MWC Neues Mittelklasse-Portfolio von Wiko Vier neue Smartphones aus Frankreich: Das Wiko WIM im Hands-On

vom 28.02.2017, 16:32
Wiko WiM auf dem MWC 2017
Bildquelle: Simone Warnke/inside-handy.de

Wiko hat auf dem MWC in Barcelona gleich vier neue Smartphones vorgestellt. Das Wiko WIM und Wiko Upulse bringen je eine abgespeckte Lite-Version mit. Dabei steht die neue WIM-Reihe nun in der ersten Reihe der Smartphones aus dem Hause Wiko. inside-handy.de hat alle Infos zu den neuen Wiko-Handys und konnte das Wiko WIM bereits in einem ersten Hands-On begutachten. 

Die neue Spitze im Sortiment von Wiko soll die WIM-Serie bilden. Das Wiko WIM beherbergt eine 13-Megapixel-Dual-Kamera mit Sony-Sensor auf der Rückseite. Im Inneren arbeitet ein Qualcomm-Snapdragon 626 mit 2,2 GHz Taktrate. Dem Octa-Core-Prozessor stehen zudem 4 GB RAM zur Seite. Zu den weiteren Features des Wiko WIM gehören 4G LTE Cat 6, ein Akku mit 3.200 mAh Kapazität und Quick Charge 3.0, sowie der wahlweise 32 oder 64 GB große, interne Speicher, der mittels Micro-SD-Karte erweitert werden kann. Visualisiert wird das aktuelle Android 7 Nougat auf einem 5,5-Zoll-AMOLED-Display mit 1.080 x 1.920 Pixeln. Ein Fingerabdrucksensor ist an der Front in den Homebutton integriert.

Das Wiko WIM im Hands-On

Mit Beatboxing, Gitarren und verschiedenen Musikern hat Wiko die neue Smartphone-Generation auf dem MWC in Barcelona eingeleitet. Enthüllt wurden nicht nur drei neue smarte Begleiter der neuen Max-Serie, sondern auch die neue Spitzenreihe WIM sowie WIM Lite. Die Redaktion hat sich ins Messegetümmel gestürzt und sich das Wiko WIM für ein paar wenige Minuten unter den Nagel gerissen.

Wiko WIM: Hands-On-Fotos

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    Wir konnten uns auf dem MWC 2017 vor Ort einen ersten Eindruck von Wikos WIM machen
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    Wir konnten uns auf dem MWC 2017 vor Ort einen ersten Eindruck von Wikos WIM machen

Das Wiko WIM liegt als Riese in verschiedenfarbigen Gewändern in seiner Sicherungshalterung auf dem Messestand des französischen Herstellers. Wie so oft in den vergangenen Jahren, hat sich auch Wiko für eine Phabletartige Displaygröße von 5,5 Zoll entschieden. Unglücklicherweise ist eine Einhandbedienung damit zunichte gemacht: Die Lautstärkewippe befindet sich auf dem linken Gehäuserand des Smartphones und ist damit für Zeige- oder Mittelfinger unerreichbar. Der Powerbutton ist hingegen offensichtlich am rechten Gehäuserand situiert und für große wie kleine Hände gut bedienbar. Schön ist, dass sich die kleinen Bedienknöpfe durch eine geriffelte Oberfläche vom restlichen Gehäuse abheben und gut ertastbar sind.

Die weiteren verwendeten Materialien sind nichts anderes als eine bunte Mischung aus Plastik, Glas und Metall. Während sich die mit Plastik überzogene Rückseite eher lieblos befühlen lässt, gestaltet sich der metallene Rahmen sowie das leicht gerundete 2.5D-Glas auf der Front hochwertig. Lediglich die Übergange zwischen Rahmen und Front sind leicht scharfkantig geraten. Nachteilig ist auch beim WIM, dass vor allem in der schwarzen Variante Fingerabdrücke leicht auf dem Rücken des Smartphones zu sehen sind.

Wiko WIM: Pressebilder

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    Pressebilder des auf dem MWC 2017 vorgestellten Wiko WIM
    Bildquelle: Wiko
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    Pressebilder des auf dem MWC 2017 vorgestellten Wiko WIM
    Bildquelle: Wiko

Unterhalb des Displays ist ein mechanischer Homebutton samt Fingerabdrucksensor eingelassen, der die On-Screen-Tasten jedoch nicht ersetzt. Obwohl Wiko die Bedienelemente ohne Probleme neben dem Homebutton auf dem Gehäuse hätte integrieren können, verschwendet der Hersteller nicht nur auf dem Display, sondern auch am oberen sowie unteren Gehäuserand Platz. Betont wurde außerdem die Zusammenarbeit zwischen Wiko sowie DxO und Vidhance, die eine 13-Megapixel-Hauptkamera samt Sony-Sensor als Ergebnis hat. Als die Redaktion diese Kamera einmal testen wollte, war dies mit dem Testexemplar auf der Messe leider nicht möglich.

Das WIM Lite im Überblick

Dem WIM-Smartphone wir deine abgespeckte Version zur Seite gestellt. Das WIM Lite zeichnet sich im Kern durch ähnliche Eigenschaften wie das bessere Modell aus. Demzufolge arbeitet ebenfalls ein Octa-Core-Prozessor von Qualcomm in Form des Snapdragon 435 mit 1,4 GHz im Lite-Modell. 3 GB RAM und ein interner Speicher von 16 GB sind weitere Eckdaten des WIM Lite. Ein 5 Zoll großes IPS-Display stellt die Bildschirminhalte in Full-HD-Auflösung dar. Daneben kann das Wiko WIM Lite mit einem 3.000-mAh-Akku, NFC und einem Fingerabdrucksensor aufwarten. In der Front des Wiko WIM Lite sitzt ein 16-Megapixel-Kamera-Sensor mit Dual-Blitz. Für hochwertigere Schnappschüsse steht auf der Rückseite des WIM Lite eine 13-Megapixel-Kamera bereit. Die neuen WIM-Modelle zeigen sind mit Aluminium-Unibody-Gehäuse ausgestattet. Besondere Akzente setzt Wiko an den Übergängen mit Diamantschnittkanten. 

Wiko WIM Lite: Hands-On Fotos

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    Wir konnten uns auf dem MWC 2017 vor Ort einen ersten Eindruck von Wikos WIM Lite machen
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    Wir konnten uns auf dem MWC 2017 vor Ort einen ersten Eindruck von Wikos WIM Lite machen

Untere Mittelklasse mit Upulse-Reihe

Die U-Serie von Wiko, die derzeit aus dem Ufeel, Ufeel Prime und Ufeel Lite besteht, bekommt Zuwachs. Die beiden neuen Geräte Upulse und Upulse Lite verfügen wie die anderen Wiko-Geräte der U-Reihe über einen Fingerabdrucksensor. Die neuen Upulse-Geräte sollen dabei verbesserte Multimedia-Eigenschaften mitbringen. Dazu gehören Kameras mit 13 Megapixeln auf der Rückseite und 8 Megapixeln an der Front. Ergänzt wird das Ganze von einem Display in HD-Auflösung. Die Bildschirmdiagonale beträgt beim Upulse 5,5 Zoll, und beim Upulse Lite 5,2 Zoll. 

Wiko Upulse: Pressebilder

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    Pressebilder des auf dem MWC 2017 vorgestellten Wiko Upulse
    Bildquelle: Wiko
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    Pressebilder des auf dem MWC 2017 vorgestellten Wiko Upulse
    Bildquelle: Wiko

Upulse und Upulse Lite sind jeweils mit einem 1,3 GHz-Quad-Core-Prozessor und drei Gigabyte RAM ausgestattet. Außerdem stehen bei beiden Modellen 32 GB an internem Speicher bereit. Das Upulse wird zusätzlich mit 64 GB ROM angeboten. Erweitern lässt sich der Speicher mit einer Micro-SD-Karte auf bis zu 128 Gigabyte. Beide Upulse-Smartphones kommen ab Werk mit android 7 Nougat. Das Keyfeature der zwei neuen Geräte aus der U-Serie ist laut Hersteller der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Im Hinblick auf die technischen Spezifikationen reihen sich die neuen Upulse-Geräte eher in die untere Mittelklasse ein. 

Wiko Upulse Lite: Pressebilder

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    Pressebilder des auf dem MWC 2017 vorgestellten Wiko Upulse Lite
    Bildquelle: Wiko
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    Pressebilder des auf dem MWC 2017 vorgestellten Wiko Upulse Lite
    Bildquelle: Wiko

WiMATE Prime, WiMATE Lite und WiShake: Die neuen Wearables von Wiko

Auf der IFA 2016 hat Wiko mit dem WiMATE sein erstes Smartband vorgestellt, in diesem Jahr gibt es für das WiMATE zwei Varianten. Das WiMATE Lite kommt ohne Display, ist federleicht und wasserdicht. Vor allem Sportler werden dieses Armband für Benachrichtigungen per LED und Tracking per GPS schätzen. Die wechselbare Batterie soll bis zu sechs Monate am Stück durchhalten. Mit dem WiMATE Prime kommt eine bessere ausgestattete Version mit AMOLED-Bildschirm. Der optische Herzfrequenzmesser, ein GPS-Modul und 4 GB interner Speicher zählen wie das wasserdichte Gehäuse zu den Stärken. Der Akku soll bis zu fünf Tage halten. Beide Bänder lassen sich über eine Wiko-App steuern und synchronisieren, die App gibt es für Android und iOS. Für den Hörgenuss unterwegs hat Wiko mit WiSHAKE True Wireless kabellose Kopfhörer im Angebot, die 5 Stunden Laufzeit haben sollen. Wie bei dieser Art von Kopfhörern üblich, gibt es eine Aufbewahrungsbox und Ladestation, in der die Kopfhörer bis zu zwei Mal aufgeladen werden können.

Wiko WiMATE Prime, Lite & WiShake: Hands-On

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    Wiko WiShake
    Das Wiko WiMATE Prime, Lite & Wishake auf dem MWC 2017
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    Wiko WiShake
    Das Wiko WiMATE Prime, Lite & Wishake auf dem MWC 2017

Preise und Verfügbarkeit

Alle neuen Wiko-Smartphones kommen im Sommer 2017 auf den Markt. Den Anfang werden das Upulse und Upulse Lite machen. Wiko gibt für das Upulse einen Preis von 199 Euro und für das Upulse Lite einen Preis von 179 Euro an. Das Wiko WIM kommt zum Preis von 399 Euro nach Deutschland, das Schwestermodell WIM Lite zum Preis von 239 Euro.

Ebenfalls im Sommer werden die neuen Wearables erwartet, das WiMATE Lite gibt es für 39 Euro, das WiMATE Prime für 149 Euro und die Kopfhörer WiShake True Wireless für 99 Euro.

Der MWC 2017 im Live-Blog ›


Bildquelle kleines Bild: inside-handy.de | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: Wiko, Hands-On, MWC Barcelona, Smartphones

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