Video-Hands-On: Porsche Design stellt Tablet-Computer "Book One" vor

3 Minuten
Porsche Design Book One
Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
Porsche Design ist nicht erst seit dem Huawei Mate 9 in vieler Munde. Mit Display-Krümmungen am Rand der Panels und einem edlen Aussehen wendet das Design-Studio an eine anspruchsvolle und monetär potente Nutzergrupe. So auch beim neusten Produkt der Design-Schmiede, das in Zusammenarbeit mit Microsoft, Quanta Computer und Intel entstand: Das Porsche Design Book One.

Roland Heiler, Geschäftsführer der Porsche Designs Studios, stellte auf dem MWC nicht nur ein neues Produkt, sondern mit Porsche Design Computing auch ein neues Produktsegement vor. Mit dem Einstieg in den Computer- und Tablet-Bereich betritt man somit nach Autos, Uhren und Smartphones einen neuen Markt. Bisher war Porsche Design im Konsumenten-Elektronikmarkt nur durch Partnerschaften mit Blackberry und Huawei bekannt.

Porsche Design Book One – Technische Daten

Das Detachable der Edelschmiede kommt mit einem neuartigen Scharnier, das das Display um 360 Grad umwendbar macht, wobei die jeweiligen Flächen der Tastatur- und des Display-Parts in beiden Anwendung zu 100 Prozent flächig abschließen. Das Gehäuse wird aus Aluminium gefertigt und ist zusammengeklappt 15,9 mm dünn.

Die technischen Daten in der Übersicht:

  • Betriebssystem: Windows 10 Pro
  • Prozessor: Intel Core i7 – 7500U
  • Anschlüsse: Intel Thunderbold 3.1, USB Typ-C 3.1, USB Typ-A 3.0
  • Festplatte: 512 GB SSD
  • Arbeitsspeicher: 16 GB
  • Display: 13,3 Zoll mit 3.200 x 1.800 Pixel
  • Kamera: 5 Megapixel (Front)
  • Iris-Scanner

Das abnehmbare Display wiegt als Stand-Alone-Tablet 758 Gramm, was es als Schwergewicht brandmarkt. Trotzdem soll das Book One nicht allein als Notebook-Ersatz, sondern auch als Werkzeug für kreative Köpfe herhalten. Dafür wurde ein Eingabestift mit 2.048 Druckpunkten in den Lieferumfang beigelegt – immerhin „nur“ halb soviel wie das aktuelle Samsung-Pendant S Pen liefert. Porsche Design nennt seine Interpretation des Eingabestiftes Book One Pen.

Optionales Zubehör steht ebenso zur Verfügung: Eine Docking-Station soll das Book One mit dem stationären Arbeitsplatz verschmelzen und ein Sleeve im passenden Design schützt das kleine Detachable auf Reisen und im Alltag.

Hands-On des Porsche Design Book One

Das neue Tablet mit Computergenen, oder auch der neue Computer mit Tablet-Genen, wirkt ab dem ersten Kontakt hochwertig und hervorragend verarbeitet. Gerade das Scharnier sucht bei der Funktion im Markt seines Gleichen.

Dabei kann auch die Optik einigen Eindruck schinden. Die sternförmigen Rollen ragen etwas aus dem in sich geschlossenen Aussehen heraus. Dazu sitzt das Tablet bombenfest auf dem Tastaturblock, der ebenfalls sehr hochwertig verarbeitet und schick designt wurde.

Porsche Design Book One im Hands-On

Die erste Schreibprobe fällt ebenfalls positiv aus. Die hintergrundbeleuchtete Tastatur punktet mit gutem Druckpunkt und angenehmer Größe. Auch längere Schreibarbeiten werden hier kein Problem darstellen. Im Tablet-Modus soll der integrierte Akku rund vier Stunden halten, angedockt an die Tastatur verlängert sich die Akku-Laufzeit nach Angaben eines Posrsche Design-Mitarbeiters auf knapp zehn Stunden.

Über die Geschwindigkeit und das Leistungsvermögen kann noch keine qualitative Aussage getroffen werden. Die Prototypen bei der Vorstellung konnten auf Rechnerseite nicht ausgereizt werden. Der erste Eindruck der Geschwindigkeit kann jedoch überzeugen.

Marktstart und Preis – Überraschend normaler Kostenaufwand

Ein kleines Raunen ging durch das Auditorium als der Preis des neuen Porsche Design Book One verkündet wurde. Erwartet war ein hoher vierstelliger Betrag. Porsche Design gibt jedoch die Verfügbarkeit ab April 2017 mit einem deutschen Preis von 2.795 Euro an. Damit bewegt man sich auf dem Niveau eines Surface Book der eines top ausgestattetem Surface Pro 4.

Porsche Design Book One: Pressebilder

Bildquellen:

  • Porsche Design Book One: Michael Stupp / inside-handy.de
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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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