qualcomm, im vergangenen Jahr noch eines der Highlights am MWC 2016, funktionierten die Demonstrationsgeräte zum großen Teil nicht und so blieben die Neuentwicklungen wie der neue Iris-Scanner und AirFuel, das kabellose Laden von Qualcomm, inaktiv.

Die Ausnahme bei den großen Herstellern war hier LG. Bei der Vorstellung des neuen Flaggschiffes G6 zeigte man nicht nur ein tolles Smartphone, sondern auch Organisationstalent.

Stefan Winopal

Die Flops des MWC – Innovationen: Wo seid ihr?

Ich fange mal anders herum an als die Kollegen, denn wenn das Gerät, das bei der wichtigsten Mobilfunk-Messe des Jahres die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht ein halbgarer Aufguss des Nokia 3310 ist, dann lässt dies doch schon sehr tief blicken.

Wirkliche Innovationen suchte man bei den großen Herstellern vergebens – hier und da gab es mal ein neues Kameramodul, der Fingerabdruck-Sensor ist von der Rück- auf die Vorderseite gewandert oder das Seitenverhältnis des Bildschirms hat sich von 16:9 auf quadratisch-praktisch-gute 18:9 erweitert. Und nicht zu vergessen: Die Farben! Manche Flaggschiffe gibt es jetzt sogar mit buntem Anstrich – doch leider bieten sie am Ende meist doch nur dasselbe in grün. Neuerungen, die einen wirklichen, greifbaren Mehrwert bieten, sehen anders aus. Die Hersteller gewöhnen sich das Experimentieren ab und gehen bei ihren Spitzenmodellen stattdessen lieber auf Nummer-Sicher-Sicher.

Ein gutes Beispiel dafür ist LG. Nachdem die Koreaner sich am G5 ganz schön die Finger verbrannt haben, gibt es in diesem Jahr ein kaltes Buffet aus dem, was bekannt und erprobt ist. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Hersteller sich eigenwillig gegen die Masse gestellt hat und eben nicht auf den wechselbaren Akku in seinem Flaggschiff verzichten mochte. Als Trostpflaster gibt es eine IP-Zertifizierung, die das Samsung Galaxy S5 aus dem Jahr 2014 auch schon hatte – trotz Wechselakku. Man muss LGs G6 fast schon als innovativ anrechnen, dass auf einen Edge-Bildschirm und sogar auf 2,5D-Glas verzichtet wurde und der Hersteller den Bildschirm nach wie vor mit flachem Sicherheitsglas bedeckt – ganz schön rebellisch, diese Koreaner.

Eine herbe Enttäuschung war auch das viel zitierte „Comeback des Jahres“ – Nokia. Die Geräte, die Markenlizenznehmer HMD Global als Untermieter des Nokia-Stands in Barcelona präsentierte, enttäuschten auf ganzer Linie. Ich hatte mich auf ein wirkliches Flaggschiff aus Finnland gefreut, das Samsung – oder wenigstens Huawei – zeigen kann, wo der Hammer hängt. Stattdessen präsentierte der Hersteller ein Sortiment an Smartphones aus der Mittel- und Einsteigerklasse, die sich zwar hochwertig anfühlen, der Marke Nokia durch ihre – verglichen mit anderen Herstellern – vermutlich abfallende Leistung nicht zu altem Glanz verhelfen werden. Schon eher dazu geeignet: das neue Nokia 3310, das jedoch nichts weiter ist, als ein gelungener Marketing-Stunt. Herausgekommen dabei ist statt einer würdigen Neuauflage des 2000er Klassikers nur leider Frankensteins Feature-Phone – der Fiat Multipla unter den Handys. Eine weitere Design-Ikone wurde damit entweiht. Schade.

Die Tops des MWC – Innovationen: es gibt sie doch

Die gute Nachricht: Es gibt Innovationen, wenn man nur herausfindet, wo man sie suchen muss. Und das war bei den kleineren Herstellern der Fall, deren Geräte keine Selbstläufer sind. Zum Beispiel das Design-Smartphone NuAns Neo Reloaded, das sich nicht damit begnügt, in bunten Farben erhältlich zu sein, sondern es sich zu seinem Credo gemacht hat, jeden Look mitzumachen. Oder das Hisense A2, das auf seiner Rückseite einen zweiten Bildschirm mit E-Ink-Technologie mit sich bringt – inklusive aller Vorteile dieser Technologie wie niedriger Energieverbrauch und gute Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung. Gerade für Leute die gern viel lesen ein wirklicher Gewinn.

Die anderen Innovationen finden eher hinter den Kulissen statt. Zugegeben: Der Hype um 5G, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Messe zog, nervte schon ein bisschen. Doch was in Zukunft mit schnelleren Datenverbindungen alles möglich sein wird, dürfte jeden Technologie-Fan ins Schwärmen geraten lassen. Auch das Internet der Dinge, dass sich gern hinter dem Buzzword IoT versteckt, macht Lust auf eine vernetzte 5G-Zukunft.

Auch viele andere Innovationen, wie zum Beispiel das kabellose Laden der Zukunft oder die Iris-Erkennung am Stand des Chip-Profis Qualcomm machen Neugierig – auch wenn diese noch einiges an Gehirnschmalz brauchen, um zur Marktreife zu gelangen, denn die Demos am Stand konnten noch nicht überzeugen.

Zu guter Letzt habe ich durch die Messe – dieses Jahr war meine persönliche MWC-Premiere – wieder eine Menge Eindrücke und Erfahrungen gewinnen können. Und das ist doch eigentlich immer das beste Souvenir, das man sich von einem solchen Ausflug mitbringen kann.

Simone Warnke

Die Tops des MWC – Ein Blick in die Nische lohnt sich

Da ich das erste Mal mit der Redaktion von inside-handy.de auf dem MWC unterwegs gewesen bin, zählt die Messe als Event und Erlebnis als solches an sich zu meinen persönlichen Highlights.

Auf technischer Seite ist keines von Huawei, LG oder ähnlich beliebten Smartphone-Herstellern dabei, sondern von Hisense. Zufällig am Messestand vorbei gelaufen, findet sich dort das Modell A2, welches durch die Besonderheit eines E-Ink-Displays aufzufallen weiß und auch im Hands-On gut gefällt. Dieses E-Ink-Display war soweit ausgereift, dass es nützliche Hilfestellungen und Funktionen bietet. Als Beispiel wäre hier eine Mausfunktion zu nennen: Während der Schwarz-Weiß-Bildschirm als Mousepad dient, erscheint auf dem richtigen Bildschirm ein kleiner Punkt, mit dem man Apps und ähnliches anklicken kann – wie man es von einer üblichen Computermaus auch kennt. Darüber hinaus bietet es eine Selfie-Hilfestellung und ist stromsparend.

Erwähnenswert finde ich auch das Konzept von Doro. Mit der hauseigenen Hilfeplattform sowie den Smartphones sowie Feature-Phone ist das Konzept genauestens auf die Zielgruppe, die oft nicht beachtet wird, angepasst. Es scheint auf jegliche Situationen vorbereitet zu sein und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe einzugehen.

Die Flops des MWC – Organisation und fehlende Innovation

Auch wenn ich diese Messe mit denen der Vorjahre nicht vergleichen kann, kann ich meinen Kollegen nur zustimmen. An der Organisation hat es nicht nur einmal gehapert; zu sehen, wie man auf das Internet angewiesen ist beziehungsweise wie die Arbeit in den Seilen hängt, wenn das WLAN nicht funktioniert, konnte man des Öfteren spüren.

Schade fand ich auch die fehlende Innovation in jeglichen Bereichen. Die meisten Smartphones sehen sich ähnlich und unterscheiden sich nur in winzigen Details, die letztlich vermutlich nicht sonderlich bedeutend sind. Letztlich war auch der Wirbel um das neue Nokia 3310 nur heiße Luft: Für mich nur ein Handy in schrill-farbigem Plastikgewand, welches dem Original nicht einmal richtig ähnlich sieht.

Michael Stupp

Die Tops des MWC – Designer-Tablet und der Fokus auf Effizienz

Huawei gestaltet sein P10 so wie das iPhone, Sony fällt schon lange nichts neues mehr ein und Samsung bringt sein Handy gar nicht mal mit nach Barcelona sondern stellt das Xcover 4 außerhalb der Messe zur gleichen Zeit vor. Aus der Handysparte konnte tatsächlich nur LG wieder aufhorchen lassen: Das G6 punktet durch Effizienz und Durchschlagskraft. Die Experimente in der G-Reihe gehen weiter, für LG gibt es nach meinem ersten MWC-Besuch Lob.

Samsung darf in der Nachlese immerhin zugutegehalten werden, dass man sich höchst einsichtig zeigt und wahrlich aus der Note7-Sache gelernt hat. Die Südkoreaner finden ihr Lächeln wieder, viele Fans scheinen es ihnen zu danken, man darf darauf gespannt sein, was Samsung am 29. März für ein Galaxy S8 aus dem Hut zaubert.

Soweit war es das mit Smartphones, in Erinnerung bleiben wird mir sicherlich jener Abend an dem Porsche Design seine Marke „Porsche Design Computing“ aus der Taufe hob. Das Book One, ein echtes Stilobjekt, weiß optisch zu begeistern und liest sich auch im Datenblatt nicht schlecht. Ein Hingucker, wenngleich ich mir das Book One wohl erst einmal nicht leisten werde. Ebenfalls cool im Tablet-Bereich: Samsungs neuer S Pen im Retro-Bleistift-Design. Ja, manchmal sind’s die kleinen Dinge, die begeistern.

Alles in allem macht mir die Arbeit im schnellen und internationalen Umfeld der Branche richtig Spaß. Schlafdefizite, Content-Overkills und die eine oder andere Enttäuschung können dies zum Glück nicht übertünchen.

Die Flops des MWC – So langsam wird es langweilig

Auch ich könnte jetzt hier noch meinen Senf zur vermeintlich schlechten Organisiation des gesamten Messezirkus abgeben, mache ich aber nicht: Einerseits ist genug gesagt worden, andererseits fehlt mir persönlich der Vergleich; vielleicht ja im nächsten Jahr.

Viel drängender finde ich die leidhafte Feststellung, dass immer kleinere Schritte als immer größere Erfolge gefeiert werden. Viele davon sind für den Endverbraucher gar nicht fassbar. 5G ist in jedem Fall ein riesiger Meilenstein, die Omnipräsenz der Zahlen-Buchstaben-Kombi auf der diesjährigen Messe war dabei aber schon fast erschreckend. Von den großen Austellern konnten lediglich ZTE und die Telekom die Eigenschaften des Standards tatsächlich erfolgreich übermitteln – so hatte es für meinen Geschmack ein kleines bisschen Schaumschlägerei zu viel, diese ganze Konzept-Hascherei.

Vergleich: Huawei P10 und P10 Plus

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